Nintendo soll 2019 zwei neue Switch-Modelle vorstellen

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Die Nintendo Switch ist die aktuellste Konsole aus dem Hause des japanischen Videospiel-Herstellers. Der Hybrid zwischen traditionellem Wohnzimmer-Gerät und mobilem Handheld erfreut sich großer Beliebtheit. Kein Wunder also, dass Nintendo an den Erfolg anknüpfen möchte. Dafür will das Unternehmen dieses Jahr zwei neue Modelle der Switch vorstellen.
Die Switch von Nintendo
Bildquelle: Nintendo

Der Erfolg der Nintendo Switch ist beeindruckend: Seit ihrem Marktstart vor etwas mehr als zwei Jahren soll sich die Konsole schon 32 Millionen Mal verkauft haben. Diese Zahl soll in Zukunft noch steigen. Dafür sollen unter anderem zwei weitere Versionen des Konsolen-Hybriden sorgen. Einem Bericht des Wall Street Journals (WSJ) zufolge arbeitet der japanische Spiele-Hersteller aktuell an neuen Modellen der Switch.

Version Nummer eins soll eine günstigere Ausgabe der Konsole sein. Über sie wurde Ende Januar 2019 erstmalig berichtet. Demnach möchte Nintendo einige Funktionen der normalen Switch streichen und damit den Kostenpunkt des günstigeren Modells senken. Laut WSJ soll der Hersteller beispielsweise auf die Vibrationsfunktion der Controller verzichten. Damit besteht auch die Möglichkeit, dass die Joy-Con genannten Einheiten nicht mehr abnehmbar von der Konsole sind. Die günstige Switch soll dem Bericht zufolge ein Nachfolger für den gealterten Nintendo 3DS sein, die Hand-Held-Konsole des Unternehmens.

Arbeitet Nintendo an einer Switch Pro?

Das zweite Modell soll eine High-End-Variante der Switch sein. Obwohl es keine genauen Informationen zu der möglichen „Switch Pro“ gibt, soll sie nicht so leistungsfähig sein wie eine PlayStation 4 von Sony oder eine Xbox One von Microsoft. Andererseits soll diese Ausgabe der Konsole mehr als nur ein einfacher Leistungs-Boost sein. Laut The Verge könnte unter anderem das Ein-Chip-System (System-on-a-Chip, SoC) der Switch, der Tegra-X1-Prozessor von Nvidia, überarbeitet werden.

Eine Vorstellung der beiden neuen Switch-Modelle könnte im Juni auf der E3 in Los Angeles stattfinden. Genauere Informationen zur Veröffentlichung oder dem Preis gibt es aber nicht. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die abgespeckte Variante der Konsole den aktuellen Preispunkt der Switch von 300 Euro unterbieten wird. Bei der teureren Variante ist es denkbar, dass Nintendo je nach Ausstattung 100 Euro bis 200 Euro mehr verlangt.

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