Motorola Razr 5G ist da: Flippen für Fortgeschrittene

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Neue Smartphones stellen wir dir hier bei inside digital Woche für Woche vor. Doch dieses neue Handy ist besonders. Denn das jetzt vorgestellte Motorola Razr 5G kann nicht nur 5G, es lässt sich auch aufklappen.
Motorola Razr 5G
Das neue Motorola Razr 5G kommt Mitte September nach Deutschland.Bildquelle: Motorola

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Smartphones mit einem flexiblen, biegsamen Display sind kein Schnäppchen. Trotzdem kommen immer mehr dieser Premium-Smartphones auf den Markt. Zuletzt hatte beispielsweise Samsung das Galaxy Z Fold2 präsentiert. Kostenpunkt: schlappe 1.949 Euro. Jetzt wagt sich auch Motorola mit einem weiteren Handy zum Aufklappen um die Ecke. Der Preis für das Motorola Razr 5G fällt mit 1.499 Euro zwar geringer aus, doch auch dieses Smartphone ist eindeutig der Kategorie Business-Handy zuzuordnen.

Motorola Razr 5G: 2 Displays – einmal groß, einmal klein

Das Motorola Razr an sich ist nicht neu. Denn es gibt auch schon das „normale“ Modell ohne 5G, dessen aktueller Preis bei knapp 1.000 Euro liegt. Das nun vorgestellte Motorola Razr 5G funkt – der Name ist Programm – zusätzlich in 5G-Netzen; sofern ein solches örtlich schon zur Verfügung steht. Wie das günstigere Schwestermodell ist auch die 5G-Variante aufklappbar, um neben dem 2,7 Zoll großen Touchscreen auf der Außenseite (600 x 800 Pixel) auf der Innenseite einen größeren OLED-Bildschirm (6,2 Zoll / 876 x 2.142 Pixel) im 21:9-Format nutzen zu können.

An dieser Stelle stellt man sich natürlich die Frage, warum das 5G-Modell nun 500 Euro mehr kosten soll. Bei den beiden Bildschirmen gibt es schließlich keine Unterschiede. Die Antwort auf diese Frage findet man, wenn man sich die restlichen Spezifikationen anschaut. Dort ist das Razr 5G nämlich zum Teil wesentlich besser ausgestattet als die LTE-Variante. Besserer Prozessor, mehr RAM und auch mehr Arbeitsspeicher stehen zur Verfügung.

Im Detail bedeutet das: Käufer des Motorola Razr 5G erhalten Zugriff auf 256 GB Speicherplatz (nicht erweiterbar), 8 GB Arbeitsspeicher und einen Markenprozessor von Qualcomm. Etwas überraschend ist aber keine Snapdragon-CPU der 8er Serie verbaut, sondern nur der Snapdragon 765G. Hätte man bei Qualcomm ins ganz obere Regal gegriffen, wäre der Preis für das neue Motorola-Handy noch einmal höher ausgefallen, was man ganz offensichtlich vermeiden wollte.

Motorola Razr 5G in Hand
Ein Klapp-Smartphone, wie es im Buche steht: das Motorola Razr 5G.

Mehr Akku an Bord – bei weniger Gewicht

Beim Gewicht hat es Motorola geschafft wieder in die U-200-Gramm-Reihe zu fallen. Während das LTE-Modell noch 205 Gramm auf die Waage bringt, begnügt sich das 5G-Modell nach Herstellerangaben mit 192 Gramm. Die Akkukapazität ist im Direktvergleich trotzdem leicht gewachsen. Und zwar auf 2.800 mAh, was verglichen mit anderen aktuellen Smartphones zumindest vom Wert her noch immer etwas gering erscheint. Ein Wiederaufladen ist per USB-C-Anschluss (Version 3.1) möglich.

Bei der Kamera – auch hier ist das 5G-Modell besser bestückt als das Schwestermodell mit LTE – setzt Motorola auf eine 48-Megapixel-Variante mit f/1.7-Blende auf der Rückseite. Für Selfies und Videochats ist eine Frontkamera mit 20-Megapixel-Auflösung und f/2.2-Blende verbaut. An weiteren Schnittstellen stehen NFC, WLAN (2,4 & 5 GHz bis WiFi 802.11ac) und Bluetooth 5.1 bereit. Einen separaten Kopfhörer-Anschluss gibt es nicht. Neben einer physischen SIM-Karte im Nano-Format kannst du auf Wunsch auch eine eSIM nutzen. So wird Dual-SIM-Unterstützung gewährleistet.

Motorola Razr 5G
So sieht das Motorola Razr 5G in aufgeklapptem Zustand von beiden Seiten aus.

Das Motorola Razr 5G kaufen

Wenn du dir das Motorola Razr 5G trotz des hohen Preises kaufen möchtest, musst du dich noch ein paar Tage gedulden. Es steht hierzulande ab dem 14. September in Schwarz zur Verfügung. Auch die Deutsche Telekom wird das Smartphone in ihr Angebot aufnehmen, um es zusammen mit ihren 5G-Tarifen zu verkaufen.

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