Kommentar: Darum ist ein 1.000-Mbit/s-Anschluss (erstmal) enttäuschend

5 Minuten
Ein Internet-Anschluss mit einem Gigabit im Downstream – für die meisten bisher nahezu unbezahlbar. Doch aktuell bietet Vodafone einen solchen Anschluss für unter 40 Euro an. Doch egal ob Vodafone oder echte Glasfaser: Wenn der Anschluss geschaltet ist, wirst du von den 1.000 Mbit/s erst einmal enttäuscht sein, meint unser Redakteur Thorsten Neuhetzki und berichtet da aus eigener Erfahrung.
Glasfaser-Leerrohr
Glasfaser-LeerrohrBildquelle: Thorsten Neuhetzki

Homeoffice, HD-Streaming und mehr: 100 Mbit/s und ein schnelles Heimnetzwerk waren schon lange Standard in meiner Wohnung. Da war die Vorfreude auf einen Anschluss mit einem Gigabit groß. Egal wo in der Wohnung – ich habe mich schon auf deutlich dreistellige Speedtests, rasante Downloads und eine Zukunft in UHD gefreut. Und auch wenn ich neulich in einem Artikel schon hinterfragt habe, wer eigentlich einen Anschluss mit 1.000 Mbit/s braucht – das Interesse und der „Haben-Wollen-Effekt“ war größer. Doch als der Anschluss dann lief, folgte schnell die Ernüchterung und Enttäuschung.

Nein, es war nicht die Enttäuschung, weil ich bis jetzt keine Anwendung gefunden habe, mit der ich die Leitung auch nur ansatzweise auslasten könnte. Nicht einmal der Windows-Update-Server kommt so recht aus dem Knick.

Die Enttäuschung war auch nicht der Anschluss an sich. Die meiste Zeit des Tages bekomme ich tatsächlich 1.000 Mbit/s aus der Leitung. Allerdings weiß ich, dass der Kabel-Cluster, an dem ich mich befinde, auch enorm klein ist. Das heißt, ich teile mir die dahinter liegende Glasfaserleitung mit nur sehr wenigen Nachbarn. Ich bin also nicht wegen des Phänomens des Shared Medium enttäuscht.

Wenn das Internet schneller als das Heimnetz ist

Nein, die eigentliche Enttäuschung war mein eigenes Heimnetz. Dabei habe ich auch dieses gerade erst neu aufgesetzt. Dass ich mit meinen Endgeräten nicht 1.000 Mbit/s erwarten kann, war mir klar. Schließlich bringt nicht einmal ein Gigabit-LAN-Port das komplette Gigabit in den Rechner (es sind etwa 940 Mbit/s).

In meiner Wohnung hatte ich zwei Möglichkeiten, das Internet über zwei Etagen zu verteilen: Google Nest Wifi und Powerline-Adapter der devolo Magic-Serie. Beide unterstützten WLAN Mesh und funktionierten am 100-Mbit/s-Anschluss tadellos. Mit dem neuen 1.000-Mbit/s-Anschluss habe ich die neue FritzBox 6660 Cable in Betrieb genommen. Sie hat immerhin einen 2,5 Gbit/s-Ausgang und kann WLAN6. Das allerdings ist nicht mit den beiden möglichen WLAN-System kompatibel. Und ein Endgerät mit einem 2,5 Gbit/s LAN-Port habe ich auch nicht.

WLAN-Mesh-Systeme und Powerline sorgen für die Gigabit Enttäuschung

„Einige hundert Megabit werde ich schon in mein Büro bekommen“, dachte ich mir. Das Büro ist ein Stockwerk über dem eigentlichen Anschluss, der im Wohnzimmer liegt. Doch meine Annahme war ein Trugschluss. Denn beide WLAN-Systeme machen recht früh schlapp. Gerade mal ein Viertel der Leistung kam in beiden Versuchen noch am Rechner an. Drei Viertel verpufften auf nicht einmal zehn Metern direkter Strecke vom Anschluss bis zum Schreibtisch. Gegencheck: Klemme ich den Rechner direkt an die Fritzbox bringt der Speedtest mit dem richtigen Server Download-Raten jenseits der 900 Mbit/s.

