Netflix: Serien, Filme und jetzt sogar Gaming? Das hat der Streaming-Gigant vor

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Games haben auch schon vor der Corona Pandemie einen entscheidenden Teil in der Freizeitgestaltung von vielen gemacht. Netflix plant aus diesem Grund bald auch in der Gaming-Branche mitzumischen. Neu Informationen zu dem großen Vorhaben sind nun öffentlich geworden.
Netflix auf Bildschirm
Auf welche Games kann man sich vom Streaming Anbieter freuen?Bildquelle: https://unsplash.com/photos/RQ8zOzo-x_k

In der Testphase befinden sich im Hause Netflix aktuell eigenentwickelte Games. Im nächsten Jahr soll ein gesamter Gaming-Bereich das Entertainment-Angebot ergänzen. Die Games sollen dabei als Genre wie bei Serien und Filmen verfügbar sein.

Netflix integriert Gaming Genre in die App

Mit diesem Schritt zeigt Netflix erneut, welche Konkurrenz der Gaming-Bereich in den letzten Jahren für die klassische Filmindustrie darstellt. So wurde noch in einem veröffentlichten Bericht aus dem Jahr 2019 dargelegt, dass der Gigant Games wie Fortnite mehr unterlag, als der Streaming Konkurrenz wie HBO. Das Ziel der Anwendung ist es, dass alles in der App stattfindet und letztlich der Nutzer weniger Gründe hat, die App zum spielen verlassen zu müssen. Auch neue Zielgruppen werden so angesprochen. Den Nutzer vor dem Bildschirm zu fesseln, ist wie immer eins der größten Anliegen des Streaming-Anbieters.

Gaming

Spieleentwicklung bekommt Unterstützung von Mike Verdu

Das Medienunternehmen “Bloomberg” berichtet nun von der Zusammenarbeit mit dem früheren Electronic Arts Inc. und Facebook Executive, Mike Verdu. Dies teilte der Leiter des Produktteams, das sich um „die Optimierung des Netflix-Unterhaltungserlebnis“ kümmert, Greg Peters, mit. Als Vizepräsident der Spielentwicklung bei Facebook arbeitet Verdu seit 2019 unter anderem an Oculus Rift, Quest und Go, mit. Bei Electronic Arts war er von 2017 bis 2018 Leiter von EA Mobile, der Spieleentwicklung für Gaming auf mobilen Geräte.

Der Konzern wäre mit dieser Neuerung den meisten anderen Streaming Anbietern einen Schritt voraus. Dass sich die Umorientierung als gewinnbringend herausstellt, zeigt beispielsweise Versandhändler Amazon, durch „Prime Gaming“ auf der 2014 übernommenen Streaming-Plattform „Twitch“. Da es nach dem Corona-Lockdown und den Einschränkungen durch die Pandemie, Menschen wieder nach draußen und vom Bildschirm weg zieht, ist es denkbar, dass Netflix dem nun entgegenwirken möchte. Ebenfalls ist bis jetzt durch den zusätzlichen Content noch keine Preiserhöhung des Abonnements öffentlich gemacht worden. Da die Spieleentwicklung sich jedoch als sehr kostenintensiv herausstellen kann, ist eine spätere Erhöhung wahrscheinlich.

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