Neue Tarif-Aktionen: Vodafone legt vor, Telekom und Drillisch kontern

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Eien Frau mit dem Handy in der Hand
Bildquelle: congstar
Der Tarifmarkt ist wieder in Wallung geraten. In dieser Woche gab es Neues bei Stream-On der Telekom und eine lohnenswerte Aktion von Vodafone. Doch auch Drillisch legt sich ins Zeug und verbessert seine Tarife – wenn auch nur kurzfristig. Langfristig soll dagegen die Datentanke der Telekom offen sein. Was dahintersteckt, zeigt die Übersicht.

Aktionen zu Mobilfunktarifen gibt es fast täglich und auch diese Woche hat sich viel getan. Doch auch eine „handfestere“ Überraschung gab es in den vergangenen Tagen. Die Deutsche Telekom muss sich dem Gerichtsurteil von vor wenigen Wochen beugen und hat nun Änderung an der Stream-On-Option veröffentlicht.

Fast zur gleichen Zeit hat der größte Konkurrent Vodafone seine Tarife rabattiert und legt dazu noch deutlich mehr Datenvolumen ins Körbchen. Damit erhöht sich das Preis-Leistungs-Niveau der Premium-Tarife erheblich. Das ganze funktioniert aber nur online oder an der Hotline. Die Hintergründe:

Telekom Datentanke: 1 GB geschenkt

Die Deutsche Telekom will Kunden vermehrt in ihre stationären Shops und zu den Exklusivpartnern bringen. Anders ist das Vorgehen bei der Datentanke nicht erklärbar. Die Telekom gibt jedem Kunden mit Telekom-Vertrag ein Extra an Datenvolumen in Höhe von 1 GB. Was Kunden dafür tun müssen? In einen Telekom-Shop gehen und das Datenvolumen aufladen lassen.

Die Einschränkung: Prepaid-Tarife sind ausgenommen und das Angebot gilt laut Telekom nur für die Tarife MagentaMobil S-L und FamilyCard S-L. Das Auftanken von Datenvolumen wird monatlich möglich sein. Das Kontingent an kostenlosem Datenvolumen gilt dann 30 Tage.

Drillisch-Aktionen: Drei Marken – drei Angebote

Drillisch vertreibt seine Tarife über ein ganzes Netz an Marken. Drei davon haben in dieser Woche Tarif-Aktionen gestartet, die vorhandenes Datenvolumen aufstocken oder den Preis für das Standard-Datenvolumen reduzieren.

winSIM – 1 GB mehr

winSIM ist eine der aktivsten Marken des Drillisch-Konzerns und entsprechend oft mit Tarif-Aktionen gesegnet. Diesmal legt die Marke 1 GB Datenvolumen kostenlos auf den winSIM LTE All 3 GB. Der Tarif kostet weiterhin 7,99 Euro im Monat und bietet eine Telefonie- und SMS-Flat. Wählt der Kunde 24 Monate Vertragslaufzeit, kostet der Anschluss nichts. Bei Monatsverträgen wird knapp 10 Euro fällig. Die Aktion startete bereits am 06. August, läuft aber auch noch bis zum 13. August um 11 Uhr.

PremiumSIM – Der kleine Rabatt

Bei PremiumSIM wird der Tarif LTE L 6 GB mit Telefonie- und SMS-Flat und 6 GB Datenvolumen im Preis gesenkt. Der Rabatt beläuft sich auf monatlich 2 Euro. Somit kostet der Tarif nur 12,99 statt 14,99 Euro. Beim Bereitstellungspreis und der Aktionsterminierung hält man es wie winSIM und verlangt ebenfalls knapp 10 Euro für Monatsverträge und bietet einen kostenlosen Anschluss für Laufzeitverträge mit 24 Monaten. Die Aktion startete ebenfalls am 6. und endet am 13. August.

simply – der große Rabatt

Bei simply beträgt der Rabatt 6 Euro pro Monat und ist damit dreimal größer als bei PremiumSIM. Ihn gibt es aber auch nur für einen an sich teureren Tarif. Dabei handelt es sich um den simply LTE 10000. Er bietet eine Telefonie- und SMS-Flat und 10 GB Datenvolumen. Bucht man den Tarif zwischen dem 6. und dem 15. August verlangt simply 16,99 statt 22,99 Euro.

