Probleme beim neuen iPhone: Apple greift ein

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Erst vor einigen Wochen vorgestellt, muss sich das neue iPhone SE bereits schon jetzt einer großen Herausforderung stellen. Laut aktuellen Berichten ist die Nachfrage nach dem neuen Apple-Smartphone geringer als erwartet.
Apple iPhone SE 3
Das neue iPhone SE (dritte Generation)Bildquelle: Apple

Anfang März präsentierte Apple das überarbeitete iPhone SE 3. Das Unternehmen folgte hier der Tradition des Einsteiger-Geräts und verbaute aktuelle Technologie im selben Gehäuse wie der Vorgänger. Wie MacRumors in Berufung auf Nikkei Asia beschreibt, hat sich Apple nun dazu entschlossen, die Produktion aufgrund geringer Nachfrage schon jetzt zu reduzieren. Der Grund für diese Probleme soll jedoch nicht das Produkt an sich sein.

iPhone SE: Globale Konflikte sorgen angeblich für geringe Nachfrage

Dem Bericht zu folge, sorgt der Krieg in der Ukraine für Ungewissheit. Dies resultiert in Zurückhaltung bei den Kunden und einer geringeren Nachfrage als offenbar von Apple zunächst erwartet. Der iPhone-Hersteller soll seine Lieferanten daher dazu angewiesen haben, die Produktion in diesem Quartal um bis zu zwei bis drei Millionen Geräte zu reduzieren.

Apple-Analyst Ming-Chi Kuo schreibt auf Twitter ebenfalls, dass die Nachfrage geringer als erwartet sei. Entsprechend reduziert er seine Vorhersagen für die Produktion des iPhone SE im Jahr 2022. Er hatte zunächst die Auslieferung von 25 bis 30 Millionen Einheiten erwartet, nun sind es nur noch 15 bis 20 Millionen. Ein Hinweis auf die geringere Nachfrage sei die Verfügbarkeit des neuen iPhones im Handel.

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Doch nicht nur die Produktion des iPhone SE wurde von Apple zurückgefahren. Betroffen sind außerdem das iPhone 13 und die AirPods. Eine genauere Angabe zu den Kopfhörern machte Nikkei nicht – es ist daher unbekannt, welche Modelle konkret betroffen sind. Im kommenden Herbst wird derzeit die Vorstellung von neuen AirPods Pro erwartet.

Beim iPhone 13 handelt es sich lediglich über eine saisonale Änderung der Nachfrage. Das aktuelle Flaggschiff ist bereits seit Herbst 2021 verfügbar. Der große Ansturm auf die Geräte ist damit mittlerweile vorüber.

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1 KOMMENTAR

  1. Investor

    „Er hatte zunächst die Auslieferung von 25 bis 30 Millionen Einheiten erwartet, nun sind es nur noch 15 bis 20 Millionen.“

    Also hat Ming (mal wieder) mit seinen „Prognosen“ falsch gelegen?
    Dass das ein Problem für Apple sein soll, kann ich definitiv nicht erkennen.

    Antwort

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