Es ist also nicht der Anschluss, der enttäuscht. Was versagt, sind gleichermaßen devolo Magic als auch Google Nest Wifi. Dabei wirbt devolo mit 2.400 Mbit/s Übertragung im Stromnetz – am LAN-Port meines Büros kamen dennoch nur noch 200 bis 300 Mbit/s netto an. Enttäuschend.

WLAN: Brutto ist nicht netto

Und die WLAN-Schnittstelle? Ein Blick ins Datenblatt des Laptops: 802.11a/b/g/n/ac, 2,4 / 5 GHz 2 x 2 MIMO. Klingt gut. Doch nur, bis man hinterfragt, was bei WLAN ac am Ende übrig bleibt. Denn von den etwa 850 Mbit/s Brutto-Datenrate bleibt in der Praxis gerade einmal die Hälfte übrig. Und auch das nur unter besten Bedingungen. Das heißt, du sitzt direkt neben dem Sender. Dieser Text beispielsweise entsteht vier Meter entfernt von der 6660 Cable am Wohnzimmertisch. Doch gerade einmal ein Viertel des Gigabit kommt netto auf meinem Rechner an. Ja, es ist Jammern auf hohem Niveau, dennoch nicht das, was der normale Internet-Nutzer bei den ganzen beworbenen Datenraten wohl erwartet.

Denn es dürfte den meisten Gigabit-Kunden am Ende des Tages ähnlich gehen wie mir, wenn sie in diesen Tagen ihren Anschluss in Betrieb nehmen. Enttäuschung. Enttäuschung darüber, dass der Gigabit-Anschluss beim Speedtest nicht das Gigabit liefert, weil das eigene Heimnetzwerk schlicht nicht so gut ist, wie man geglaubt hat. Und letztlich vielleicht auch die Enttäuschung, dass man das Gigabit gar nicht wirklich nutzen kann. Zumindest heute nicht.

Du bist also mit einem Anschluss, der dir 1.000 Mbit/s nach Hause liefert nicht nur der Zeit voraus, sondern sehr wahrscheinlich auch deinem Heimnetzwerk.

Die Gigabit Enttäuschung: Ein Henne-Ei-Problem

So ist es unterm Strich zwar ein echter Marketing-Coup von Vodafone, dir derzeit 1.000 Mbit/s für nur 40 Euro anzubieten. Wirklich ausnutzen können das Gigabit vermutlich die wenigsten Kunden. Gleichzeitig sorgt man aber vermutlich bei vielen Kunden für Frust und dämpft die Erwartungen an das Gigabit-Internet. Denn dass es am Ende nicht der Internetanschluss ist, sondern die eigene Technik, die die Leitung ausbremst, dürften angesichts der überall beworbenen Brutto-Datenraten die wenigsten Nutzer wissen.

Letztlich ist es aber ein Henne-Ei-Problem. Lange Zeit war es so, dass das Heimnetzwerk viel mehr leisten konnte, als der Internetanschluss hergab. Mit der massenhaften Verbreitung der Gigabit-Leitungen von Vodafone wird das nun das erste Mal im großen Stil anders.

Wie du dein Heimnetzwerk wirklich fit für das Gigabit-Zeitalter machen kannst, werden wir dir bei inside digital in den nächsten Wochen zeigen. Vielleicht ist die Enttäuschung dann nicht mehr ganz so groß.

Deine Technik. Deine Meinung.

