Neuer Telekom-Router: Speedport Smart 4 kann mehr als die FritzBox

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Die Telekom hat ihren neuen Router für DSL und VDSL vorgestellt. Der neue Speedport Smart 4 kann dabei mehr als beispielsweise die FritzBox von AVM und soll nicht nur besonders nachhaltig sein, sondern auch einfach in Betrieb zu nehmen.
Speedport Smar 4 und Spe Home WLAN stehen auf einem Regal
Speedport Smar 4 und Spe Home WLAN Bildquelle: Telekom

Beim neuen Speedport Smart 4 hebt die Telekom neben den zahlreichen Funktionen auch die  einfache Bedienbarkeit und das nachhaltige Design hervor. So hat die Telekom mit dem neuen Router ein Gerät geschaffen, dessen Inbetriebnahme zumindest in einer Demonstration der Telekom besonders einfach erschien. Grund dafür ist eine besonders einfach gehaltene Schnellstartanleitung aber auch die Möglichkeit, die wichtigsten Schritte über ein OLED-Display auf dem Router durchzuführen. Alternativ ist auch die Inbetriebnahme über eine Smartphone-App möglich. Die soll auch dabei helfen, optional erhältliche Repeater anzubinden und perfekte Stellplätze zu finden.

Das zweizeilige OLED-Display auf dem Router informiert über den Status des Gerätes sowie der Leitung.  Es bietet zusätzliche Komfortfunktionen, wie das einfache Verbinden mit dem Gast-WLAN über einen QR-Code. Das Gäste-WLAN kann auch per Knopfdruck am Router aktiviert werden. Es ist also durchaus sinnvoll, den Router nicht in der Abstellkammer oder hinter den Büchern im Regal verschwinden zu lassen, sondern ihn zentral in der Wohnung zu positionieren.

Übrigens: Auch ein Speedtest ist direkt am Gerät möglich und das Ergebnis über das Display ablesbar. Das ist deswegen bemerkenswert, weil der Router den aktuellen Datentraffic anderer Nutzer im Heimnetz zum Speedtest hinzurechnet und so einen realistischen Wert abliefert, der auch nicht durch schlechte WLAN-Verbindungen oder veraltete Geräte verfälscht wird. Ein solches Display mit all seinen Funktionen von der einfachen Einrichtung bis zum Speedtest fehlt bei allen FritzBox-Modellen

WiFi-6-Router mit Telefonanlage und Smart Home

Speedport Smart 4 ist mit dem neuen WLAN-Standard Wi-Fi 6 ausgestattet und kann so mit neun eingebauten Antennen bis zu 6 Gbit/s brutto erzielen. Natürlich können sich auch alle anderen WLAN-Geräte mit älteren Standards anmelden. Die integrierte Mesh-Technologie ermöglicht ein schnelles und stabiles Übertragen der Daten, wenn die Wohnung größer ist oder es bauliche Hürden wie Stahlbetonwände oder Fußbodenheizungen gibt. Dazu sollen die neuen Mesh-Repeater Speed Home WLAN das Internetsignal weitertransportieren. Die bisherigen Speed Home WiFi werden vertriebseingestellt, sind aber abgesehen von Wi-Fi 6 mit dem neuen Router kompatibel.

Der neue Telekom-Router unterstützt MagentaTV und überträgt gleich mehrere Sender hochauflösend in  UHD, sofern die gebuchte Internetleitung das zulässt. Speedport Smart 4 unterstützt ADSL-, ADSL 2+ und VDSL-Anschlüsse. Vectoring, Supervectoring und Glasfaseranschlüsse unterstützt das Gerät ebenfalls. Für die Nutzung an einem reinen Glasfaseranschluss (FTTH) ist aber ein zusätzliches Glasfasermodem nötig. Dieses kannst du über die WAN-Schnittstelle anschließen, die alternativ bis zu 2,5 Gbit/s per LAN unterstützt. Für die Telefonie kannst du neben analogen Telefonen auch DECT-Telefone nutzen. Mit den Speedphones der Telekom ist auch HD-Telefonie möglich. Zudem ist eine IP-Telefonanlage (IP-PBX) eingebaut, sodass du weit mehr als eine reine DECT-Basisstation im Router eingebaut hast.

