Motorola One Power 2 alias P40 Play: Pummelchen zeigt sich auf Bildern

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Motorola arbeitet derzeit an neuen Smartphones, zu denen auch das Moto P40 gehört. Hierzulande soll das Modell als Motorola One Vision auf den Markt kommen. Doch was wäre eine Serie mit nur einem Gerät? Das nun im Netz aufgetauchte Moto P40 Play könnte ein weiteres Modell der Reihe werden. Erste Render-Bilder geben einen Eindruck, wie das Smartphone aussehen soll.
Ein Render-Bild des Motorola One Power 2 mit Blick auf das Fullview-Display mit Tropfen-Notch.

Hierzulande wird das Motorola Moto P40 Play nicht unter diesem Namen in die Läden kommen. Stattdessen trägt das Gerät wohl die Bezeichnung Motorola One Power 2. Passend dazu setzt der Hersteller beim Betriebssystem auf Android One.

Optisch ist das kommende Einsteiger-Smartphone aber kein Highlight. Es zeigt sich auf den von „CompareRaja“ nach Informationen von OnLeaks entworfenen Render-Bildern eher etwas pummelig. Auch wenn das Motorola One Power 2 ein Fullview-Display mit Tropfen-Notch besitzt, wirkt es nicht so kompakt wie andere Modelle. Schuld sind die doch recht ausgeprägten Ränder zu beiden Seiten des Displays sowie das großzügige Kinn unter dem Bildschirm.

Seitliche Ansicht des Motorola One Power 2. Zu sehen auch die Dual-Kamera auf der Rückseite.

Motorola One Power 2: Eher ein kompaktes Smartphone

Dennoch ist das Smartphone mit 147,7 x 71,5 x 9,2 Millimetern und einer Displaydiagonalen von 5,6 Zoll im Vergleich zu den großformatigen Modellen anderer Hersteller fast schon kompakt zu bezeichnen. Diese Angaben zur Größe stammen von OnLeaks, der seine Informationen in der Regel aus sehr zuverlässigen Quellen bezieht. Bestätigt sind sie aber dennoch nicht.

Mit 9,2 Millimetern ist das Motorola One Power 2 allerdings recht dick. Beim Material setzt der Hersteller auf Kunststoff. Besondere Design-Highlights suchen Nutzer vergebens. Noch am auffälligsten ist die Dual-Kamera in der oberen linken Ecke der Rückseite. Der Hauptsensor wird mit einem LED-Blitz kombiniert und soll Bilder mit bis zu 13 Megapixeln machen. Der zweite Sensor wird hingegen wohl nur zur Berechnung der Tiefenschärfe eingesetzt. Immerhin wären so aber auch Fotos mit echtem Bokeh-Effekt möglich. Ein weiteres Merkmal der Rückseite ist der runde Fingerabdrucksensor.

Dass es sich beim Motorola One Power 2 eher um ein Smartphone der unteren Preisklasse handelt, zeigt auch der Micro-USB-Anschluss am unteren Rand. Auf den aktuelleren USB-C-Port hat Motorola verzichtet. Dafür soll es aber eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse zum Anschluss herkömmlicher Kopfhörer geben. Die Klinkenbuche ist wiederum am oberen Rand des Gerätes zu finden.

Deutlich schicker: Das Motorola One Vision

Anders als beim Hauptmodell der Reihe, dem Motorola One Vision, sind zum One Power 2 noch keine weiteren Details bekannt. Beim One Vision setzt der Hersteller auf einen Exynos-Prozessor von Samsung. Ob er nach diesem Prinzip auch beim Einsteiger-Modell vorgeht, bleibt abzuwarten.

Zumindest optisch hat das One Vision dem Motorola One Power 2 aber einen Schritt voraus. Denn hier gibt es ein Display mit Loch-Noch, das dadurch sehr viel moderner aussieht. Auch die Anordnung der Dual-Kamera auf der Rückseite ist beim Mittelklasse-Smartphone besser gelungen.

Wann die neue Serie auf den Markt kommt, ist derzeit nicht bekannt. Allzu lange dürften die Modelle aber nicht mehr auf sich warten lassen.

 

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