O2-Chef Markus Haas: Gekommen, um zu bleiben

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2017 ist Markus Haas bei O2 angetreten, um das Unternehmen fit zu machen für die Zukunft. Ziel: Die Fusion mit E-Plus abschließen und einen führenden deutschen Mobilfunk-Anbieter schaffen. Das ist gelungen. Nun gibt es dafür die Belohnung.
O2-Chef Markus Haas posiert im Anzug für ein Foto
Bildquelle: Telefónica

Wichtige Personalentscheidung bei Deutschlands nach Kundenzahlen größtem Mobilfunk-Netzbetreiber. Markus Haas, Chef der O2-Mutter Telefónica-Deutschland, wird den Konzern auch in den kommenden Jahren führen. Sein Vertrag wurde am Montagabend durch den Aufsichtsrat für mehrere Jahre verlängert.

Das Urgestein von Telefónica Deutschland bleibt Chef

Haas, der ein echtes Urgestein bei Telefónica ist, soll nun mindestens bis Ende 2022 Vorstandsvorsitzender bleiben. Im Amt ist er seit Januar 2017. Damals hatte er das Amt von Thorsten Dirks übernommen. Der lenkt seitdem die Geschicke von Eurowings. Zuvor bekleidete Haas bei Telefónica schon seit dem Jahr 1998 verschiedene Management-Posten. Als Chief Operating Officer (COO) zeichnete er unter anderem verantwortlich für die operative Integration der beiden Mobilfunknetze von O2 und E-Plus und die damit verbundene (erfolgreiche) Realisierung der erwarteten Synergien.

Laura Abasolo, Aufsichtsratsvorsitzende von Telefónica Deutschland, sagt: „Markus Haas ist einer der erfahrensten Manager der deutschen Telekommunikationsbranche und ein langjähriger Kenner des Unternehmens. Wir freuen uns, dass Markus Haas Telefónica Deutschland weiter durch die anstehende digitale Transformation des Unternehmens führen wird.“

Haas blickt positiv in die Zukunft

Haas selbst ist überzeugt: „Nach Abschluss der größten europäischen Mobilfunkfusion sind wir stärker aufgestellt als je zuvor.“ Es gehe nun darum, „unsere operative Stärke weiter auszubauen.“ Verantwortlich ist Haas bei O2 unter anderem für die Einführung der O2-Free-Tarife. Dabei steht ein gewisses Highspeed-Datenvolumen im LTE-Netz zur Verfügung. Anschließend erfolgt keine Drosselung auf GPRS-Niveau, sondern es geht mit bis zu 1 Mbit/s weiter – allerdings nur im UMTS-Netz von O2.

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