Motorola, Nokia, Vivo und mehr: Neue Smartphones allerorten

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Du interessierst dich für neue Smartphones? Dann haben wir in dieser Meldung genau das Richtige für dich: viele neue Handys. Und zwar von mehreren namhaften Herstellern wie Motorola, Nokia und Vivo. Und auch ein neues Gaming-Handy ist mit dabei.

Während sich in diesen Tagen die Welt in vielen Bereichen massiv entschleunigt, dreht sie sich für die Smartphone-Hersteller alles andere als langsam weiter. Diverse neue Smartphones haben in den zurückliegenden Tagen das Licht der Welt erblickt. Zum Beispiel das Huawei P smart Pro, das Xiaomi Remi Note 9 Pro (Max) oder das Samsung Galaxy A11. Nicht brandneu, aber jetzt auch in Deutschland verfügbar: das Huawei P40 Lite. Doch das war noch längst nicht alles. In den vergangenen Tagen gab es weitere interessante Smartphone-Neuvorstellungen. Wir zeigen sie dir im Überblick.

Vivo Nex 3s 5G

Fit für die nächste Mobilfunkgeneration ist das neue Vivo Nex 3s 5G. Auch mit Blick auf andere technische Spezifikationen trumpft das neue Smartphone ordentlich auf. Mit einem Gewicht von fast 220 Gramm ist es aber auch alles andere als ein Federgewicht.

Herzstück ist der Octa-Core-Prozessor Qualcomm Snapdragon 865 mit einer Taktrate von bis zu 2,84 GHz. Der interne Speicherplatz ist auf 256 GB begrenzt, nicht erweiterbar und erfährt Unterstützung durch wahlweise 8 oder 12 GB Arbeitsspeicher. Dabei kostet das 8-GB-Modell knapp 650 Euro, die 12-GB-Variante umgerechnet knapp 680 Euro.

Beim verbauten AMOLED-Display setzt Vivo auf 6,89 Zoll mit abgerundeten Kanten. Das Nex 3s 5G ist also gemessen an seiner Größe fast schon ein Mini-Tablet. Die Auflösung liegt bei 1.080 x 2.256 Pixeln. Eine Display-Aussparung (Notch) mit integrierter Frontkamera gibt es nicht. Stattdessen fährt die Selfie-Cam bei Bedarf aus dem Rahmen des Smartphones heraus. Die maximal mögliche Auflösung liegt bei 16 Megapixeln. Auf der Rückseite ist ein Triple-Kamera-Setup verbaut (64 + 13 + 13 Megapixel), bei dem die Hauptkamera unter anderem einen 20-fachen Digitalzoom bereitstellen kann.

Für eine Nutzung in Deutschland ist das Vivo Nex 3s 5G übrigens in der nun vorgestellten Version eher weniger geeignet. Denn unter anderem das hierzulande weit verbreitete LTE Band 20 wird von dem Handy nicht unterstützt. Ein Fingerabdrucksensor ist hinter dem Display verbaut, der Akku (4.500 mAh) wird über einen USB-C-Anschluss mit neuer Energie versorgt.

Vivo Nex 3s 5G

Nubia Redmagic 5G

Ebenfalls fit für die Nutzung in 5G-Netzen ist das neue Gaming-Smartphone Redmagic 5G aus dem Hause Nubia. Es ist in China schon zu haben und soll im April auch global verfügbar sein. Ausgestattet ist es unter anderem mit einem 6,65 Zoll großen AMOLED-Display (1.080 x 2.340 Pixel), das eine beeindruckend hohe Bildwiederholfrequenz von 144 Hz bietet und nicht von einer Display-Aussparung unterbrochen wird. Für die notwendige Leistung ist der 5G-Top-Prozessor von Qualcomm, Snapdragon 865, verbaut. Als Grafikchip kommt der Adreno 650 zum Einsatz.

Zur weiteren Ausstattung gehören ein hinter dem Display integrierter Fingerabdrucksensor, eine Triple-Kamera auf der Rückseite (64 + 8 + 2 Megapixel) sowie Android 10 samt angepasster Nutzeroberfläche Red Magic OS. Die Frontkamera löst mit bis zu 8 Megapixeln auf. Der Akku (4.500 mAh) lässt sich mit 55 Watt schnell mit neuer Energie versorgen.

Viel Wert legt Nubia natürlich auch darauf, dass das Gaming-Handy besonders effektiv gekühlt wird. Zum Einsatz kommen unter anderem eine Flüssigkeitskühlung, Kupferfolie mit hoher Wärmeleitfähigkeit und thermisches Gel. Zusätzlich ist eine aktive Kühlung mit Radialventilator verbaut, der auf 15.000 Umdrehungen pro Minute kommt und vor allem die Wärmeentwicklung des Prozessors positiv beeinflussen soll.

Die Preise für das Nubia Redmagic 5G liegen bei umgerechnet 490 Euro für die Variante mit 128 GB Speicherplatz und 8 GB RAM beziehungsweise 525 Euro für das Modell mit 12 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Flash-Speicher. Auch ein Modell mit 16 GB RAM soll es geben. Das kostet dann knapp 650 Euro.

