Ohrfeige für alle WhatsApp-Nutzer: Das sind die Gründe

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WhatsApp geht mit neuen Funktionen immer recht sparsam um. Messengern wie Telegram hinkt das Schwergewicht teils meilenweit hinterher. Nun gibt es die nächste Hiobsbotschaft und eine schallende Ohrfeige für alle WhatsApp-Nutzer.
Ohrfeige für alle WhatsApp-Nutzer: Das sind die Gründe
Ohrfeige für alle WhatsApp-Nutzer: Das sind die GründeBildquelle: WhatsApp

Erst vor Kurzem hat WhatsApp fünf Änderungen an seinem Messenger vorgenommen. So lassen sich nun neben Nachrichten, Bildern und GIFs auch animierte Sticker verschicken. Zudem schraubte WhatsApp am Design. Nach langer Zeit war das ein Lebenszeichen der Facebook-Tochter. Denn neue Funktionen sind bei WhatsApp eine wahre Rarität.

Telegram hingegen ist ein Multitool unter den Messengern und wird immer beliebter. Die Macher verkündeten nun stolz: „Telegram gehört jetzt zu den 10 am häufigsten heruntergeladenen und am meisten genutzten Apps der Welt.“ Im gleichen Atemzug stellt man neue Funktionen vor, von denen WhatsApp-Nutzer nur träumen dürfen.

WhatsApp-Nutzer haben das Nachsehen

Zwar kannst du bei WhatsApp auch Video- oder Musik-Dateien versenden. Sie dürfen aber nicht größer als 16 beziehungsweise 100 MB groß sein. Nutzer von Telegram haben ab sofort die Möglichkeit, eine unbegrenzte Anzahl von Dateien zu verschicken, die jetzt bis zu 2 GB pro Datei groß sein dürfen. Darüber hinaus kannst du bei Telegram nun auch statt einem Profilbild ein Profilvideo festlegen. Dieses kannst du zuschneiden und sogar mit Farbeffekten und Stickern versehen.

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Noch mehr Funktionen, die es beim Marktführer nicht gibt

Zudem bekommst du als Gründer einer Gruppe bei Telegram deutlich detaillierte Statistiken angezeigt, als es bei WhatsApp der Fall ist. Inhaber von großen Gruppen mit über 500 Mitgliedern sehen ab sofort eine Liste der aktivsten Mitglieder nach Anzahl der Nachrichten und wie viele Zeichen ihre Nachrichten im Durchschnitt haben. In der Zukunft sollen auch Admins Zugriff auf Gruppenstatistiken erhalten und diese bereits ab 100 Mitgliedern einsehen können.

Ebenfalls neu: Kontaktierst du eine Person bei Telegram über „Leute in der Nähe“, kannst du nun auch sehen, wie weit dein Chatpartner von dir entfernt ist. Übrigens: Solltest du Telegram nicht nutzen, da du befürchtest, nur wenige Kontakte dort wiederzutreffen, solltest du es mal ausprobieren. Denn inzwischen nutzen eigenen Angaben zufolge weltweit über 400 Millionen Nutzer den WhatsApp-Konkurrenten.

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5 KOMMENTARE

  1. Was es ebenfalls bei WhatsApp nicht gibt: Datenschutz und -sicherheit. Ich finde das ein ziemlich hohes Gut und benutze daher „Signal“. Ebenfalls wie WhatsApp. Finde es fast schon fahrlässig, wie manche ohne Bedenken WhatsApp, Gmail & Co benutzen.

    • Was Du da von Dir gibst ist kein alter, sondern schon einer uralter Hut. Dennoch hindert es die User nicht, Whatsapp immer weiter in die Spitze zu treiben. Und das ist auch gut so. (Ach ja: Wenn Du kriminelle Aktionen durchführen willst, kannst Du dafür ja einen vermeintlich sichereren Dienst nutzen. Dessen Name steht aber wahrscheinlich nicht unter den zehn hier vorgestellten „Spitzen-Messengern“ mit angeblich besonders hoher Sicherheit.)

  2. Finde diese Featuritis ehrlich gesagt albern.
    An wieviele Freunde verschicke ich denn eine 2GB große Datei, und was soll das dann sein??
    Sinnvoller Datenschutz wäre mir da lieber. Daher scheiden für mich sowohl whatspp als auch telegram aus !!
    Rückt mal lieber Signal in den Vordergrund ^^ – ist kostenlos UND sicher

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