Microsoft warnt Kunden: Diese Betrugsmasche ist im Umlauf

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Microsoft warnt derzeit seine Kunden vor Betrügern. Ob per Telefon, E-Mail oder Pop-Up-Fenster: Kunden sollten keine sensiblen Daten preisgeben.
Surface Go im Hands-On
Bildquelle: inside handy / Thorsten Neuhetzki

Microsoft hat eine neue Studie veröffentlicht bei der es um Betrugsfälle von Kunden geht. Die neue Abzockmethode heißt „Tech Support Scam“. Betroffene werden von den Kriminellen kontaktiert. Das kann sowohl telefonisch, per E-Mail, als Webseite-Weiterleitung oder per Pop-Up-Fenster erfolgen. Die Betrüger geben sich als Support-Mitarbeiter zum Beispiel von Microsoft aus. Angeblich wurde ein Virus, eine Sicherheitslücke oder ähnliches auf dem Rechner festgestellt.

Microsoft Tech Support Scam Quelle: Microsoft

Mittels eines Programms oder der Angabe von sensiblen Daten wie der Bankverbindung, wollen die angeblichen Mitarbeiten helfen. 52 Prozent aller Internetnutzer wurden im vergangenen Jahr Opfer eines versuchten „Tech Support Scam“. 13 Prozent der Befragten fielen auf die Masche herein. 2017 war die Anzahl mit 7 Prozent noch deutlich geringer. 4 Prozent der Befragten erlitten dabei einen finanziellen Schaden. Erstaunlich hierbei: 76 Prozent der Geschädigten waren jünger als 38 Jahre.

Jeden Monat erhält Microsoft international rund 11.000 Beschwerden

In den meisten Fällen entsteht der Erstkontakt über ein Pop-Up-Fenster oder eine gefälschte Werbung (34 Prozent). 26 Prozent waren Weiterleitungen auf eine gefälschte Webseite und 24 Prozent Spam-E-Mails. Nur bei rund 16 Prozent kontaktierten die Verbrecher telefonisch die Opfer. Auch Apple-Nutzer sind davor nicht gefreit, denn aktuell gehen Phishings-E-Mails um. Die Versender der gefälschten E-Mails haben es ähnlich wie im Microsoft-Fall auf sensible Daten der Apple-ID abgesehen.

Microsoft rät dazu:

  • Telefongespräche dieser Art so schnell wie möglich beenden beziehungsweise auflegen.
  • Nicht auf unerwünschte und verdächtige Pop-up Fenster klicken und keinesfalls eine darin möglicherweise angezeigte Telefonnummer anrufen. Ein Neustart behebt das Problem störender Pop-Up-Fenster meistens.
  • Niemals einem Dritten Kontrolle über ihren Computer geben. Es sei denn es ist sichergestellt, dass dieser ein berechtigter Vertreter eines Support-Teams ist, mit dem bereits eine Kundenbeziehung besteht.
  • Auf keinen Fall Fremdsoftware erwerben und/oder auf dem eigenen Endgerät installieren.
  • Scam-Versuche unter com/reportascam melden, damit er nachverfolgt werden kann.
  • Den Betrugsversuch bei der örtlichen Polizei anzeigen.

 

Quellen:

Bildquellen:

  • Microsoft Tech Support Scam: Microsoft
  • Surface Go im Hands-On: inside handy / Thorsten Neuhetzki
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Marina Ebert
Marina liebt Technik und ist bei den neuesten Trends stets am Puls der Zeit. Dabei haben es der lebensfrohen Rheinländerin vor allem Gadgets aller Art angetan, von denen sie in ihrem smarten Zuhause einen ganzen Schrank voll hat. Denn in der Tech-Welt ist sie trotz ihres jungen Alters längst ein alter Hase. Bei aller Technikliebe ist Marina aber manchmal auch ganz Mädchen, denn Designerhandtaschen sind ihr großes Laster. Und wenn sie in ihrer freien Zeit nicht gerade den weltbesten Kuchen für ihre Kollegen bei inside handy backt, ist ihr Garten ihre Wohlfühloase, wo sie die Seele baumeln und Technik einfach Technik sein lässt.

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