Neue E-Autos: Die nächsten Neuvorstellungen sind da

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Du möchtest wissen, welche neuen E-Autos du dir kaufen kannst? Wir bringen dich in Sachen Neuvorstellungen der vergangenen Wochen auf den aktuellen Stand der Dinge. Mit dabei sind zahlreiche bekannte Hersteller.
Mini Cooper SE Electric Collection Frontpartie
Eine von mehreren E-Auto-Neuvorstellungen: der Mini Cooper SE Electric Collection.Bildquelle: BMW

Zahlreiche spannende Meldungen aus dem Segment der E-Mobilität haben wir dir in den zurückliegenden Tagen bereits präsentieren können. Sei es die neue C-Klasse von Mercedes-Benz, die auch als Plug-in-Hybrid in den Handel kommt, oder der nagelneue Hyundai IONIQ 5, ein markantes E-Auto aus der Kompaktklasse. Auch zum Nissan Qashqai (2021) mit innovativem e-Power-Antrieb, zum Mercedes-Benz EQC 400 oder zum Skoda Enyaq Sportline iV haben wir dich bereits mit vielen spannenden Informationen versorgt. Doch es hat noch ein paar weitere Nachrichten zu Autos mit elektrifiziertem Antrieb gegeben. Vor allem Vans und E-Autos für den Stadtverkehr wurden neu vorgestellt.

Peugeot e-Rifter / Citroën ë-Berlingo

Wenn du etwa auf der Suche nach einem elektrifizierten Van bist, kannst du dich in Zukunft auch für den Peugeot e-Rifter entscheiden. Voraussichtlich ab Herbst wird die Familienkutsche bei den Händlern stehen – ausgestattet mit einer 50 kWh starken Batterie. Für lange Fahrten ist die aber ziemlich ungeeignet. Denn Peugeot verspricht damit beim e-Rifter eine Reichweite von gerade einmal 280 Kilometern nach WLTP-Norm. Unter optimalen Bedingungen wohlgemerkt. Ist es draußen zum Beispiel ziemlich kalt, sinkt die Reichweite des E-Autos mit sieben Sitzen noch unter diesen Wert.

Der Elektromotor des Peugeot e-Rifter entwickelt eine Leistung von 100 kW (136 PS) und ein maximales Drehmoment von 260 Nm. Er kommt in ähnlicher Form auch im Peugeot e-Traveller zum Einsatz. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 130 km/h begrenzt, von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Van in 11,2 Sekunden. Als Fahrer wird man zwischen drei Fahrmodi (Eco, Normal & Power) auswählen können. Zudem sind zwei Bremsmodi nutzbar – für eine mal stärkere, mal moderate Rekuperation.

Peugeot e-Rifter an einer Ladesäule geparkt
Nicht nur für den Stadt-, sondern auch für den Geländeausflug gemacht: der Peugeot e-Rifter.

Gleiche Plattform, anderes Äußeres: So lässt sich zusammenfassen, was Citroën ab Herbst mit dem ë-Berlingo auf den Markt bringt. Technisch ist das Auto wie das Schwestermodell von Peugeot ausgestattet. Vor allem die Front des E-Autos sieht aber optisch noch ein bisschen aggressiver aus. Weder Peugeot noch Citroën haben bisher etwas zu den möglichen Preisen verraten.

Citroën ë-Berlingo an einer Ladesäule geparkt
Auch der Citroën ë-Berlingo kommt mit sieben Sitzen zum Kunden.

Übrigens: Peugeot tritt ab sofort mit einem neuen Logo in Erscheinung. Der Löwe ist nach wie vor Programm – allerdings anders als man es bisher von dem französischen Hersteller kannte. Statt eines kompletten Körpers ist nur noch ein Löwenkopf mit Mähne und geöffnetem Maul zu sehen. Es ist die bereits elfte Generation des Peugeot-Markenlogos. Letztmals hatte es im Jahr 2010 ein Design-Update gegeben.

Außenfassade einer Filiale von Peugeot mit neuen Logos
Die Händlerfilialen von Peugeot erstrahlen bald in neuem Glanz.

