Neue Autos von Kia, Peugeot und Apex Motors - Gerüchte zum Opel Manta E

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Du hast Interesse an einem neuen Auto? Wir zeigen dir in unserer neuesten Übersicht die Neuvorstellungen aus dem Automobilsektor der vergangenen Tage, die mindestens einen Hybrid-Antrieb haben.

Eine Branche ächzt unter den Folgen der Corona-Krise. Diverse Automobil-Hersteller haben sich dazu entschieden, die Produktion neuer Autos in ihren Werken vorübergehend zu unterbrechen. Bei Volkswagen und Daimler (Mercedes-Benz) ist das gleichermaßen der Fall wie bei Opel und Ford. Trotzdem haben in den zurückliegenden Tagen einige Hersteller neue Autos mit (teil)elektrifiziertem Antrieb präsentiert. Ausgewählte Highlights möchten wir dir an dieser Stelle vorstellen.

Apex Motors AP-0

Wenn du das notwendige Kleingeld auf der hohen Kante liegen hast, könntest du Gefallen am neuen AP-0 von Apex Motors finden. Ein ausführliches Video zu dem Auto hast du vielleicht schon oberhalb dieser News entdeckt.

Der britische Hersteller bezeichnet sein neuestes Fahrzeug als ultimatives Super Sport Elektroauto. Mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 2,3 Sekunden ist das auch sicher nicht untertrieben. Möglich ist das durch eine aerodynamische Front, die Luft unter dem Auto sowie hinter den Vorderrädern entlang der Karosserie und unter dem großen Heckdiffusor ableitet. In der Spitze ist eine Geschwindigkeit von 300 km/h möglich.

Der verbaute Energiespeicher (90 kWh) soll es ermöglichen, das neue Elektroauto gemäß WLTP-Standard bis zu 515 Kilometer weit fahren zu können. Im Stadtverkehr sorgen LiDAR-Sensoren dafür, dass Gefahren, Fußgänger, Radfahrer und andere Fahrzeuge genauer identifiziert und so Unfälle im besten Fall vermieden werden können. Auch autonomes Fahren gemäß Level 4 ist möglich – sofern die technische Infrastruktur vor Ort zur Verfügung steht. Über die Straßen rollt der AP-0 auf 19-Zoll-Reifen vorne und 20-Zoll-Bereifung hinten – kombiniert mit Carbon-Felgen.

Dass der Wagen nur 1.200 Kilogramm auf die Waage bringt, liegt unter anderem daran, dass die Karosserie aus Kohlefaser gefertigt ist. Auffällig sind vor allem die Flügeltüren. Die Leistung liegt bei 484 kW (650 PS), das maximal mögliche Drehmoment bei 580 Newtonmetern (Nm).  Die Steuerung erfolgt über ein rechteckiges Lenkrad, statt Außenspiegeln ist eine Orientierung nach hinten über Displays im Innenraum möglich.

Die Produktion des AP-0 von Apex Motors soll im vierten Quartal 2022 starten. Der Netto-Listenpreis für den Leichtbau-Zweisitzer liegt in der Basisausstattung bei umgerechnet etwa 165.000 Euro.

Apex Motors AP-0
Auffällig am AP-0 sind vor allem die sich schräg nach oben öffnenden Flügeltüren.

Kia Sorento (2020)

Neue Details hat Kia derweil für das 2020er Modell des SUV Sorento präsentiert. Das Auto für den europäischen Markt wird im koreanischen Hwasung gebaut und ab dem dritten Quartal in Europa eingeführt. Das Hybrid-Modell kommt zunächst nur in ausgewählten Ländern in den Handel, eine Plug-in-Hybrid-Variante soll Ende 2020 folgen.

Kia Sorento 2020 Front
Die Front des neuen Kia Sorento wurde neu designt und wirkt nur markanter.

Auffällig: Sowohl die Front als auch das Heck des Kia Sorento hat sich deutlich verändert. Eine insgesamt markantere Bauart im Vergleich zur aktuell noch erhältlichen dritten Generation ist unübersehbar. Statt abgerundeter Formen stehen jetzt schärfere Linien im Mittelpunkt. Den Designern war nach Angaben von Kia eine kraftvoll-robuste Ästhetik bei ihrem neuesten SUV-Modell wichtig.

Kia Sorento 2020 Heck
An Heck des neuen Kia Sorento fallen vor allem die neuen Leuchten auf.

Auch innen hat Kia dem Sorento ein Update verpasst. Das (optionale) volldigitale Kombiinstrument besteht nun aus einem 12,3 Zoll großen Bildschirm. Für das Infotainment- und Navigationssystem steht ein 8 Zoll großes Display zur Verfügung, das sich optional auf 10,25 Zoll vergrößern lässt. Eine Smartphone-Schnittstelle (Apple CarPlay / Android Auto) ist Teil der Serienausstattung. Auf Wunsch ist auch ein Bose-Surround-Sound-System oder eine Ambientebeleuchtung dein täglicher Begleiter.

Kia Sorento 2020 Interieur
Im Innenraum geht es digital zu. Auch hier hat Kia an vielen Stellen Hand angelegt.

