macOS 12 Monterey: Diese exklusiven Features gibts nur für neue Macs

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Apples Intel-Macs sind auf dem Weg zum Abstellgleis. Mit macOS 12 Monterey zeigt das Unternehmen nun, auf welche Features ältere Macs verzichten müssen. In einigen Fällen ist der Grund für die fehlenden Funktionen unverständlich.
macOS Monterey
macOS Monterey mit FaceTime, Nachrichten, Safari und FocusBildquelle: Apple

Schon mit der Ankündigung des M1-Chips für den Mac im vergangenen Jahr war vielen Beobachtern klar, dass die Zukunft der altbekannten Intel-Macs düster aussehen würde. In den Tiefen der ersten M1-Macs stecken viele Funktionen, die wir bereits vom iPhone und iPad kennen. Apple und seinen Entwicklern eröffnen sich so ganz neue Möglichkeiten. Dies zeigt sich nun in macOS 12 Monterey.

Auf Apples Website zum kommenden Betriebssystem finden sich in den Fußnoten diverse Hinweise darauf, welche Features nur für diese neuen Macs mit M1-Chip verfügbar sein werden. MacRumors hat diese in einem Artikel zusammengefasst.

macOS Monterey: Der Anfang vom Ende für Apples Intel-Macs

Im November 2020 präsentierte Apple die ersten M1-Macs. Nachdem zunächst nur MacBook Air, 13-Zoll-MacBook-Pro und Mac mini mit dem neuen Chip verfügbar waren, ist seit kurzem auch ein iMac mit M1 erhältlich. Nur Besitzer dieser M1-Macs werden nach aktuellem Stand Zugriff auf die folgenden Features von macOS Monterey haben:

  • FaceTime mit Porträt-Modus für einen verschwommenen Hintergrund
  • Live Text, der es erlaubt, Texte direkt aus Fotos zu kopieren, zu erkennen und zu übersetzen
  • Ein interaktiver 3D-Globus der Welt in der Karten-App
  • Detailliertere Karten in ausgewählten Städten, darunter San Francisco, Los Angeles, New York und London
  • Umwandlung von Text-zu-Sprache in weiteren Sprachen, darunter Schwedisch, Dänisch, Norwegisch und Finnisch
  • Diktierfunktion, die vollständig auf dem Mac läuft, keine Internet-Verbindung benötigt und mehr als 60 Sekunden lang genutzt werden kann

Apple hat nicht verraten, warum diese Features nicht auch auf Intel-Macs mit macOS 12 Monterey verfügbar sind. Bei einigen der Funktionen könnte aber beispielsweise das Fehlen der Neural Engine in den Intel-Maschinen ein offensichtlicher Grund sein. Diese Vermutung bestätigt auch YouTuber Rene Ritchie auf Twitter. Das Kamerasystem der M1-Macs wurde außerdem überarbeitet, wodurch der Porträt-Modus in FaceTime ermöglicht werden könnte.

Fraglich ist aber, warum die neue Karten-App in macOS Monterey auf den Intel-Macs derart beschnitten wurde. Ein 3D-Globus dürfte selbst für ältere Intel-Maschinen kein Problem darstellen, wie beispielsweise Google Earth seit vielen Jahren zeigt. Möglicherweise war Apple hier nicht zufrieden mit der Grafik-Performance einiger älterer Intel-Macs und hat sich daher dazu entschieden, die Karten-Features vollständig für diese zu deaktivieren.

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1 KOMMENTAR

  1. Es geht in Wahrheit und viel weiter reichend um etwas anderes:
    Um eine Anpassung an die kreative Zerstörung bzw. disruptive Veränderung der persönlichen Computernutzung nach WEF-„The Great Reset“-Muster.
    Dieses wird vollzogen im Verlauf gravierender gesellschaftlicher Veränderungen mittels eines Digitalisierungsschubes, wie er auf „normalem“ Weg durch allmähliche Leistungssteigerungen bei Hard- und Software nicht zu erreichen gewesen wäre.

    Der M1-Chip zusammen mit einem neuen Betriebssystem und auf ein neues gesellschaftliches und ökonomisch verändertes Verhalten hin konzipierte Software ermöglicht derart viele gleichzeitige und komplexe Interaktionen (sowie Kontrollen!), dass die bisherigen Intel-Chips unter einer derartigen Last ein System erlahmen lassen würden.

    Apple’s M1-Generation ist Teil von THE GREAT RESET und auf die „gigantische Transformation“ hin konzipiert, die wir jetzt unter der Regie von COVID-19 durchlaufen sollen..
    Mit freundlichen Grüßen

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