Motorola Moto E6s

Ein neues Einsteiger-Smartphone bietet demnächst Motorola an. Die Spezifikationen reißen Smartphone-Fans jedoch kaum vom Hocker. Das fängt schon beim Betriebssystem an. Denn statt des neuen Android 10 ist nur Android 9 vorinstalliert – spätere Updatemöglichkeit wahrscheinlich. Außerdem an Bord des Handys: Ein MediaTek-Prozessor (Helio P22), 2 GB RAM und 32 GB Speicherplatz. Per MicroSD-Karte ist eine Erweiterung um bis zu 256 GB möglich.

Das Display (IPS-TFT-LCD) des Motorola Moto E6s ist 6,1 Zoll groß und bietet im 19,5:9-Format eine unterdurchschnittliche Auflösung von 720 x 1.560 Pixeln. Außerdem schade: Am unteren Ende des Displays ist ein recht großer Rand unübersehbar.

Der verbaute Akku hat eine Kapazität von 3.000 mAh und lässt sich per Micro-USB-Anschluss (USB 2.0) aufladen. Bluetooth steht nur in Version 4.2 zur Verfügung, WLAN lässt sich nur in 2,4-GHz-Netzen nutzen und NFC fehlt sogar komplett. Mobiles Bezahlen per Google Pay ist also mit diesem Handy nicht möglich.

Auf der Rückseite des Smartphones ist neben einem Fingerabdrucksensor auch eine 13-Megapixel-Kamera mit f/2.2-Blende nutzbar. Zudem steht ein Tiefensensor zur Verfügung, um Unschärfe-Effekte in deine Fotos zu zaubern. Auf der Vorderseite kannst du eine 5-Megapixel-Kamera mit f/2.2-Blende nutzen.

In den Handel kommt das Moto E6s voraussichtlich im zweiten Quartal. Es soll 99,99 Euro kosten und in den Farben Türkisblau und Rot erhältlich sein.

Nokia C2

Ebenfalls für Einsteiger vorgesehen: das neue LTE-fähige Nokia C2. Ob es dieses Smartphone allerdings jemals in Deutschland zu kaufen geben wird, ist fraglich. Denn die Ausstattung ist noch überschaubarer als beim Moto E6s.

Auf Basis von Android 9 in der Go Edition kannst du nur auf 16 GB erweiterbaren Flash-Speicher und 1 GB RAM zugreifen. Zudem ist ein Unisoc-Prozessor mit nur vier Kernen und einer maximalen Taktrate von 1,4 GHz verbaut. Die Kamera auf der Rückseite liefert eine maximale Auflösung von gerade einmal 5 Megapixeln, gleiches gilt für die Frontkamera. Das Display ist 5,7 Zoll groß und sowohl oben als auch unten durch alles andere als modern anmutende Display-Ränder gekennzeichnet.

Das alles ist für Entwicklungsländer vielleicht noch akzeptabel, aber nicht für den anspruchsvollen deutschen oder westeuropäischen Markt. Daran kann auch der wechselbare Akku mit einer Kapazität von 2.800 mAh nichts ändern. Einen Preis für das Nokia C2 gibt es noch nicht. Der Vorgänger, das in Deutschland nicht verfügbare und ohne LTE ausgestattete Nokia C1, kostete umgerechnet rund 50 Euro.

RugGear RG170

Speziell für den regelmäßigen Einsatz im Freien oder in der Werkstatt ist das RugGear RG170 gedacht, zu dem ebenfalls noch kein Preis bekannt ist. Hochleistungs-Spezifikationen darfst du allerdings nicht erwarten. Es handelt sich nämlich um kein Smartphone im klassischen Sinne, sondern um ein Feature Phone mit stark abgespeckter Ausstattung.

Dass es sich um alles andere als ein hochwertiges Telefon handelt, wird schon allein dadurch deutlich, dass ein Prozessor der Einsteiger-Klasse von MediaTek verbaut ist (MTK6739V). Dessen vier Cortex-A53-Kerne takten mit maximal 1,5 GHz. Auch 1 GB RAM und 8 GB Speicherplatz sind alles andere als zeitgemäß.

Das Display ist vergleichsweise klein. Es misst in der diagonalen Abmessung nur 2,4 Zoll und bietet eine schwache Auflösung von 240 x 320 Pixeln. Ebenfalls kein Highlight: Die rückseitig integrierte 2-Megapixel-Kamera, die allenfalls für schnelle Schnappschüsse geeignet ist. Immerhin: Das IP69-zertifizierte RugGear RG170 funkt nicht nur in GSM-Netzen, sondern auch überall dort, wo LTE zur Verfügung steht.

Unter dem Strich ist dieses Handy also nicht viel mehr als ein Bauarbeiter-Zweithandy oder ein Notruf-Telefon für deinen nächsten Wander- oder Mountainbike-Ausflug.

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