Preiserhöhung bei der Telekom: So vergrault die Telekom ihre treuen Kunden

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Die Telekom erhöht die Preise. In zahlreichen Tarifen, die schon lange nicht mehr vermarktet werden, erhöht die Telekom die Grundkosten der ohnehin teuren Handytarife um 1 bis 2 Euro. Das dürfte ihr am Ende teuer zu stehen kommen. Ein Kommentar.
Die Zentrale der Deutschen Telekom bei Nacht
Bildquelle: Deutsche Telekom

Alttarife wie der Tarif Complete Mobil S der Telekom kosteten bislang schon knapp 30 Euro monatlich. Sie sind teils zehn Jahre alt. Die Leistung im Vergleich zu heutigen noch teureren Telekom Tarifen? Ein Witz! Erst recht, wenn man die Tarife im Vergleich zu den Discountern im Telekom-Netz sieht. Für die genannten knapp 30 Euro – nach der Preiserhöhung dann 32 Euro – bekommt man 300 MB (!) Daten und darf kostenlos telefonieren. Aber nur ins Festnetz und zu Telekom-Nummern und nur am Wochenende. Alle anderen Gespräche kosten 29 Cent pro Minute.

Wie gesagt: 30 Euro zahlen die betroffenen Kunden, damit sie diese wirklich miesen Konditionen nutzen „dürfen“. Eigentlich müsste bei der Telekom jeder Controller und jeder Produktmanager dankbar sein, für diese Schläfer unter den Kunden. Zwar ist heute bei der Telekom kein Mobilfunktarif zu regulären Konditionen für unter 39,95 Euro zu haben, dafür bekommt man mit 6 GB, einer Telefon- und SMS-Flatrate sowie unlimitiertem Musik-Streaming aber auch mehr geboten.

Preiserhöhung: Telekom bekommt den Hals nicht voll

Mit einer solchen Preiserhöhung dürfte die Telekom viele Kunden, die in diesen überteuerten Tarifen sind, aufwecken. Und da eine Preiserhöhung immer negative Assoziationen hervorruft, wäre es der Telekom und auch den Kunden zu wünschen, dass diese sich informieren, welche Alternativen es gibt. Wer wirklich wenig braucht, bekommt nämlich schon ab 5 Euro im Monat seriöse Angebote im Telekom-Netz. Nur eben nicht bei der Telekom. Und zum Glück für diese Kunden muss die Telekom ihnen eine außerordentliche Kündigung zum 30. April einräumen.

Der Telekom wäre es in diesem Fall zu wünschen, dass ihr die Altkunden weglaufen. Denn mehr als „die bekommen den Hals nicht voll“ fällt mir dazu nicht ein. Die Telekom muss dringend von ihrem hohen Ross herunterkommen und wieder günstigere Tarife für den Massenmarkt anbieten. Nur wegen 5G oder Stream On Music zahlt kein Kunde mehr freiwillig 40 Euro monatlich – wohlgemerkt ohne Handy. LTE bietet inzwischen jeder Discounter im Telekom-Netz an. Und das reicht für den normalen Nutzer aus.

Keine Tarife für die breite Masse im Angebot

Wo also, liebe Telekom, bleibt ein Tarif mit ein bis zwei Gigabyte, Datenvolumen und einer Sprachflatrate für um die 15 Euro monatlich. Das ist – im Vergleich zum Discounter – immer noch kein Schnäppchen, würde aber die breite Masse eher ansprechen und gäbe euch die Chance, treue Bestandskunden zu halten, die die Zeichen der Zeit erkannt haben. Denn diese wenden sich jetzt hoffentlich im Sinne ihres Kontostandes von euch ab.

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38 KOMMENTARE

  1. Was für ein peinliches Telekom-Bashing. Kunden, die solche alten Tarife nutzen, brauchen nur in einen aktuellen Tarif mit viel besseren Konditionen wechseln, der viele Vorteile bietet.

    • Welche Vorteile bietet denn ein noch teurerer Tarif für Kunden, die offenbar eh kaum Ansprüche haben und deswegen in Alttarifen sind? Keine aus meiner Sicht.

    • Schau dir mal die Umsätze von AOL an und sag noch mal, dass das Bashing sei. Eine Lastschrift sollte meiner Ansicht, nach 10 Jahren verfallen und wenn der Kunde nicht reagiert, sollte auch automatisch der Vertrag verfallen. Ich will jedenfalls nicht wissen wie viele Tote und Pflegebedürftige heute noch für AOL zahlen.