Der neue Sorento Hybrid kombiniert einen 1,6-Liter-Turbo-Benzindirekteinspritzer (T-GDI) mit einem 44,2 kW starken Elektromotor und einer 1,49 kWh Lithium-Ionen-Polymer-Batterie. Das Gesamtsystem mobilisiert 169 kW (230 PS) Leistung, sowie 350 Nm Drehmoment. Für eine optimale Kraftübertragung arbeitet das Hybridsystem mit einem Sechs-Stufen-Automatikgetriebe und einem ins Getriebegehäuse integrierten Elektromotor.

In Europa wird der neue Sorento mit bis zu zehn Lackierungen sowie je nach Ausführung und Sonderausstattung mit 17, 18, 19 und erstmals auch 20 Zoll großen Leichtmetallfelgen angeboten. Ein Preis ist noch nicht bekannt.

Peugeot 508 Sport Engineered

Als neues Konzept-Auto, das zeigen soll, in welche Richtung sich die Hybrid-Auto-Strategie bei Peugeot entwickelt, wurde schon vor einigen Monaten der 508 Sport Engineered präsentiert. Nun sind weitere Details zum Concept Car bekannt geworden. Es bringt 294 kW (400 PS) auf die Straße, die durch gleich drei Antriebe umgesetzt werden. Neben einem Benzin-Motor kommen bei dem Allrad-Mobil zwei Elektromotoren zum Einsatz. Vorne ein 81 kW-Aggregat (110 PS) und hinten eine zweite E-Einheit mit 147 kW (200 PS).

Im Zusammenspiel beschleunigen die Motoren das Concept Car laut Hersteller in 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei flotten 250 km/h. Im Sportmodus sind bis zu 190 km/h möglich. Und auch im Interieur setzt der Peugeot 508 Sport Engineered neue Maßstäbe. Denn dort kommt neben einem 12,3 Zoll großen Kombiinstrument mit Anzeigen im Sichtfeld des Fahrers auch ein 10-Zoll-Touchscreen für die Steuerung von Radio und Klimatisierung zum Einsatz.

Opel Manta E

Noch nicht final bestätigt: der Opel Manta E. Interpretiert man die Worte von Opel-Chef Michael Lohscheller richtig, könnte das Kultauto aus den 70er und 80er Jahren aber tatsächlich als elektrifizierte Variante ein Comeback erleben. Alles wohlgemerkt noch im Konjunktiv formuliert, weil noch keine finale Entscheidung darüber getroffen wurde. Doch Fans horchen bei solch einer Meldung natürlich trotzdem auf. Die einen vor Euphorie, die anderen erschrocken, weil sie um die Kult-Stellung ihres Lieblingsautos fürchten.

Gerüchte um ein Comeback des Opel Manta sind deswegen nicht von der Hand zu weisen, weil der Wagen in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert. Der „Augsburger Allgemeinen“ sagte Lohscheller: „Wir wollen Dinge, die Opel in der Vergangenheit sehr gut gemacht hat – und dazu gehörte der Manta -, in die Zukunft übersetzen.“ Man habe viele Ideen, wie die Marke mit neuen Emotionen aufgeladen werden könne. „Diese Manta-Idee ist schon gut.“

Skoda gibt Erdgas-Autos (noch) eine Chance

Anders als bei Volkswagen, wo das Ende der Produktion von Erdgas-Autos beschlossene Sache ist, wagt die VW-Tochter Skoda noch einen (wohl) letzten Versuch. Ab sofort stehen verschiedene G-Tec-Modelle des tschechischen Herstellers in Deutschland zur Verfügung. Im Vergleich zu Diesel– und Benzinmotoren verspricht Skoda 40 bis 50 Prozent niedrigere Kraftstoffkosten.

Im zweiten Halbjahr soll der neue Skoda Octavia G-Tec (96 kW / 130 PS) verfügbar sein, schon jetzt kannst du die Modelle Skoda G-Tec, Scala G-Tec und Kamiq G-Tec (66 kW / 90 PS) kaufen. Sie sind nicht nur mit CNG-Erdgas-Tanks ausgestattet, sondern verfügen für den Notfall – etwa wenn keine Erdgas-Tankstelle in der Nähe ist – auch über einen 9-Liter-Benzintank.

Jetzt verfügbar: Opel Corsa-e und Mercedes-Benz GLE AMG

Wenn du sofort loslaufen möchtest, um ein neues E-Auto zu kaufen, könntest du dich zum Beispiel für den neuen Opel Corsa-e entscheiden. Er ist ab 29.900 Euro verfügbar, dank Umweltprämie aber auch schon ab 23.330 Euro zu haben.

Eine ganz andere Klasse sind die AMG-SUV-Modelle von Mercedes-Benz mit Allrad-Antrieb. Der GLE 63 4Matic+, GLE 63 S 4Matic+, GLE 63 4Matic+ Coupé und GLE 63 S 4Matic+ Coupe mit Mild-Hybrid-Antrieb sind ab sofort bei Meredes-Benz bestellbar. Außerdem der GLS 63 4Matic+.

Ein Schnäppchen sind die neuen AMG-Autos von Mercedes-Benz aber nicht. Je nach Modell liegt der Preis in der Basisausstattung zwischen 124.355 und 140.301 Euro. Das GLS-Modell kostet mindestens 150.303 Euro. Die Kombination aus Anlasser und Lichtmaschine liefert kurzzeitig 16 kW (22 PS) elektrische Zusatzleistung und speist das 48-Volt-Bordnetz.

Mercedes-Benz GLS 63 4Matic+
Echt echtes Kraftpaket auf der Straße: der Mercedes-AMG GLS 63 4MATIC+.

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