36 KOMMENTARE

  1. Avatar Tino

    So ganz nachvollziehen kann ich die Überschrift nicht. Immerhin bezieht es sich ja aufs Heimnetz und nicht auf die Leitung. Und was das Heimnetz angeht, ich selbst habe auch jenen besagten Anschluss mit 1GBit. Auch in Meiner Wohnung musste ich ein Repeater stellen. Mein alter Fritz Repeater 1160 hat dies natürlich nicht bewerkstelligt. Deshalb ein Umstieg auf den Fritz Repeater 3000. Und siehe da, dan dritter Frequenzband funkt der Repeater mit meiner Fritzbox 6591 mit bis zu 1Gbit im Wlan. Am Repeater kommen im Wlan dann immerhin 500 Mbit an. Am Lan Anluss nochmal rund 150 Mbit mehr. Somit liegt es wohl an der Wahl der Hardware. Im übrigen gibt es Server, welche die Downloadraten unterstützen. Als Beispiel hier einmal Uplay. Gut 115 MB / Sec hab ich oftmals.

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  2. Avatar Patrick

    Hier von „Enttäuschung“ zu sprechen ist ein wenig dumm und klingt so, als hätten Vodafone und Hardwarehersteller schuld. Und das ist blödsinn.

    Gerade was Devolo und Co. über Powerlan sagen, sagen die selbst, dass nur unter absolut optimalen Bedingungen diese Datenraten möglich sind. Die meisten werden aber in keinem Neubau wohnen, sondern Bestandsbau. Und da hängts von diversen Faktoren ab, wie viel Speed die Stromleitungen hergeben. Man könnte sich dazu ja selbst mal schlau machen, aber Faulheit siegt, im Zweifel lügt immer der Hersteller.

    WLAN das gleiche. Unter absolut optimalen Bedingungen können die Datenraten erreicht werden. Wenn aber zu viele andere WLAN Netze vorhanden sind, diese eventuell noch auf gleicher Frequenz funken, ein TV, Stromleitungen, massive Betonwände im Weg sind, dann kann man die Datenrate einfach vergessen.

    Und DANN muss die verwendete Hardware ja immer möglichst billig sein. Dass das mööööglicherweise auch Auswirkungen auf Verbindungsqualität und Speed haben könnte? Egal!

    Investiert halt Ein paar Pfennige mehr (Fritzbox 6591) und ordentliche Switche, Heimverkabelung – dann klappts auch.

    Achso, und dass ein Gigabit-Port nur 940Mbit liefert, ist schlicht und ergreifend falsch. Passt die Hardware, passt das Kabel, kann man ohne Probleme auch mehr als 1000Mbit auf einem Gigabit-Port schaffen. Ich schaffe in meinem Heimnetz jedenfalls im bisher besten Fall etwas mehr als 1000Mbit an Gigabitport – und bei Vodafone.

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    • Avatar Daz Khan

      Dieser Kommentar spricht mir direkt aus der Seele!

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    • Avatar Jörn Neuhaus

      Wer in einem Neubau mit PowerLAn Arbeitet hat doch keine Ahnung.. Da legt man in jedes Zimmer am besten gleich 4 Singlemodefasern und mindestens 2 CAT 6 Kabel, und zum Zentralen Punkt im Haus für das IAD/Router 12 Fasern und 5 CAT 6 Kabel zum Hausinstallationsraum…

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  3. Avatar Jack

    Jedem sollte doch klar sein das wenn man 1gbit will, das Endgerät mit Kabel verbinden muss

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    • Avatar Sandra

      Und wenn über Kabel nur Max. 380 ankommt? Was dann?

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  4. Avatar Ozymandias

    Kommt mir irgendwie komisch vor, dass da nur ein Viertel ankommt. Ich habe den Tarif auch gebucht, 500 mbit zugesagt bekommen, und selbst da kommen etwa 360 mbit an (wenn nicht gerade das ganze Haus im Internet ist).