Bildquellen:

  • Congstar Frau Telefonieren: congstar
Mann mit Smartphone
Kampfansage von freenetmobile: Alle Handytarife ohne Anschlusspreis
Beim Mobilfunk-Discounter Freenetmobile wird ein weiteres Mal das Angebot an Allnet-Flatrates angepasst. Allerdings nicht auf breiter Front, sondern nur punktuell. Und trotzdem ist es eine Kampfansage an die Konkurrenz. Denn noch bis zum 28. August entfällt in allen Tarifen der einmalige Anschlusspreis. Damit sparen Kunden je nach Tarif bis zu 29,99 Euro.
Michael Büttner
Michael liebt Technik und ist Redakteur bei inside digital. Anderen auch bekannt als der Franke in Bonn, der Macher oder der Handwerker für sämtliche Reparaturen der Redaktion. Nach Praktika bei der Neuen Presse in Kronach, den Nürnberger Nachrichten und dem Systemkamera-Blog, startete Michael bei inside handy und verdient sich seine Sporen vor allem im Hardware-Bereich. Balanciert er mal nicht zwischen Tagesgeschäft, Testgeräten und Co, betätigt er sich ab und an als Jäger im Pokémon-Dschungel. Ein ungewöhnlicher Anblick wäre es dabei nicht, ihm dank seiner Boulder-Fähigkeiten kletternd an einer Felswand zu begegnen. Abseits dessen begeistert er sich für Fotografie, Wanderungen, kulinarische Feste und Blasius Kawalkowski.

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3 KOMMENTARE

  1. Damit sollen nun „Otto Normalverbraucher“ oder „John Doe” bzw. insbesondere „Jane Doe“ klarkommen? – Gestern ging ich in einen großen Handy-Laden, als das gesamte Personal gut bedrängt war. So konnte ich mir bequem einige Verkaufsgespräche mit anhören. Da kommt von dem, was Ihr, liebe Kolleg(inn)en hier mühsam zusammentragt, nichts an.

    Einer Verkäuferin gelang es sogar tatsächlich, einer offenkundig ebenso betuchten, wie betagten Dame (Oma) ein HighEnd-Smartphone mit einem 20GB-All-in-One-Tarif anzudrehen. Das ging recht flott. „Und das ist dann das wirklich Richtige für mich?“ wurde mit einem resoluten „Absolut!“ beantwortet. Ein paar Unterschriften, Kreditkarte, freundliche Rundum-Hilfestellung für die Freischaltung, Abgang, Vorhang.

    Als ich dann „dran“ war, fragte ich „nur aus Neugier“, warum eigentlich – laut Zeitung – Millionen Kunden für ihre Handys nur Prepaid-Karten benutzen. „Ooch, das sind die Kids, bei denen die Eltern die Bremse angezogen haben. Die würden sonst mit normalen SIMs ein Vermögen verbraten…“
    „Aah ja, darauf muss man kommen…“
     – mlskbh –

  2. Wieso verbraten die Kinder ein Vermögen? So ein Blödsinn, man bekommt doch schon zum Beispiel Angebote (Telefonica) für 6.99 Euro mit 2 bis 3 GB Datenvolumen plus unbegrenzt Telefonie und SMS (Monatlich kündbar!). Nach aufbrauchen des Datenvolumen ist Schluß mit Internet.

  3. Tja, wenn der Verkäufer von verschiedenen Anbietern das mit den Kids gesagt hat…
    …wem soll ich jetzt glauben? – Wer verkauft den die Prepaid-Karten?

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