PlayStation 5: Sonys cleverer Trick, um PS5-Nutzern noch mehr Geld abzuluchsen

2 Minuten
Die PlayStation 5 ist mit rund 500 Euro eigentlich gar nicht so teuer. Doch da die Konsole kaum erhältlich ist, sind Preise von knapp 1.000 Euro, die so mancher Online-Shop verlangt, keine Seltenheit. Und Sony hat bereits eine weitere Idee, wie man Nutzern der PS5 noch mehr Geld abluchsen kann.
PlayStation 5: Sonys cleverer Trick, um PS5-Nutzern noch mehr Geld abzuluchsen
PlayStation 5: Sonys cleverer Trick, um PS5-Nutzern noch mehr Geld abzuluchsenBildquelle: Marcos Ferreira / Unsplash

Viele Spiele-Fans haben lange auf die PlayStation 5 gewartet. Als sie dann endlich da war, war sie nicht erhältlich. Und auch heute noch, exakt ein Jahr nach dem Verkaufsstart, ist die Konsole rar (die aktuelle Lage im PS5-Ticker). Halbwegs seriöse Online-Shops wie der von Kaufland verlangen annähernd 1.000 Euro. Eigentlich kostet die Konsole nur die Hälfte. Für Sony ist die PS5 ein wahrer Erfolg. Da die nächste Konsole aber erst in vielen Jahren erscheinen dürfte – wenn es denn überhaupt zu einer PlayStation 6 kommt – könnten die Japaner in der Zwischenzeit anders Geld verdienen.

PlayStation 5 in anderen Farben? Das stand schon lange fest

Als Sony die PlayStation 5 in einer weißen Farbvariante auf den Markt brachte, fragten sich viele Nutzer: Wird es die Konsole auch in einer anderen Farbe geben? Ein Jahr später lässt sich die Frage mit einem „Nein“ beantworten. Allerdings sagte auch Matt MacLaurin, Hauptverantwortlicher für das Design der Benutzeroberfläche bei der PS5, noch vor der Vorstellung der Konsole: „Die PS5 wird in einer Art und Weise anpassbar sein, wie keine andere PlayStation-Konsole zuvor.“ Damit wies er wohl auf die wechselbaren Faceplates hin. Inzwischen gibt es einige Dritthersteller, die solche Seitenteile für die PlayStation 5 in anderen Farben anbieten. Einer von ihnen: Dbrand. Für Sony offenbar ein Dorn im Auge.

Sony, verklagt uns doch! Sony: Alles klar.

Das Unternehmen hatte im Februar 2021 erste Plates für die PlayStation 5 zum Verkauf angeboten. Nachdem Sony Dbrand aufgefordert hatte, den Handel einzustellen, reagierte die Firma auf der eigenen Internetseite mit dem Spruch: „Verklagt uns doch!“ Man erklärte, dass Sony dem Unternehmen nichts anhaben könne, da der PlayStation-Produzent kein Patent auf die Faceplates angemeldet hätte. Tja, und genau das hat Sony nun nachgeholt. Offenbar hat man erkannt, dass der Verkauf solcher andersfarbigen Plates sehr lukrativ sein kann. Es dürfte also nur eine Frage der Zeit sein, bis Sony selbst Seitenteile für die PS5 in anderen Farben anbieten wird.

Vermutlich dürften dann Angebote wie dieses bei Amazon verschwinden. Und Sony dürfte für PlayStation5-Plates wohl auch mehr verlangen als der aktuell aufgerufene Preis des Drittherstellers.

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2 KOMMENTARE

  1. Alex

    Schön reißerischer Titel. Nächster Titel: Sony erpresst noch mehr Geld, bietet Ladestation an.
    Muss keiner kaufen.
    Sony hat die plates abnehmbar konstruiert, also werden sie von Anfang an Pläne in die Richtung gehabt haben. War doch auch schon bei erscheinen der Konsole im Gespräch?
    Und natürlich, wenn das Design kopiert wird kann Sony dagegen vorgehen.
    Wird das Design abgewandelt, können auch andere es vertreiben.
    Wie bei der Ladestation, die ja auch viele Drittanbieter vertreiben.

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  2. Verärgerter Leser

    Was ist das bitte für ein Bericht? „Sonys cleverer Trick, um PS5 Nutzern noch mehr Geld abzuluchsen“… Die Konsole kostet nach wie vor 499,- Euro. Überhöhte Preise werden nicht von namhaften Online-Shops, sondern von Händlern auf deren Plattform verlangt. Und die verkauften Faceplates sind nicht lizenziert und somit setzt sich Sony nur zur Wehr. Und bisher bietet Sony diese Faceplates nicht an. Wo ist nun dieser „clevere Trick“? Wo luchst Sony jemanden Geld ab? Oder handelt es sich bei diesem Bericht nur um einen cleveren Trick um Klicks zu erzeugen?!?

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