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    • Avatar Schwarzes Tigerle

      Es geht ja nicht um den Internetanschluss an sich, sondern darum, dass das WLan b.z.w. das PowerLan (Netzwerkverteilung über das Stromnetz) im Haus…
      Schätze bei mir wäre es auch nicht anders über Ethernet Kabel. (muss ja nicht immer das ganze Haus mit W-Lan verstrahlt werden, dass dann alle Kanäle durch 10-15 Stationen belegt werden. Ginge ja auch Leitung ziehen, und WLan-AP mit geringer Leistung dran).
      Habe vor 20 Jahren ein CAT6 Kabel zum Server und DSL Modem verlegt, damals hatten meine Rechner nur RTL8139 mit 100Mbit…
      Weil es einfacher war das Kabel abgeschnitten (Bohrloch 6 statt 15mm) und nach dem Kabelziehen wieder verlötet. Denke da werden auch nur noch 800Mbit gehen…
      Heute crimpe ich natürlich Stecker an, nach 10 mal ist es ganz einfach…

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  5. Avatar Axel

    Bitte richtig lesen @Ozymandias.
    Er sagte das momentan das LAN/WLAN nicht mit dem anliegenden Speed von etwa 900 Mbit/s mithalten kann, darum der frust.
    Gruß Axel

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  6. Avatar Stephan Gromer

    Die Powerline Adapter liefern durchaus die angegeben Werte wenn die Leitungen gut sind und keine Störungen „eingespeisst“ werden.
    Allerdings hat das Protokoll einen massiven Overhead so das in der Tat für den User nur wenig für seine eigentlichen Daten bleibt.
    Wer kann sollte also Kabel verlegen (und da nicht zu den billigsten gteifen)

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  7. Avatar Daniel Neudorf

    Was hat man von einem 1000er Anschluß wenn das heimische Netzwerk nicht die Nutzungsbedingungen erfüllt! Zumal ab der Glasfaserleitung sich alle Anschlüsse deren Kapazität teilen! 😉 Und nein, da man diese Info im Vertrag stehen hat, besteht kein Rücktrittsrecht! 😉 Erst Vertrag lesen, dann jammern!

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  8. Avatar Horsthorsthorst

    Wenn man halt nicht kompatible Endgeräte einsetzt muss man sich nicht wundern das es nicht flutscht. Sollte man doch als Jornalist wissen;)
    Ich würde auch kein andewres Stockwerk mit Wlan versorgen, sondern ein Nw Kabel verlegen(Kein Wlan Kabel!;)) um dann ein Meshnetz aufbauen. Vollen durchsatz hat man auch dann nur mit aktuellen Endgeräten die das auch können.
    Am Heimrechner 1100mbps, Laptop 7 Jahre alt, 600mbps. Bei Dl mit droßen Datenmengen bringt das schon was, für schlichtes rumgesörfe ists aber rel egal.
    Und für 40eier nimmt mans eben mit, anstatt für die 400er Leitung 45€ zu bezahlen.

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  9. Avatar Azuuriel

    Und ich dachte ich stehe mit dem Problem allein da xD Ich wusste, dass sich Powerline verbessert hat, aber durch diverse Tests hab ich auch erfahren, dass meistens bei den Magic 2-Adaptern bei 600 bis 700 MBit Schluss ist. Gut, dachte ich, kann ich mit leben, selbst wenn es nur 500 wären, wäre es auch ok. Als ich dann diverse Speedtests machte war dann aber die Enttäuschung tatsächlich enorm: im besten Fall gerade so 200 MBit/s … Da bekomme ich witzigerweise über usb-tethering per Handy-Wlan etwas mehr ran.

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  10. Avatar Egal

    Cat8.2 verlegen und fertig? Mit passendem Switch 1gbit – 10gbit auf jedem stationären Gerät.