Volkswagen ID.Buzz

Einen E-Van soll es in nicht allzu ferner Zukunft auch von Volkswagen geben. Und der soll – die technische Infrastruktur vorausgesetzt – auch autonom fahren können. Bei VW geht man davon aus, dass dies regional ab dem Jahr 2025 möglich sein könnte. Und eines der ersten Fahrzeuge, das automatisiert im Straßenverkehr unterwegs sein soll, ist der vollelektrische VW ID. Buzz.

Volkswagen ID.Buzz mit Kameratechnik für autonomes Fahren.
Der neue VW ID. Buzz soll auch autonom fahren können.

Ziel ist in einem ersten Schritt die Entwicklung eines Ride-Hailing- und Pooling-Konzepts, ähnlich dem heutigen Angebot von Moia. „Mitte dieses Jahrzehnts können sich unsere Kunden dann in ausgewählten Städten mit autonomen Fahrzeugen zu ihrem jeweiligen Zielort bringen lassen“, sagt Christian Senger, der bei Volkswagen das Resort Autonomes Fahren leitet. Die Weltpremiere des ID. Buzz wird für 2022 erwartet.

Smart EQ fortwo edition bluedawn

Suchst du nach einem E-Auto, das dir vor allem in der Stadt treue Dienste leistet, könnte der Smart EQ fortwo edition bluedawn interessant für dich sein. Das limitierte Sondermodell steht ab dem zweiten Quartal dieses Jahres zu einem Preis von knapp 29.000 Euro zur Verfügung. Zur Ausstattung gehören unter anderem Karosseriebauteile aus dem Hause Brabus. Zum Beispiel ein passender Frontspoiler, ein Seitenschweller und eine Heckschürze. Dazu gesellen sich Felgen aus gleichem Hause, die 16 Zoll klein sind. Für den Antrieb sorgt ein 60 kW (82 PS) starker Elektromotor.

Eine Frau schließt den Smart EQ fortwo edition bluedawn an eine Ladesäule an
Edler Blickfang: der Smart EQ fortwo edition bluedawn.

Mini Cooper SE Electric Collection

Ebenfalls vor allem für die Nutzung in städtischen Gefilden gedacht: die Electric Collection des Mini Cooper SE. Es handelt sich um ein Editionsfahrzeug zum Start der Neuauflage des rein elektrisch angetriebenen Mini, das im Laufe dieses Monats zur Verfügung steht. Und zwar unter anderem mit einer neugestalteten Frontpartie, die die runden Scheinwerfer und den hexagonalen Kühlergrill noch deutlicher betonen. Ebenfalls neu: das Multitone Roof. Mithilfe einer neuen Lackiertechnik wird ein vom Windschutzscheibenrahmen bis ins Heck ziehender Farbverlauf von San Marino Blue über Pearly Aqua bis Jet Black realisiert. Unterwegs ist man auf 17 Zoll großen Rädern und mit einer Leistung von 135 kW (184 PS). Die rein elektrische Reichweite liegt bei bis zu 234 Kilometern.

Mini Cooper SE Electric Collection von oben mit Blick auf das mehrfarbige Dach.
Auffällig ist am neuen Mini Cooper Se Electric Collection vor allem das mehrfarbige Dach.

Renault Twingo Electric

Seit wenigen Tagen ist auch der Renault Twingo Electric in neuen Versionen verfügbar. Sie hören auf die Namen „Zen“ und „Intens“, später folgt noch ein neues Basismodell unter dem Namen „Life“. Die Preise des E-Autos beginnen abzüglich 10.000 Euro Elektrobonus bei 15.190 Euro (Intens), 13.790 (Zen) beziehungsweise 11.790 Euro (Life). Im Zen-Modell gehört unter anderem ein 7-Zoll-Touchscreen zur Ausstattung. Ebenfalls eine Klimaautomatik. Im Modell „Intens“ sind zusätzlich 15-Zoll-Leichtmetallfelgen, Lederlenkrad und ein Tempomat an Bord.

Front des Renault Twingo Electric
Klein, wendig, ein typisches Stadtauto: der Renault Twingo Electric.

