Du hast es vielleicht schon mitbekommen: Die deutsche Bundesregierung will’s jetzt richtig wissen! Beim Kauf von Elektroautos (BEV) soll’s wieder kräftig Förderung geben. Und nicht nur das: Auch Plug-in-Hybride (PHEV) sollen günstiger werden. Doch bevor du nun die Sektkorken knallen lässt: Nicht jeder bekommt sein BEV oder PHEV preiswerter. Es gelten klare Regeln, die du vor einem Kauf kennen solltest.
Neue E-Auto-Förderung: Für wen, wie viel?
- Gefördert werden sollen primär Haushalte mit kleinem oder mittlerem Einkommen: 80.000 Euro zu versteuerndes Jahreseinkommen sind als Grenze festgelegt worden. Pro Kind rückt die Grenze um 5.000 Euro nach oben.
- Als Anreiz winkt eine Grundprämie von 3.000 Euro. Dazu kommt je Kind ein Bonus in Höhe von 500 Euro – maximal gibt es 1.000 Euro extra.
- Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von weniger als 3.000 Euro erhalten 1.000 Euro extra.
Warum werden E-Autos jetzt günstiger?
Die Idee hinter der neuen Förderung, die nur für Privatpersonen gültig ist: Mehr Personen sollen auf emissionsarme Fahrzeuge umsteigen – gerade Familien oder Haushalte, die sich ein E-Auto bislang kaum leisten konnten. Durch die Förderung soll der Einstieg leichter werden und emissionsärmere Mobilität attraktiver. Ziel ist aber auch, durch eine stärkere E-Auto-Nachfrage die heimische Industrie zu stärken.
Nicht nur vollelektrische Autos stehen im Fokus, sondern auch Plug-in-Hybride. Der Plan: Wer hybrid fährt, soll ebenfalls von der Förderung profitieren. So könnten mehr Menschen von der Kombination aus Verbrenner- und Elektromotor profitieren. Das Geld für die neue Förderung ist endlich. Es stammt aus dem Klima- und Transformationsfonds und auf drei Milliarden Euro gedeckelt. Damit könnten rund 600.000 Autos gefördert werden.
Was heißt das für dich?
Wenn du mit dem Gedanken spielst, ein neues Auto anzuschaffen – und du liegst mit deinem Haushaltseinkommen im geförderten Bereich –, kann sich der Zuschuss definitiv lohnen. Gerade bei hybriden oder elektrischen Autos kann es sich künftig auszahlen, zuzuschlagen – bevor Preis und Nachfrage wieder steigen. Ziel ist es, das neue Förderprogramm schnellstmöglich im Jahr 2026 zu starten. Zuvor muss aber noch die EU-Kommission zustimmen.
