Redmi 7: Xiaomi wagt den Frontal-Angriff im Einsteiger-Segment

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Hübsches Design in Kombination mit drei Kameras und einem Snapdragon-Prozessor machen sofort deutlich, dass Xiaomi mit dem Redmi 7 in der Smartphone-Einsteigerklasse punkten möchte. Vor allem, wenn man einen Blick auf den sehr günstigen Preis wirft.
Redmi 7
Bildquelle: Xiaomi

Es ist noch nicht lange her, dass Xiaomi verkündet hat, mit einer weiteren eigenen Marke am Smartphone-Markt zu operieren. Anfang 2019 etablierte der chinesische Konzern die Marke Redmi als eigenständiges Brand. Das Ziel: Smartphones im unteren Preissegment vermarkten und unter anderem die Huawei-Zweitmarke Honor unter Druck setzen. Nun wurde ein weiteres Redmi-Smartphone neu vorgestellt, das diesen Anspruch unterstreicht: das Redmi 7.

Redmi 7 – Viel Leistung für sehr wenig Geld

Dass es sich dabei um ein Einsteiger-Smartphone handelt, wird schon beim Blick auf den Preis deutlich. Die kleinste Version des Redmi 7 mit 2 GB RAM und 16 GB Speicherplatz kostet umgerechnet rund 90 Euro, die größere Variante mit 3 GB Arbeitsspeicher und 32 GB Flash-Speicher wird für umgerechnet 105 Euro angeboten und das Modell mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher verkauft Xiaomi für 130 Euro. Zunächst übrigens nur in China. Mit einem Vertrieb in Deutschland ist zunächst allenfalls über auf den Import aus China spezialisierte Online-Shops zu rechnen.

Dabei wäre das Redmi 7 mit seinen abgerundeten Kanten auch hierzulande eine sicherlich vielerorts gern gesehene Alternative im Einsteiger-Segment. Denn obwohl das Smartphone sehr preiswert ist, kommt als Herzstück der Snapdragon 632 von Qualcomm zum Einsatz. Die CPU mit acht Kernen und einer maximal möglichen Taktrate von 1,8 GHz wurde erst Mitte vergangenen Jahres vorgestellt und liefert sogar KI-Unterstützung. Für die Preisklasse, in der das Redmi 7 unterwegs ist, eher ungewöhnlich.

Redmi 7Quelle: Xiaomi

Durch das Menü des Redmi 7 navigiert der Nutzer auf Basis von Android 9 Pie samt angepasster Nutzeroberfläche über ein 6,26 Zoll großes IPS-Display. Die HD+-Auflösung (720 x 1.520 Pixel) ist sicherlich weit entfernt von Highend, aber irgendwo muss man bei einem günstigen Preis eben Abstriche machen.

Die Frontkamera mit einer Auflösung von 8 Megapixeln ist in einer tropfenförmigen Bildschirm-Aussparung (Notch) untergebracht. Auf der Rückseite kommt neben einem 12-Megapixel-Objektiv mit f/2.2-Blende auch ein 2-Megapixel-Objektiv für Tiefenschärfe-Effekte zum Einsatz. Der Akku bietet eine Kapazität von 4.000 mAh, lässt sich aber nur über einen Micro-USB-Anschluss aufladen. USB Typ C fehlt also. Auch bei Bluetooth (Version 4.2) und WLAN (nur 2,4 GHz) gibt es Abstriche.

Design-Akzente auf der Rückseite

Wiederum bemerkenswert ist das Design auf der Rückseite. Während die schwarze Variante keine besonderen Akzente setzen kann, kommt bei der roten und blauen Variante ein von dunkel (oben) nach hell (unten) verlaufender Farbschimmer zur Geltung. Rückseite und Rahmen bestehen aus Kunststoff, die Front wird von Gorilla Glass 5 bedeckt. Praktisch: Das Redmit Note 7 ist mit einem Dreifach-Slot ausgestattet, lässt sich also mit zwei SIM-Karten und einem Slot für Micro-SD-Karten (maximal 512 GB Speicher) nutzen.

Gemessen an der gelieferten Ausstattung ist der Preis von 90 bis 130 Euro sehr fair. Bleibt nur zu hoffen, dass eine global verfügbare Version des Redmi 7 bald auch den Weg nach Europa findet.

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