Motorola Moto Z4 vorgestellt: Vom Flaggschiff in die Mittelklasse

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Vom Flaggschiff zur gehobenen Mittelklasse: Motorola stellt das neue Moto Z4 vor. Das Smartphone bietet eine Mischung aus Preis-Leistungs- und Oberklasse-Hardware. Wie schon der Vorgänger ist es mit dem 5G-Mod von Motorola kompatibel und kommt erst einmal nicht nach Deutschland.
Das Motorola Moto Z4
Bildquelle: Motorola US

Anfang August 2018 stellte Motorola das Moto Z3 vor: Das Flaggschiff der US-Amerikaner war eines der ersten Smartphones, das 5G unterstützt. In Deutschland erschien das Handy jedoch nie. Ein Jahr später wiederholt sich die Geschichte: Motorola hat nun den Nachfolger, das Moto Z4 vorgestellt. Es wird ebenfalls 5G unterstützen und kommt erneut erst einmal nicht nach Deutschland. Es gibt jedoch einige Dinge, die sich geändert haben.

Die größte Neuerung am Moto Z4 ist der Prozessor: Während vorherige Modelle immer mit den Oberklasse-Chips von Hersteller Qualcomm ausgestattet wurden, kommt dieses Mal nur ein SoC der Mittelklasse zum Einsatz. Der Qualcomm Snapdragon 675 findet sich beispielsweise im Samsung Galaxy A70, einem Handy der gehobenen Mittelklasse, wieder. Die weitere technische Ausstattung ist auf einem ähnlichen Niveau. 4 GB Arbeitsspeicher und 128 GB interner Speicher, der sich um bis zu 512 GB erweitern lässt, sind aktueller Standard auf dem Markt.

Moto Z4: 48 Megapixel und 5G per Mod

Das OLED-Display des Handys ist 6,4 Zoll groß und löst mit Full-HD+ (1.080 x 2.340 Pixel) auf. Der Akku kommt auf eine Nennladung von 3.600 mAh und wird per USB 3.1 Typ C mit 15 Watt besonders schnell geladen. Kabelloses Laden ist nur per Moto-Mod möglich. Apropos Moto-Mod: 5G steht für das Moto Z4 nur bereit, wenn man die dazugehörige Erweiterung kauft. Wie seine Vorgänger ist das neue Motorola-Handy nämlich auch modular erweiterbar. In den USA gibt es beispielsweise die 360-Grad-Kamera als Aufsatz kostenlos dazu, wenn man das Smartphone vorbestellt.

Ein besonderes Augenmerk möchte Motorola auch auf die Kamera des Moto Z4 legen. Wie bei vielen oberklassigen Modellen kommt auch dort ein 48-Megapixel-Sensor zum Einsatz. Damit soll das Handy besonders gute Bilder schießen können. Dank neuem „Night Vision“-Modus auch bei schlechtem Licht. Gleiches gilt übrigens laut Hersteller für die Frontkamera. Dort kommt ein 25-Megapixel-Sensor zum Einsatz.

Das Moto Z4 kommt nicht nach Deutschland

Wie schon der Vorgänger wird das Moto Z4 erst einmal nicht nach Deutschland kommen. Das Handy bleibt erst einmal beschränkt auf den amerikanischen Markt. In den USA ist das Smartphone ab dem 13. Juni verfügbar und kostet knapp 500 US-Dollar. Aufgrund einer Panne beim Online-Händler Amazon erhielt vor wenigen Tagen schon erste Kunden ein Gerät – noch vor der offiziellen Vorstellung.

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