Grundsätzlich ist ein am Heck verbauter 60 kW (82 PS) starker Elektromotor nutzbar. Im Innenraum besteht Platz für vier Personen, die Reichweite ist allerdings ziemlich überschaubar. Denn die Batterie ist nur 22 kWh groß, was nach Herstellerangaben eine kombinierte Reichweite von bis zu 190 Kilometern ermöglicht. Als Stadtflitzer ist also auch der Renault Twingo Electric gut geeignet, für längere Reisen hingegen weniger. Im Stadtverkehr gibt Renault dank Rekuperation eine Reichweite von bis zu 270 Kilometern an.

e.Go Life

Geht es noch ein bisschen kleiner? Na klar! Mit dem e.Go Life. Und der wird planmäßig ab Juni 2021 gebaut. Das teilte der deutsche Hersteller jetzt in Aachen mit. Im Mittelpunkt der Produktion wird zunächst die limitierte Sonderedition e.GO Life NEXT stehen. Die limitierte Auflage des besonders kompakten E-Autos ist nur für die ersten 1.000 Kunden erhältlich und kostet 22.990 Euro nach Abzug des Herstellerbonus.

Heckansicht des e.Go Life Next
Ein Kleinwagen, wie man ihn schöner nicht zeichnen könnte: der e.Go Life Next.

Nissan Leaf10

Schon zehn Jahre ist das Elektroauto Nissan Leaf zu haben. Und zum runden Geburtstag kommt jetzt ein Sondermodell des E-Autos aus Japan in den Handel: der Nissan Leaf10. Er ist wahlweise mit einer 40-kWh- oder einer 62-kWh-Batterie zu haben. Und das zu Preisen ab 36.815 Euro. Knapp 10.000 Euro Umweltbonus kannst du aber auch davon noch abziehen.

Nissan Leaf10 von der Seite fotografiert.
Der Nissan Leaf10 mit weißer Grundlackierung und schwarzem Dach.

Audi Q5 Sportback TFSI e quattro

Deutlich mehr Luxus kannst du dir sichern, wenn du dich für den Audi Q5 Sportback TFSI e quattro entscheidest. Denn mit diesem SUV fährst du rein elektrisch bis zu 61 Kilometer nach WLTP-Norm, kannst aber auch auf einen klassischen Verbrenner zugreifen, der die Reichweite spürbar steigert.

Audi Q5 Sportback TFSI e Front
Ein SUV mit Coupé-Charakter: der Audi Q5 Sportback TFSI e.

Der Q5 Sportback 50 TFSI e quattro bietet 220 kW (279 PS) Systemleistung, der Q5 Sportback 55 TFSI e quattro gibt 270 kW (367 PS) ab. Während der 50 TFSI in 6,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen kann, gelingt dem 55 TFSI der gleiche Spurt in 5,3 Sekunden, verspricht der Hersteller. In der Spitze sind beide Wagen bis zu 239 km/h schnell, rein elektrisch fährst du bis zu 135 km/h schnell. Die Preise beginnen bei 56.500 Euro.

Bildquellen

  • Peugeot e-Rifter (2021): Peugeot
  • Citroën ë-Berlingo: Peugeot / William Crozes
  • Neues Peugeot Logo 2021: Peugeot
  • Volkswagen ID.Buzz: Volkswagen
  • Smart EQ fortwo edition bluedawn: Mercedes-Benz
  • Mini Cooper SE Electric Collection: BMW
  • Renault Twingo Electric: Renault
  • e.Go Life Next: Next e.Go
  • Nissan Leaf10: Nissan
  • Audi Q5 Sportback TFSI e: Audi
  • Mini Cooper SE Electric Collection: BMW
Telekom zieht den Stecker: Kunden haben nur noch 2 Jahre Zeit
Telekom zieht den Stecker: Kunden haben nur noch 2 Jahre Zeit
Wenn es nicht läuft, stellt man eben den Dienst ein. Das dachte sich wohl auch die Telekom. Bereits am 1. November 2020 wurden bestimmte Tarife eingestellt. Im November 2022 zieht die Telekom, im wahrsten Sinne des Wortes, endgültig den Stecker.

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