Erst ausfahren, dann drehen: Samsung Galaxy A90 mit besonderer Dual-Kamera

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Vor einer Weile hat Samsung bekannt gegeben, neue Innovationen zunächst in der Mittelklasse testen zu wollen. Und dieses Vorhaben setzt der Hersteller auch beim kommenden Galaxy A90 konsequent um. Das Smartphone wird dem Vernehmen nach nicht nur ein komplett randloses Display haben. Auch die Kamera wird offenbar außergewöhnlich. Sie ist nämlich ausfahrbar und drehbar.
Ansicht des Samsung Galaxy A90 von vorne und hinten. Die Kamera des Smartphones lässt sich ausfahren.
Bildquelle: WaqarKhanHD via Twitter

Wie die ausklappbare und drehbare Kamera des Samsung Galaxy A90 aussehen könnte, zeigt ein aktuelles Render-Video des YouTubers Waqar Khan. Die Daten, auf die er sich beruft, sollen laut dem bekannten Leaker Ice Universe „fast komplett stimmen“. In dem Video ist zu sehen, wie das Kameramodul im oberen Bereich des Gehäuses herausfährt. Der Mechanismus erinnert dabei stark an den des Xiaomi Mi Mix 3 sowie an den des Oppo Find X. Auch bei diesen Smartphone-Modellen lässt sich die Kamera im Gehäuse versenken.

Samsung Galaxy A90: Drehbare Kamera hat es in sich

Samsung geht beim Galaxy A90 offenbar noch einen Schritt weiter und macht auch die eigentliche Dual-Kamera flexibel. Sie lässt sich im ausgefahrenen Modul um 180 Grad drehen, wodurch sie sowohl für klassische Landschaftsfotos, als auch für Selfies genutzt werden kann.

Portrait-Aufnahmen von sich selbst können Nutzer somit mit satten 48 Megapixeln aufnehmen. Denn diese Auflösung soll der Hauptsensor der Dual-Kamera besitzen. Begleitet wird er von einem zweiten Sensor mit 8 Megapixeln. Es ist sogar von einem speziellen Tiefen-Sensor die Rede, den das Galaxy A90 ebenfalls mitbringen soll.

Ausfahrbare Kamera für mehr Platz auf der Frontseite 

Durch die ausfahrbare und drehbare Kamera spart sich Samsung eine Frontkamera. Passend dazu ist wohl auch der Fingerabdrucksensor unterm Display integriert. Ebenso wie die Hörmuschel. Den Ton beim Telefonieren realisiert der Hersteller somit über das Display – eine Lösung, die auch LG bei seinem LG G8 ThinQ verwendet.

Somit bleibt auf der Vorderseite deutlich mehr Platz für das Display. Und das vollkommen ohne die Alternative einer Tropfen- oder Loch-Notch. Das Infinity-Display dürfte zudem recht groß ausfallen. Satte 6,7 Zoll soll die Diagonale hier laut aktuellen Berichten betragen. Wie gewohnt setzt der Hersteller dabei dem Vernehmen nach auf die AMOLED-Technologie, die Auflösung soll bei 2.400 x 1.080 Pixeln liegen.

Was den Prozessor und die Speicherausstattung angeht, so sind sich die Quellen relativ einig, dass Samsung auf den Snapdragon 7150 vertraut. Bei ihm handelt es sich um einen erst vor einigen Monaten von Qualcomm vorgestellten Octa-Core-Chip, der dieses Jahr einige Mittelklase-Smartphones antreiben soll. Im Galaxy A90 stehen ihm je nach Modell wohl 6 GB oder 8 GB Arbeitsspeicher zur Seite. Bei der Kapazität des internen Speichers sind sich die Quellen noch uneinig, ob es 128 GB oder gar 256 GB sein werden.

Fest steht aber, dass Samsung das Geheimnis um das Galaxy A90 und die drehbare Kamera bereits in wenigen Tagen lüften wird. Denn schon in der kommenden Woche, am 10. April 2019, wird der Hersteller das neue Smartphone wohl offiziell enthüllen. Spätestens dann werden wir auch erfahren, zu welchem Preis es hierzulande angeboten wird.

 

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