Neu bei Lieferando: Auf diese App-Funktion hast du lange gewartet

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Wenn du gerade vielleicht vor der Überlegung stehst, eine Pizza, einen Döner, einen Burger oder ein anderes Menü über die App von Lieferando zu bestellen, haben wir interessante Neuigkeiten für dich. Denn die Smartphone- und Tablet-Applikation ist jetzt mit einer neuen Funktion ausgestattet, auf die viele Nutzer lange gewartet haben.
Fahrerin von Lieferando auf Brücke
Bildquelle: Takeaway.com

Die App-Entwickler von Lieferando haben ihrer kleinen Software für Essensbestellungen eine Trinkgeld-Funktion spendiert. Damit kannst du jenem Fahrer ganz einfach ein Trinkgeld spendieren, über das er sich sicherlich freuen wird. Das kann beispielsweise über den Food Tracker oder die Bestellverlauf-Seite passieren. Zunächst funktioniert das aber nur in der iOS-App für iPhones und iPads. In der App für Android-Smartphones soll ein entsprechendes Update zeitnah folgen.

Lieferando stellt kontaktlos zu – Trinkgeld per App löst ein Problem

Diese neue Funktion ist vor allem vor dem Hintergrund interessant, dass die Lieferungen von Pizza, Burger und anderen leckeren Köstlichkeiten bei Lieferando schon seit einigen Wochen aufgrund der Corona-Krise kontaktlos erfolgen. Der Fahrer stellt seine Lieferung vor deiner Haus- oder Bürotür ab und entfernt sich zwei Meter. Erst wenn du die Tür geöffnet hast, um deine Lieferung entgegen zu nehmen, entfernt er sich wieder.

Zwar war es natürlich auch mit der kontaktlosen Lieferando-Lieferung irgendwie möglich, einen Trinkgeld-Austausch zu bewerkstelligen. Zum Beispiel, indem man die eine oder andere Euro-Münze auf die Fußmatte legte. Mit der Möglichkeit, Trinkgeld per App an den Fahrer zu zahlen, ist in diesen Zeiten noch mehr Sicherheit für alle Beteiligten gegeben.

Trinkgeld für Lieferando-Fahrer sehr wichtig

Sicherlich ist eine Funktion wie diese keine bahnbrechende Neuerung. Bevor eine Trinkgeldzahlung in Corona-Zeiten aber ganz ausbleibt – und das ist in den vergangenen Wochen sicherlich nicht selten geschehen – ist ein Trinkgeld per App doch allemal die bessere Alternative. Schließlich sind die Fahrer, die dir das Essen nach Hause liefern und so Arbeit abnehmen, ein Stück weit auch auf das Trinkgeld angewiesen. Schon allein, um ihren oftmals recht mauen Stundenlohn ein bisschen aufzupeppen.

Lieferando garantiert jenen Fahrern, die direkt bei Takeaway.com beschäftigt sind, übrigens eine 100-prozentige Auszahlung der eingehenden Trinkgeld-Zahlungen. Auch etwaige Abzüge wegen anfallenden Gebühren bei Zahlung durch eine Kreditkarte müssten Fahrer nicht befürchten. Partner, die ihre eigenen Fahrer beschäftigen, sind dafür verantwortlich, das Trinkgeld an die Fahrer zu verteilen, heißt es in einem Tweet auf Anfrage eines Nutzers.

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5 KOMMENTARE

  1. Auf diese Funktion habe ich sicherlich nicht gewartet und ich werde sie definitiv nicht benutzen, darüberhinaus vermeide ich online Zahlungen und das hat mehrere Gründe.

    Erstens zahle ich eine Bestellung ohnehin sehr ungern im Voraus, da ich nicht weiß, ob sie ankommt, ob sie korrekt ankommt und wann sie ankommt. Das hat zugegeben weniger mit dem Fahrer zu tun.
    Zweitens möchte ich das Trinkgeld flexibel dem Fahrer anpassen können, ob er freundlich und gepflegt ist oder ein müffelnder Miesepeter, der mir das Essen vor die Tür schmeißt.
    Drittens sehe ich bei einer Lieferung, deren Aufwand vielleicht vom Gewicht, Volumen oder Sperrigkeit abhängt, nicht ein, daß das Trinkgeld prozentual am Preis bemessen wird.

    Als Verbesserungsvorschlag würde mir da einfallen, daß man das Trinkgeld nachträglich in der App mit freier Betragswahl eintragen könnte.

  2. Mache ich sicher nicht, das dem Zusteller vielleicht auch noch das Trikgeld besteuert wird . In Österreich ist momentan alles möglich.

  3. Ich habe mit mehreren Fahrern gesprochen, diese erhalten das Trinkgeld garnicht. Es kann sein, dass die Restaurants dieses bekommen, jedoch nicht weiterreichen bzw. Nicht ordentlich aufschlüsseln können. Lieber persönlich übergeben 😉

  4. Die Wahrheit ist Folgendes: Der Fahrer geht leer aus, denn Lieferando erzählt dem Restaurantbesitzer NICHT, erstens DASS und zweitens WER Trinkgeld gegeben hat. Steht NICHT auf der Rechnung. Wir wissen NIE, ob der Kunde, zu dem der Fahrer gerade fährt, Trinkgeld gegeben hat. NIE. Der Wirt muss sich viel später selber noch stundenlang hinsetzen und mühevoll – nicht automatisiert recherchieren und nachrechnen. Das kostet.

    Drittens: Lieferando schlägt seine Gebühren auf das Trinkgeld auf. Viertens müssen in diesem Fall Steuern auf das TG gezahlt werden, da es nicht persönlich übergeben wird.

    ALLE verlieren. Der Kunde, der Fahrer, das Restaurant. Einzig und allein Lieferando streicht die fette Kohle ein – nur dafür, dass sie Bestellungen WEITERLEITEN. Mehr macht dieser miese Verein nämlich nicht. Aber die Chefs brauchen sicher noch passende Edelleder-Sitzbezüge in ihren dicken Luxukarren, also lasst euch ruhig weiter an der Nase herumführen von dieser halbseidenen Gesellschaft.

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