Pokémon Go PvP und die Meta: Das machen die Battles mit Pokémon Go

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Zwei Smartphones mit geöffnetem PvP-Modus in Pokémon Go
Pokémon Go PvP und die MetaBildquelle:
Der neue Pokemon-Go-PvP-Modus bringt einige Änderungen ins Spiel und kann beim ersten anspielen durchaus gefallen. Doch wie sieht es rund um die Meta des Spiels aus? Wird sich durch Pokémon Go PvP etwas Grundlegendes daran ändern? Zur Zeit nicht. Doch was nicht ist, kann noch werden.

Was ändert sich durch die Battles von Pokémon Go PvP auf der Meta-Ebene? Das ist eine der brennendsten Fragen der Community. Bisher ist die Antwort einfach; wie beruhigend oder – je nach Sichtweise – auch langweilig: Auf die Meta des Spiels, also die Grundmechaniken, wie mit welchen Methoden Erfolge erzielt werden können, hat der neue Modus in seiner ersten Implementierung wenig Einfluss. Er ist abgekapselt vom Hauptgeschehen zu nutzen, bietet jedoch einen kleinen Boost im Bereich der Items. Die Pokémon an sich, deren Werte und dadurch die Kampfkraft, rührt Niantic nicht an.

Pokémon Go PvP und die Meta: Neue Quelle für seltene Items

Wenn es wenige Einflüsse auf das Spielgeschehen gibt, worin liegen dann die Vorteile im neuen Modus zu spielen? Die Antwort findet sich in den Belohnungen wieder, die es für die Kämpfe im PvP-Modus gibt: Pro Kampf erhält der Spieler ein Item und eine zurzeit noch nicht klare Menge an Sternenstaub. Damit tut sich eine neue Quelle für seltene Items auf. Konnten sich Trainer bisher beispielsweise den Sinnoh-Steine nur über die 7-Tages-Quests erspielen, also durch den Forschungsdurchbruch, kann man sie sich jetzt auch als Belohnung für Kämpfe holen. Dazu erhöht sich der Freundschaftslevel der Kontrahenten.

Und es kann eine ganz alte Rechnung beglichen werden. Sie kämpfen auch für die Medaille „Ass-Trainer“, die sie nun weiter füllen und auf Gold bringen können. Damit schließt sich bald diese Medaillenlücke, die selbst bei Level-40-Trainern noch klaffen kann. Doch es gibt auch drei neue Medaillen. Sie bieten wieder den begehrten Goldstatus, was für neue Motivation sorgen wird. So dürfen Jäger des Edelmetalls in allen drei Ligen Kämpfen bis zum Umfallen, um die goldene Ausstattung hier zu bekommen.

Pokémon Go PvP und die Meta: Das könnte kommen

Der Einfluss auf die Meta von Pokémon Go ist bisher überschaubar, jedoch kann sich das schlagartig ändern. Am interessantesten bei all den Neuerungen ist wohl die Möglichkeit, ein Pokémon mit zwei Ladeattacken auszurüsten. Niantic schließt die Möglichkeit, dass diese Funktion in das normale Spiel übernommen wird, nicht explizit aus. Damit lässt sich der Entwickler die Tür offen, Pokémon Go PvP und die Meta zu verknüpfen beziehungsweise sich gegenseitig beeinflussen zu lassen.

Denn: Ein Pokémon mit doppelter Ladeattacke kann viel variabler eingesetzt werden. Dadurch ändern sich zwar die Listen der besten Attacker der unterschiedlichen Gattungen nicht, jedoch rücken vielleicht Pokémon in den Mittelpunkt, die dann gegen mehrere unterschiedliche Monster-Arten mit effizienten Attacken aufwarten können. Das würde die Bandbreite begehrenswerter Pokémon verbreitern und neue Spielarten auch in Raid- oder Arenakämpfen zulassen. Doch das ist vorerst Zukunftsmusik.

Ebenfalls in diese Kategorie gehört ein erweitertes Belohnungssystem mit verbesserten Fähigkeiten der teilnehmenden Pokémon. Hier lässt sich Niantic jedoch auch nicht in die Karten schauen und erklärte auf einem Event zur Vorstellung von Pokémon Go PvP, dass man eine entsprechende Erweiterung zurzeit nicht plane aber für die Zukunft alles offen sei.

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Michael Büttner
Michael liebt Technik und ist Redakteur bei inside digital. Anderen auch bekannt als der Franke in Bonn, der Macher oder der Handwerker für sämtliche Reparaturen der Redaktion. Nach Praktika bei der Neuen Presse in Kronach, den Nürnberger Nachrichten und dem Systemkamera-Blog, startete Michael bei inside handy und verdient sich seine Sporen vor allem im Hardware-Bereich. Balanciert er mal nicht zwischen Tagesgeschäft, Testgeräten und Co, betätigt er sich ab und an als Jäger im Pokémon-Dschungel. Ein ungewöhnlicher Anblick wäre es dabei nicht, ihm dank seiner Boulder-Fähigkeiten kletternd an einer Felswand zu begegnen. Abseits dessen begeistert er sich für Fotografie, Wanderungen, kulinarische Feste und Blasius Kawalkowski.

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