Nokia 9: So sieht der 5-Kamera-Wahnsinn aus

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Nokia 9 Render-Bild
Nokia 9 Render-BildBildquelle: 91mobiles
Die ersten Gerüchte zum Nokia 9 tauchten vor anderthalb Jahren auf. Im Laufe der Zeit wurde immer wieder gemutmaßt und spekuliert - aber das Nokia 9 ließ auf sich warten. Nun wird es konkret: Erste Pressbilder verraten das Design und bestätigen den Kamera-Wahnsinn.

Das Nokia 9 dürfte eines der Highlight-Smartphones des Jahres werden. Der Grund: Es besitzt gleich fünf Kameras auf der Rückseite. Damit greift die Konzernmutter HMD Global den Trend zu mehr Objektiven in Smartphones auf und setzt noch einen drauf. Nun ist ein wohl offizielles Pressefoto aufgetaucht, dass neben der Penta-Kamera viele weitere Details rund um das Design bestätigt.

Das Nokia 9 von vorne, von der Seite und von hintenQuelle: 91mobiles

Die Kamera-Ausstattung des Nokia 9

Neben den fünf Objektiven des Nokia 9 sind zwei weitere Aussparungen zu sehen. In einer der beiden befindet sich eine Dual-Tone-LED; die andere dürfte wohl einen weiteren Sensor beheimaten – etwa einen Infrarot-Autofokus. Hierbei wird ein Infrarot-Lichtstrahl ausgesendet, der auf das Motiv trifft und zurückgeworfen wird. Aus der Zeit, die das Infrarot-Licht dabei zurücklegt, wird die genaue Entfernung zum Objekt berechnet und der Autofokus dementsprechend gesetzt. Der Vorteil: Auch bei schlechten Lichtbedingungen wird das Foto scharf.

Dabei könnte eine der fünf Kameras für ebensolche Situationen konzipiert und mit einer großen Blende ausgestattet sein. Ob Porträt, Landschaft oder Makro: Nokia dürfte – ähnlich wie Huawei – auf verschiedene Brennweiten setzen. Auch ein Schwarz-Weiß-Sensor ist im Gespräch. Zudem deutet der „Zeiss“-Schriftzug darauf hin, dass man mit dem deutschen Traditionsunternehmen zusammenarbeitet.

Fingerabdrucksensor im Display

Nimmt man die Vorderseite des Nokia 9 unter die Lupe, wird schnell klar, dass Nokia sowohl auf einen Notch als auch auf eine Aussparung im Display für die Frontkamera verzichtet. Stattdessen gibt es ober- und unterhalb des Bildschirms einen für die heutige Zeit ungewöhnlich hohen Rand. Der auf dem Display symbolisierte Fingerabdruck deutet auf einen biometrischen Sensor im Panel hin. Auch, weil es am Gehäuse selbst keinen Fingerabdrucksensor gibt. Während das Display zu den Rändern hin nur eine minimale Rundung erfährt, ist das Glas der Rückseite deutlich geschwungener und schmiegt sich seicht um die Ecke.

Das ist das Nokia 9

Der Bildschirm des Nokia 9 soll auf der AMOLED-Technologie basieren, 5,99 Zoll messen und in QHD-Qualität auflösen. Für den Antrieb dient allen Anscheins nach Qualcomms Snapdragon 845. Der Octa-Core-Prozessor soll von 6 GB Arbeitsspeicher unterstützt werden. Für Fotos, Apps und weitere Dateien könnte ein 128 GB großer interner Speicher bereitstehen. Zudem deutet sich an, dass das Nokia 9 einen 4.150-mAh-Akku besitzen wird, der dank Quick Charge 3.0 flott wieder voll ist. Des Weiteren verrät der Android-One-Schriftzug auf der Rückseite des Smartphones, welches Betriebssystem zum Einsatz kommen wird.

Software Android 9.0 Pie
Prozessor Qualcomm Snapdragon 845
Display 5,99 Zoll, 1.440 x 2.880 Pixel
Arbeitsspeicher 6 GB
interner Speicher 128 GB
Hauptkamera 4272x2848 (12,2 Megapixel)
Akku 3.320 mAh
induktives Laden
USB-Port 3.1 Typ C
IP-Zertifizierung IP67 (Schutz gegen Untertauchen)
Gewicht 172 g
Farbe Blau
Einführungspreis 649 €
Marktstart März 2019

Preis und Marktstart

HMD Global wird Ende Februar eine Pressekonferenz abhalten. Auf dieser dürften die Finnen das Nokia 9 vorstellen. Zu einem Erscheinungsdatum gibt es derweil noch keine Details. Was den Preis angeht, könnte dieser Spekulationen zufolge bei etwa 700 bis 800 Euro liegen. Näheres dazu dürfte das Unternehmen aber am 24. Februar verraten.

Quellen:

Bildquellen:

  • Nokia 9: 91mobiles
  • Nokia 9 PureView: Nokia
  • Nokia 9 Render-Bild: 91mobiles
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Blasius liebt Technik, Musik und Fotografie. Während er sich bei technischen Themen für Innovationen begeistert, greift er beim Musizieren auf die Old-School-Akustikgitarre und für großartige Fotos auf die klassische Spiegelreflexkamera zurück. Er ist nicht nur im Privatleben ein Familienmensch, sondern als stellvertretender Chefredakteur auch eins der Oberhäupter der Redaktion. Blasius rechnet Handypreise zwar immer noch in D-Mark um, doch seine ruhige, ausgeglichene, kreative Art und sein Einsatz von immer treffenden und humorvollen GIFs, lassen darüber hinwegsehen.

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