Speed Home WLAN für Mesh-WLAN

Die neuen Mesh-Repeater Speed Home WLAN kannst du wahlweise per LAN oder WLAN ins Mesh-Netzwerk bringen. Die LAN-Anbindung bietet sich beispielsweise dann an, wenn du schon ein strukturiertes Netzwerk in deiner Wohnung verlegt hast aber gleichzeitig überall WLAN nutzen möchtest. Da die Mesh-Repeater kein Triband-WLAN unterstützen ist eine LAN-Anbindung hier die bessere Wahl. Zwei 2,4-GHz- und vier 5-GHz-Antennen sorgen für die Anbindung der Endgeräte sowie die Anbindung per WLAN an den Router. Auch hier ist die Inbetriebnahme binnen weniger Minuten und zwei Knopfdrücken erledigt.

Die Telekom betont die Nachhaltigkeit ihrer neuen Geräte. Die Verpackung besteht aus Recycling-Karton und FSC Mix-zertifiziertem Papier.  Auf Plastik in der Verpackung verzichtet die Telekom komplett, die Kartons wurden auf die notwendige Größe verkleinert und der Druck auf umweltfreundliche, pflanzenbasierte Farbe umgestellt. Das Gehäuse des Routers selbst besteht zu 90 Prozent aus voll recyceltem Kunststoff. Nach der Nutzung im Mietmodell bereitet die Telekom die Geräte auf und setzt sie erneut ein. Dazu kann die Plastikaußenschale einfach getauscht werden, sodass die eingebaute Technik ein zweites Leben erfährt.

Speedport Smart 4-Miete beinhaltet Magenta SmartHome Pro

Der Speedport Smart 4 ist ab 8. Juni für einmalig 169,99 Euro oder für 5,95 EUR monatlich im „Heimnetz Paket Smart” erhältlich. Im monatlichen Mietpreis ist die kostenfreie Nutzung von  Magenta SmartHome Pro enthalten. Der Router dient dann auch als Smart-Home-Zentrale und unterstützt smarte WLAN-Geräte und auch DECT ULE-Komponenten. Über einen USB-Stick kannst du weitere smarte Geräte mit ZigBee oder Homematic IP Funkstandard ergänzen. Mit der enthaltenen Profi-Version der App steuerst du so eine noch größere Auswahl an Geräten.

Der Speed Home WLAN Mesh-Repeater ist ab 1. Juni für je einmalig 79,99 Euro erhältlich.  Alternativ kannst du ihn zum Beispiel für 3,95 Euro monatlich im WLAN Paket S mieten. Vorteil der Miete ist, dass du einerseits bei einem Defekt kostenlosen Ersatz bekommst, gleichzeitig aber auch unter Beachtung der Mindestlaufzeit der Miete leichter auf einen neueren Router wechseln kannst.

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15 KOMMENTARE

  1. Unseriöser Artikel und nicht gekennzeichneter Paid Content! Hier wurde nur der Werbetext der Telekom übernommen und nicht erwähnt, dass man mit jeder Fritzbox eine Option hat Faxe zu versenden und zu empfangen, mit dem neuen Speedport Smart 4 aber nicht. Für mich hat sich Inside-Digital völlig disqualifiziert!

  2. Nachhaltigkeit ist grundsätzlich gut. Aber zu sagen das der smart 4mehr als die Fritzbox kann ist gewagt. Zwei grundsätzliche Dinge fallen mir spontan ein. Die bereits erwähnte, praktische Faxfunktion und die für jede Nummer einzeln aktivierbare Anrufbeantworter-Funktion.Diese beiden Funktionen sind nicht etwa „Expertenfunktionen“ sondern durchaus praktische Sachen für „Otto-Normalverbraucher“.

