Opel, Peugeot, Citroen: Angriff der E-Transporter

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Wenn man sich Gedanken über die E-Mobilität macht, denkt man schnell an den klassischen PKW. Wer tagein, tagaus durch den Stadtverkehr zum Arbeitsplatz pendelt, möchte dies mit Blick auf die Umwelt vielleicht gerne mit einem Elektroantrieb tun. Gleiches gilt aber auch für viele Unternehmer, die zum Beispiel Handwerker beschäftigen. Für diese Zielgruppe gibt es bald neue Transporter mit Elektro-Antrieb.
Opel Vivaro-e
Bildquelle: Opel

Transporter mit E-Antrieb? Da war doch was? Richtig! Ende September hatte Ford den Transit Custom PHEV vorgestellt – mit bis zu 56 Kilometern rein elektrischer Reichweite dank Plug-in-Hybrid-Technologie. Nun ziehen Opel, Peugeot und Citroen nach.

Opel Vivaro-e

So kündigt etwa Opel für 2020 den Opel Vivaro-e an. Anders als bei Ford ist das Opel-Modell aber rein elektrisch unterwegs. Es kommt also ganz ohne Verbrennungsmotor aus. Zum Marktstart im Jahr 2020 will Opel den Vivaro-e in zwei Varianten anbieten. Mit einer 50-kWh-Batterie und bis zu 200 Kilometern Reichweite sowie mit einem 75-kWh-Akku mit etwa 300 Kilometern Reichweite. Beides gemessen gemäß WLTP-Testverfahren. Im Jahr 2021 sollen dann die elektrifizierten Varianten des Opel Combo Life, Opel Combo Cargo und Opel Zafira Life folgen.

Peugeot e-Expert

Nach einem ganz ähnlichen Muster ist der französische Automobilhersteller Peugeot unterwegs. Denn auch vom neuen Peugeot e-Expert wird es im zweiten Halbjahr 2020 Fahrzeuge mit einem 50 beziehungsweise 75 kWh großen Energiespeicher geben. Die Reichweite liegt entsprechend auch bei diesen Modellen bei 200 beziehungsweise 300 Kilometern. Ein Ottomotor ist nicht an Bord, was für grundsätzlich emissionsfreies Fahren sorgt.

Peugeot e-ExpertQuelle: Peugeot

 

Citroen Jumpy Electric

Und auch bei Citroen geht die E-Offensive weiter. Der Citroen Jumpy soll im kommenden Jahr durch eine rein elektrische Version ergänzt werden. Wie bei Opel und Peugeot besteht die Wahl zwischen einer 50- beziehungsweise 75-kWh-Batterie mit 200 beziehungsweise 300 Kilometern Reichweite.

Citroen Jumpy ElectricQuelle: Citroen

Alle drei neu vorgestellten Transporter haben den Vorteil, dass sie auch dann in Innenstädten zum Einsatz kommen können, wenn ein etwaiges Fahrverbot für Verbrennungsmotoren ausgesprochen wurde. Für Gewerbetreibende und Auslieferungsfahrer ein echter Vorteil. Die Hersteller versprechen eine vergleichsweise Nutzlast wie bei den Versionen mit Verbrennungsmotor und reduzierte Betriebskosten.

Details zu Preisen sind noch nicht bekannt. Von einem Umweltbonus sollte man aber in jedem Fall bei einem Kauf profitieren könne.

Bildquellen:

  • Peugeot e-Expert: Peugeot
  • Citroen Jumpy Electric: Citroen
  • Opel Vivaro-e: Opel
Volkswagen ID.3
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1 KOMMENTAR

  1. „…möchte dies mit Blick auf die Umwelt vielleicht gerne mit einem Elektroantrieb tun.“

    „Ein Ottomotor ist nicht an Bord, was für grundsätzlich emissionsfreies Fahren sorgt.“

    1. Überlässt Berichte über Autos, welcher Art auch immer, den „Experten“ von Auto Motor und Sport etc.

    2. ich habe schon immer gesagt, dass neben der Politik, einer 16 jährigen Göre und den faulen Jugendlichen die nicht zur Schule gehen wollen und die Grünen wählen, die Presse und Medien für die Hetzkampagne gegen den Verbrenner und für E-Antriebe verantwortlich sind und so unsere Industrie mit Hunderttausende von Arbeitsplätzen (rund 360.000) zerstören

    3. leider reiht IHR Euch von inside-digital in die Reihe von Nr. 2 ein.
    Bekommt Ihr Druck von der Politik oder schreibt Ihr den Stuss aus Geldgier? Mit klaren Verstand hat das nämlich nichts zu tun.

    3.1. E-Antrieb ist das schädlichste was man der „Umwelt“ (nur von Euch Heuchlern) und den Menschen in den armen Ländern, die unter menschenunwürdigen Bedingungen die Bestandteile aus der Erde holen und dabei ihr eigenes Trinkwasser zerstören, antun kann.
    In einem smart ist der E-Antrieb durch die geringere Baugröße und für den Stadt-und Kurzstreckenverkehr vielleicht noch in Ordnung aber alles darüber hinaus ist totaler Bullshit weil die Kisten unverhältnismäßig schwer werden und am Ende dadurch doch keine akzeptable Reichweite erzielen.

    3.2. von emissionsfreien fahren ist man mit E-Antrieben so meilenweit entfernt, wie AKK von den Kanzlerschaft oder die SPD von 20% Wählerstimmen. Wie oder woher kommt der Strom?
    Von Windkraftanlagen…geil…die sprießen auch einfach aus dem Boden und müssen nicht aufwändig (auf-)gebaut werden, wodurch das Klima wieder stark belastet wird (gell Ihr Heuchler) und dazu auch noch unsere wunderschöne Landschaft zerstört
    Atom-/Kernkraftwerke…ach ne, durch die Drecks-Grünen sollen und werden die ja Stück für Stück bei uns abgeschalten, damit wir den Strom für TEURES Geld aus dem Ausland beziehen, in dem der Strom über Atom-/Kernkraftwerke produziert wird.
    Wenn eines dieser Kraftwerke hoch geht, dann können wir Deutschen so dankbar sein, denn die atomare Wolke bleibt an der Deutschen Grenze stehen und sagt: „Oh nein nein nein, da darf ich nicht rein. Die Deutschen sind zu grün und somit zu gut für die Umwelt und das Klima.“ *IRONIE AUS* Ihr miesen Heuchler

    Fakt ist, es ist wichtig, dass man auf die Umwelt und das Klima achten muss ABER Deutschland ist gerademal mit 2% an der Luftverschmutzung beteiligt. Andere Nationen sorgen für den Rest und lachen sich allein bezüglich der 2% schlapp weil die Deutschen Vorreiter spielen wollen aber dabei die eigene Industrie zerstören und andere stärken.
    Dazu müssen wir DEUTSCHE diesen politischen Irrsinn teuer bezahlen!
    Die EU ist das schlimmste was unserem schönen und guten Land passieren konnte.

    „In Brüssel wird gedacht, in Deutschland wird gemacht und im Ausland wird gelacht!“

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