  2. Den vom Autor geforderten Tarif gibt’s schon längst. Selbst der Prepaid-Tarif 10€ im Monat bietet 2 GB Datenvolumen mit Telefonflat. Klar sind die Diskounter 2-3 Euro günstiger, aber das ist doch überall so, dass sich die Marken mit größtem Bekanntheitsgrad etwas für den Namen zahlen lassen. Jeder hat die Qual der Wahl 😉

  3. Tjo bin Prepaid Kunde …zahle 10 € für 2GB und Telefon flat mit 200 min. Zusätzlich bekomme ich 500 MB von der Telekom jeden Monat geschenkt. Kein Vertrag und kaufe mir Handys (brauche nicht das neuste, nutze mein altes bis der Akku aufgibt)
    Mit der Telekom App kann ich auch jederzeit den Tarif wechseln, falls nötig.

  4. Das Betreiben der Plattformen für diese Uralt-Tarife kostet schlicht zuviel. Zudem bezweifle ich, dass die betreffenden Kunden den hier kolportierten vollen Preis zahlen. In Summe nachvollziehbarer Schritt zur Konsolidierung.

  5. Schon mal die Discounter gefragt, wieviel sie in den Netzaufbau investieren? Ich glaube, ohne die großen Netzbetreiber könntest Du bei denen keinen günstigen Vertrag abschließen….Vielleicht mal drüber nachdenken, wer hier in Infrastruktur investiert und dafür auch erst Geld verdienen muss…

  6. Meinen ersten Mobilfunkvertrag habe ich 1997 bei der Telekom abgeschlossen. Über lange Jahre war ich treuer Telekom Kunde. Aber meine Zufriedenheit hat mit dem aufkommen von Smartphones und mobilem Internet stetig und rapide abgenommen. Die Preisgestaltung in relation zur erbrachten Leistung (in meiner Region in der Innenstadt einer 15000 Einwohnerstadt nur Edge und großflächig Versorgungslücken im Umland) ist meiner Meinung nach eine Zumutung. So habe ich vor nun knapp zwei Jahren von einer Verlängerung meines Telekom-Vertrages abgesehen und bin seither zufriedener Prepaid Kunde bei der Konkurrenz. Vom gesparten Geld könnte ich mir auch leicht ein für mich ausreichendes Mittelklasse Handy kaufen.

    Leider verspielt die Telekom alle Trümpfe, die sie steuergeldfinanziert als Gründungsmitgift bekommen hat. Ein trauriges Beispiel für „Bullshit Made in Germany“

    • Mich würde interessieren, welchen Teil der tollen „Gründungsmitgift“ Sie meinen? Die 900 Mhz 2G-Lizenz lasse ich ja gelten, aber was denn noch? Das Mobilfunknetz selbst, dass jetzt technologisch sicher schon das zweite oder dritte Mal durchgetauscht wurde? Oder die berühmten UMTS-Lizenzen, die zum Schnäppchenpreis von 8,5 Mrd EUR erworben werden durften? Oder meinen Sie die Tatsache, dass man das Breitbandkabelnetz abgeben musste und nur das alte Kupfernetz behalten konnte? Oder etwa die 215,000 Angestellten und Beamte, deren Zahl man über Jahre hinweg mit teuren Abfindungsprogrammen auf ein dem Wettbewerb angepasstes Maß herunterfahren musste (bzw. noch immer muss)? Das waren ja großartige Mitgiften!

  7. Ich war auch jahrelang ein sogenannter Schläfer.. aber was zuviel ist zuviel. Habe meinen überteuren Vertrag gekündigt und gewechselt auf prepaid. Nie mehr Vertrag. Am Telefon hat mich die Dame gefragt, was für einen Vertrag ich mir aussuchen möchte,nach der Kündigung? Ich habe ihr gesagt, ich möchte nur telefonieren, nicht surfen, es ist für die Arbeit von meinem Mann, der LKW -Fahrer ist. Da hat sie mir gesagt, ich würde in der Steinzeit leben. Daraufhin habe ich ihr gesagt, es ist eine Frechheit so viel Geld für so wenig Leistung zu verlangen und mich würde nicht wundern, wenn Telekom die Kunden weglaufen. Ich habe selbst bei der Telekom eine prepaid Karte, für 9,99 -€ , die vollkommen für unterwegs ausreicht. Jeder,der betroffen ist von der “ Preisanpassung „, sollte sich umhören und handeln.

  8. Ich habe eine prepaid Karte und habe mit knapp 8€ pro 4 Wochen den Vorteil das ich jeder Zeit Wechsel kann und nicht wie bei vielen einen Vertrag 2 Jahre an der Backe habe. Gerade im schnelllebigen Mobilfunkmarkt ist es eigendlich Schwachsinnig sich lange zu binden ohne das dies ein Vorteil bringt im Gegenteil ob sind diese Verträge auch noch teurer.