  3. Ein total schlechter Artikel. Mit keinem Satz wird im Artikel erwähnt,warum denn der neue Speedport mehr kann als eine Fritzbox? Und überhaupt welche Fritzbox wird den als Vergleich herangezogen? Die ganz neu vorgestellte Fritz Box 7590 AX sicher nicht.

    Sieht mir eher nach einem bezahlten Werbeartikel. Statt so reißerische Überschriften könnt ihr auch nur neutral Berichten aber nein sowas bringt wahrscheinlich keine Klicks. Die Gier ist größer als die Qualität der Artikel bei inside-digital.

  4. Sorry, aber welcher private Normalnutzer nutzt denn noch die Fax Funktion? Das letzte Fax habe ich vor 7 oder 8 Jahren versendet. Empfangen noch kein einziges.
    Faxfunktionen gibt es übrigens auch online.

  5. Ich habe nichts gelesen in diesem Werbeartikel was eine aktuelle Fritzbox nicht auch, oder besser und noch mehr kann.

  6. Sehr dubioser Artikel.

    Mit Speedports hatte ich in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht, seit dem rate ich immer zur Fritzbox.

    Mit keinem Wort wird z.B. die Updatepolitik erwähnt. Und gerade hier glänzt AVM. Router sind DIE zentrale Einheit im Heimnetz und unsichere Teile gefährden alle damit verbundenen Geräte.

  7. Faxe, ja die Funktion ist in Deutschland immer noch von Interesse, anders als mit E-Mail kann man per Fax Terminsachen bei deutschen Behörden einhalten, rechtswirksam Verträge kündigen… . Gleichzeitig hat man mit dem Sendeprotokoll den Nachweis der Zustellung. Also ja ich nutze Fax Recht selten, aber die Funktion hat mir schon manchmal bares Geld gespart.

  8. Das ist ja alles sehr schön. Und wenn die Telekom sich mal bequemen würde, mir mehr als wackelige Kupfer-16MBit an meinen Standort zu legen, könnte ich vielleicht auch was damit anfangen.

  9. Fax??? Willkommen im 21.Jahrhundert! Vielleicht noch ISDN jemand?
    Ein Vergleich, der die Behauptung in der Überschrift auflöst fehlt dem Artikel wirklich – deshalb von gekauftem Content zu sprechen ist mindestens genauso unseriös, wie die Überschrift des Artikels vielleicht ist.
    Ich bin gespannt darauf die Geräte auszuprobieren und mir eine eigene Meinung zu bilden – es klingt und sieht vielversprechend aus!

    • Stimmt, der SAtz ist bei der Produktion des Textes zwar im Kopf gewesen, aber dann verloren gegangen. Der Vergleich zur FritzBox zielte vor allem auf das Display und seine zahlreichen Features und möglichkeiten ab.
      Ich werde den neuen Router testen – denn sehen wir, ob er wirklich so gut ist wie er in der Demonstration wirkte.

  10. Achtung :
    Speedports sind immernoch Meise bei vielen Clients im wlan sehr oft überfordert, blocken verschiedene Ports für ihre Kommunikation mit den Telekom-Servern (welche man dann nicht anderweitig nutzen kann) und starten sehr oft neu.

    Für den Ottonormalverbraucher KANN ein speedport ausreichend sein, führt aber meist nur zu Frust – grade im Homeoffice wo man auch mal mehr über die Internetleitung mach als nur Medien Streamen.

  11. Für welchen Zweck benötige ich ein Speedtest am Router? Soll jeder User täglich ein Speedtest machen? Oder welchen täglichen Mehrwerthat jeder Nutzer täglich.
    Mehr als FB? Auch nutzbar an nicht Telekom-Anschlüssen?
    Import von Telefonbüchern per CardDAV oder Google ist mit Sicherheit im SP auch möglich, oder?

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