Netflix-Nutzer im Fokus von Betrügern – so schützt du dich

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Verfügst du über ein Netflix-Konto? Dann solltest du dich aktuell vor Betrügern in Acht nehmen. Diese haben aktuell offenbar Netflix-Kunden ins Visier genommen. Und die Masche scheint weit über deine Netflix-Zugangsdaten hinauszugehen.
Netflix auf dem Smartphone streamen
Netflix auf dem Smartphone streamenBildquelle: Blasius Kawalkowski

Netflix-Nutzer sollten ihre E-Mails aktuell doppelt und dreifach überprüfen, bevor sie irgendwelche Links anklicken. Laut Informationen der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen sind derzeit wieder Phishing-E-Mails im Umlauf. Und diesmal scheinen es die Online-Betrüger speziell auf Netflix-Kunden abgesehen zu haben. In den elektronischen Nachrichten informiert „Netflix“ Nutzer zunächst darüber, dass etwas mit ihren Rechnungsinformationen nicht stimmt. Darum werden Nutzer dazu aufgefordert, ihre Zahlungsdetails zu aktualisieren. Doch genau das solltest du auf keinen Fall tun!

Online-Betrüger
Phishing-Mails mit Netflix-Bezug

Hinter solchen E-Mails stecken in der Regel Betrüger, die eine sogenannte Phishing-Masche anwenden, um an deine Konten oder dein Erspartes zu kommen. Die Netflix-E-Mail ist dabei der Köder. Solltest du auf den Link in einer solchen Nachricht klicken, wirst du meist zu einer Anmeldeseite weitergeleitet. Diese entspricht optisch der Seite des angeblichen E-Mail-Versenders – in diesem Fall Netflix. Nur ist es selbstverständlich nicht die echte Anmeldeseite, sondern nur eine von den Betrügern angefertigte Attrappe.

Solltest du deine Nutzerdaten dennoch eintragen, werden diese den Betrügern angezeigt. Danach wirst du manchmal sogar zur echten Seite weitergeleitet. Auf diese Weise bemerkst du deinen Fehler erst, wenn es bereits zu spät ist.

So schützt du dich gegen Phishing-E-Mails

Die Lösung des Problems ist denkbar einfach: Du solltest schlicht auf gar keinen Fall auf die Links in einer solchen E-Mail klicken – noch nicht einmal kurz. Denn manchmal wirst du daraufhin, wie bereits erwähnt, zu einer Anmeldeseite weitergeleitet. Es kann allerdings auch sein, dass der Klick den sofortigen Download einer Trojaner-Software einleitet, die deinen Rechner befällt. Darum empfiehlt es sich, die Finger gänzlich von den Links zu lassen und stattdessen eigenständig die Anmeldeseite aufzurufen. Falls es tatsächlich ein Problem gibt, findest du eine entsprechende Benachrichtigung in den meisten Fällen auch im Postfach des Kundenbereichs. Besonders aufpassen solltest du darüber hinaus dann, wenn das Design der E-Mail „seltsam“ ausschaut, der Text Rechtschreib- und Grammatikfehler enthält und eine direkte Kundenansprache fehlt.

Bei E-Mails von der Sparkasse oder von der Comdirect Bank solltest du aktuell ebenfalls eine gesunde Dosis Misstrauen an den Tag legen. Denn nach Informationen der Verbraucherzentrale NRW erhielten Bankkunden zuletzt ebenfalls zahlreiche Phishing-Mails.

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