  9. Ich habe einige Jahre im Vertrieb (auch für die Telekomiker) gearbeitet; leider muss man in diesem Fall echt mal die Lanze brechen: es gibt viel zu viele Kunden, die sich auf alten „Verträgen“ ausruhen und dann lauthals klagen; aber kein Einverständnis zur Beratung erteilen. Post beilagen komplett ignorieren. Aber die tcom ist böse und Vertragsrecht wird in DE halt gerne als sozialistisches Gemeingut aufgefasst. Eigenverantwortung = NULL!
    Abseits davon habe ich jetzt jede Menge Zweit- und Drittanbieter durch, dass Original (egal welches) bleibt halt am besten, da priorisiert (ja, eure Reseller kaufen zumeist nur Kontingente an Leistung, nicht die Vollwertige Lösung). Macht Prepaid, egal wo, und testet erstmal dass es für einen selbst funktioniert, aber Hassreden sind (zumal auf einer Plattform, die den „Schläfern“ auch unbekannt sein dürfte) komplett kontraproduktiv.

  10. Ich glaube, dass die Telekom solche Einzelnutzer von Mobilfunkverträgen gar nicht im Fokus hat. Aktuell gibt es z. B. die FamilyCard S auf telekom.de zum reduzierten Preis und mit Cashback. Wenn man Magenta-Eins-Kunde ist, bekommt man so für rechnerisch 15 Euro im Monat 12 GB, Allnet-Flat, 5G und bis zu 300 MBit/s. Das sieht doch schon ganz anders aus. Ich krieg auf die Weise meine ganze Familie (2 Erwachsene, 2 Teenies) mit leistungsfähigen Tarifen ausgerüstet für unter 80 Euro im Monat. Und hier auf dem Land gibt es nach wie vor einen deutlichen Unterschied zwischen dem Telekom-Netz und O2.

  11. Ich selbst habe auch ein Teuren Telekom Vertrag seit Jahren! 59 Euro.

    Dieses Jahr will die Telekom 5 Euro mehr und min. 350 Euro in Top für fast egal welches Telefon.

    Mein Tarif, läuft in 2-3 Monaten aus und das erste Mal das ich wohl zu O2 Wechsel.

    Bin selbst schockiert!

  12. Was ist daran schwer? Tarif umändern lassen und fertig. Es geht definitiv unter 40 Euro. Es muss kein Magenta Mobil S sein. Es gibt Magenta Mobil Special 1 und Magenta Mobil Special S Tarife. Die sind günstiger und haben mehr Inhalte als der alte Tarif. Zusätzlich bekommt der Kunde einen Magenta 1 Vorteil wenn er auch im Festnetzbereich mit mindestens einem Magenta M Tarif bei der Telekom ist. Dann bekommt er zusätzlich 5 Euro Grundpreis befreiung auf seinem Handyvertrag + eine All-Net Flat kostenlos dazu, die normalerweise 20 Euro kostet, damit der Kunde auch von Fetznet auf Handy kostenfrei anrufen kann. Aber Fakt ist, dass es definitiv Tarif gibt die mehr zu bieten haben und unter 40 Euro kosten bei der Telekom als der alte Tarif, wenn Kunde noch so einen Tarif haben sollte. Der Kunde muss halt nur aktiv werden sonst kann nichts verändert werden.

  13. Selten so einen subjektiven und uninformierten Beitrag gelesen. Hier treibt wohl ein ehemaliger Kunde Frustbewältigung.
    Magenta Mobil Prepaid, Magenta Mobil Special und diverse andere Angebote an der Hotline sind gute Alternativen im niedrigen Preissegment.
    Die Telekom wird sich bei der Maßnahme schon was denken. Und wenn ich das immer vom „hohen Ross“ höre. In dieser Branche und bei diesen Investitionssummen schwebt keiner an der Decke.

    • Kein Wunder, dass du den „Beitrag“ als subjektiv empfindest. So ist das nun mal bei einem Kommentar! Und nein, ich bin kein ehemaliger Kunde und auch nicht frustriert.

  14. Also mehr Telekom-Bashing geht echt nicht, oder? Also jeder Kunde der für 300 MB Datenvolumen 30€ monatlich bezahlt (bzw. jetzt 32€), ist einfach selber schuld. Wer nutzt denn heute immer noch einen Alttarif von 2010? Da muss man doch selber aktiv werden als Kunde und auf einen aktuellen Tarif wechseln wo man dann für das gleiche Geld viel mehr Leistung bekommt.

    Du vergleichst einen Uralt-Tarif von 2010 mit heutigen, aktuellen Tarifen. Klar sind die Konditionen bescheiden, aber das war 2010 eben so. Deswegen wechselt man i.d.R. alle 2 Jahre wenn der Vertrag ausläuft in einen aktuellen Tarif oder kündigt eben – oder nutzt Prepaid wo man immer flexibel bleibt.

