Lidl verkauft schlechten Fitnesstracker von Samsung: Diese Alternative ist besser und günstiger

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Ab dem 23. Juli hat Lidl einen Fitnesstracker von Samsung im Angebot. Der Lebensmitteldiscounter bietet das Fitnessarmband Galaxy Fit e für rund 25 Euro an. Wir zeigen dir, warum der Fitnesstracker so schlecht ist und welche Alternative besser und günstiger ist.
Samsung Galaxy Fit e: Fitnesstracker im Angebot bei Lidl
Samsung Galaxy Fit e: Fitnesstracker im Angebot bei LidlBildquelle: Samsung

Ein Fitnesstracker, der bei der Fitness versagt? Ja, das ist möglich. Die Stiftung Warentest hat erst kürzlich 25 Fitnesstracker und Smartwatches getestet. Das Samsung Galaxy Fit e, das Lidl kommende Woche im Angebot hat, belegte dabei den letzten Platz. In der Kategorie „Kom­munikation und wei­tere Funk­tionen“ kam es auf die Note 4,4. Noch erschreckender: Als Fitnesstracker taugt das Galaxy Fit e ebenfalls nicht.

Die Pulsmessung ist beim Gehen, Laufen und Radfahren mangelhaft. Jogger und Radfahrer sollten zudem auf den Fitnesstracker verzichten, wenn ihnen die Anzeige der zurückgelegten Streckenlänge wichtig ist. Insgesamt bewertet die Stiftung Warentest den Fitnesstracker von Samsung mit der Note ausreichend (4,4). Die Stabilität des Galaxy Fit e konnte ein gänzliches Desaster verhindern.

Die bessere Alternative zum Lidl-Angebot

Ebenfalls im Test bei der Verbraucherschutzorganisation: das Xiaomi Mi Band 4. Zwar fällt auch dieser Fitnesstracker hinsichtlich sportlichen Aktivitäten durch. Den Puls beim Joggen oder Radfahren etwa misst das Mi Band 4 mangelhaft. Die Anzeige des Kalorienverbrauchs ist gerade noch ausreichend.

Jedoch hat das Fitnessarmband des chinesischen Unternehmens im Gegensatz zum Samsung Galaxy Fit e ein Farbdisplay mit Touch-Funktion. Hinzu kommt: Die Akku­lauf­zeit ohne akti­vierten­ Trainings­modus beträgt 14 Tage. Damit hält das Xiaomi Mi Band 4 fast fünfmal länger durch als der Fitnesstracker von Samsung, der auf eine Laufzeit von nur drei Tagen kommt. Zudem ist das Xiaomi Mi Band 4 immer wieder im Angebot und ebenfalls für unter 25 Euro erhältlich.

Die meisten Fitnesstracker sind sehr ungenau

Ob Galaxy Fit e, Mi Band 4 oder andere Fitnesstracker: In Sachen Fitness machen alle eine schlechte Figur. Selbst der Testsieger, das Fitbit Charge 3, bekommt von der Stiftung Warentest die Endnote 3,3 – ist also ebenfalls nicht besonders gut. Auch bei diesem Fitnesstracker sind die Sportfunktionen nur „ausreichend“.

Im Allgemeinen sind es Alltags­bewegungen wie Zähne putzen, Tisch abwischen oder Staubsaugen, die die Resultate der zurückgelegten Schritte verfälschen. Übrigens: Die Tester fanden auch heraus, dass Tattoos am Hand­gelenk die Pulsmessung manipulieren können.

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