    Was willst du als nächstes schlechtreden? Die ersten Smartphones
    hatten doch auch Technik verbaut die heute belächelt wird… trotzdem waren diese Modelle genauso teuer wie die heutigen.

    Davon mal abgesehen, wo ist jetzt die Kritik? Dass ein Uralt-Tarif jetzt plötzlich wahnsinnige 2 € mehr kostet im Monat? Und jetzt? Wie gesagt, muss man eben umstellen.

    Dass die Telekom teuer ist weiß man doch. Dafür haben sie u.a. das beste Netz. Und ja, ich bin selber Telekom-Kunde und mein Mobilfunktarif kostet ca. 100 € / Monat, dafür habe ich stets unbegrenztes Datenvolumen mit bis zu 300 Mbit/s und 5G. Und den Festnetzanschluss spare ich mir auch. Und ich bin damit sehr zufrieden und mir ist die Leistung das Geld wert. Gibt Leute, die können und wollen sich das leisten ;).

    • Die Kritik ist, dass die Telekom ohnehin schon völlig überteuerte Tarife von vor 10 Jahren noch teurer macht. Statt vernünftige Alternativen aufzuzeigen, gibt es den Hinweis auf die außerordentliche Kündigung. Aber anscheinend finden das hier ja einige gut, dass die Telekom ihre Kunden, die sich nicht alle zwei Jahre selbst kündigen, noch mehr Geld aus der Tasche ziehen will. Wundert mich.

      Und schön, dass du einen unlimitierten 100-Euro-Tarif mit 5G nutzt, leider hat das nur gar nichts mit dem Thema hier zu tun. Ja, sie haben ein gutes Netz und ja, dafür kann man auch mehr verlangen. Aber nicht so, wie sie es hier machen. Aber letztlich: Der Artikel ist ein Kommentar. Und ein Kommentar ist ein Kommentar.

      • Die Alternative die die Telekom dir dann vorschlägt ist ein aktueller Mobilfunkvertrag. Zu teuer für Wenignutzer oder für die gebotene Leistung? Telekom Prepaid. 200 Freiminuten, Flat ins Telekom-Netz und 2 GB Datenvolumen. Kostet 9,95€ / 4 Wochen. Ist eine Alternative. Wer eine Allnet-Flat will und nicht direkt bei der Telekom sein muss geht zum Discounter. ja Mobil oder Penny Mobil nutzen auch das Telekom-Netz und bieten für 7,99€ / 4 Wochen immerhin 3 GB Datenvolumen und Allnet u. SMS-Flat. Warum macht die Telekom selber nicht solche Vorschläge? Weil sie logischerweise ihre Mobilfunkverträge verkaufen wollen die eben teuer sind. Es gibt genug günstige Alternativen im Telekom-Netz, nur muss man sich da selber informieren.

      • Meiner persönlichen Erfahrung nach hat die Telekom in derartigen Fällen dem Kunden zu diesem Zeitpunkt jedoch schon etliche Wechselangebote unterbreitet. Ich wurde jedenfalls mit zunehmender Laufzeit meines (ver)alte(te)n Vertrages regelrecht mit Wechselangeboten bombardiert. Letztendlich hilft bei den wirklich hoffnungslosen Fällen wohl tatsächlich nur der Weg übers Portemonnaie. Bei dem von Dir vorgeschlagenen Weg einer Kündigung seitens der Telekom würde ich das (auch mediale) Geschrei eher nicht hören wollen…

  15. Schlechter Artikel! Der Author hat allein den betriebswirtschaftlichen Hintergrund der Maßnahme nicht begriffen und hat offensichtlich Probleme mit der Telekom. Gespannt bin ich auf das trotzige Ehrkommentar.

    • Nö, ich hab kein Problem mit der Telekom. Muss dich enttäuschen. Und der sogenannte schlechte Artikel ist immer noch ein Kommentar von einem Autor – übrigens ohne „h“.

      Und ein Kommentar ist gemäß Duden die „kritische Stellungnahme zu einem aktuellen Ereignis oder Thema (in Presse, Rundfunk o. Ä.)“ sowie eine „persönliche Anmerkung“.

  16. Ich kann über die Kosten in Deutschland nur den Kopf nicken. Hier in Finnland kostet für 30€ 100GB. Das ist in Deutschland nie zu bekommen. Warum zahlt der Mensch so viel?

  17. „Wo also, liebe Telekom, bleibt ein Tarif mit ein bis zwei Gigabyte, Datenvolumen und einer Sprachflatrate für um die 15 Euro monatlich.“

    Bei der Telekom-Tochter congstar. Warum die Telekom ein Konkurrenzprodukt für die eigenen Tarife bringen sollte, müsste der Kommentator jetzt bitte detailliert erläutert.

    Er wird es allerdings nicht können…

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