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    • Avatar Horsthorsthorst

      Da reicht cat5 auch schon. Hatte billigstes uralt cat5 liegen, einwandfrei. Neues cat7 verlegt, nichts anders…

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  11. Avatar Siyah

    Der router von vodafone ist auch nicht das gelbe vom ei.
    Niemand wird sich damit mit einem laptop mit mehr als 866mbits verbinden können.
    Die vodafone station kann zwar theoretisch bis zu 1300mbits aber auch nur durch 3 atennen auf wlan ac mit 80mhz sprich 3*433mbit=1299mbit
    Es gibt aber weit und breit keine wifi karte für laptops die 3 antennen haben. Max sind 2 und daher nur die 866mbit da 2*433mbit.
    Hätte der router 160mhz bandbreite wär das eine andere geschichte.
    Da sind doppelte datendurchsätze zu erreichen und gigabit wäre dann auch netto machbar da eine intel 9260 wifi karte zbs 1730mbit brutto kann.

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  12. Avatar Mw

    Sehr guter Artikel. Schön beschrieben was für Herausforderungen auf einen zu kommen wenn man die nächste Geschwindigkeitsstufe Internets erleben will

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  13. Avatar Hans Würstli

    Was für ein schreckliches Problem! Entschuldigung bitte, aber der Artikel liest sich, wie ein Luxus-Problem. Wie grandios abgehoben und realitätsfern die „Erfahrung“ des Autors ist, kann man schnell erkennen, wenn man das Klagen auf Autos ummünzt nach dem Motto: so jetzt hab ich mir einen Bugatti Veyron gekauft und schau mal, wie schnell ich auf der Autobahn fahren kann! Huch! Welche Überraschung! Mit den anderen Golf-Fahrern kann ich höchstens 120 km / h fahren. Dass aber die Golf-Fahrer das Gros ausmachen und die schlicht glücklich sind, wenn überhaupt über 50 MBit pro Sekunde ankommen, vergisst der Autor in seiner kleinen Gigabit Blase. Der Mehrheit der Nutzer in Deutschland wäre schon mit stabilen 100 MBit pro Sekunde nach 19:30 Uhr auch an Wochenenden und ganztägige an Feiertagen geholfen – dann lässt sich auch IoT, Homeoffice und sogar UHD parallel betreiben. So protzt nur ein Technik-verliebter Angeber.

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  14. Avatar tsunami

    Und nicht zu vergessen: Die fremden Server müssen auch liefern. Das dürfte allenfalls in den Morgenstunden gegen 4 Uhr der Fall sein. Alleine die Funktionsupdates von Windows mit ~800 MB. Wenn da 10 Millionen User das Update in wenigen Tagen laden wollen/müssen, wäre das in 10 Tagen je 1 Mio User x 1 GBIT/s. Selbst wenn man es auf 24h verteilt, wären es immer noch 250 TBit/s, die müssen zusammen mit Netflix und Co über die großen Knoten. ..

    Antwort
  15. Avatar Andy

    Wer Powerline & Co. einsetzt ist selbst Schuld. Das war ja so zu erwarten.

    Wie auch die anderen schon erwähnt haben, der Artikel ist ein wenig komisch.

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  16. Avatar Peter

    Sorry… Was fürn Quatsch hier geschrieben wird. Habe seit einer Woche die 1Gbit Leitung (vorher 400Mbit) und möchte es jetzt schon nicht mehr missen. Habe 1Gbit Netzwerk und nutze Devolo Dlan550 und den AVM Reapeter 1750e. Bis jetzt immer volle Internet Leistung 1090Mbit Down-/54 MBit Upload. Nadelöhr sind natürlich die WLANGeräte da die kein GBit unterstützen. Trotzdem Treiberpakete von 500Mb mal eben in paar Sekunden runtergeladen oder Spieleupdates und nebenbei noch UHD Stream am TV am laufen ohne das irgendwo was hängt is doch spitze. Des Weiteren spare Ich jetzt 5€ im Monat (Dauerhaft) obwohl ich 2,5 Fach höhere Leistung bekommen habe.

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  17. Avatar Dominic

    Das ist leider das Problem. Die Leute nutzen fast nur noch WLAN und kein richtiges LAN mehr.

    Für mich ist das leider dem Unwissen der Leute geschuldet und da kann Vodafone und co nichts.

    Ich selbst habe diese Leitung und einen Server Schrank mit 24 Ports im Haus inkl 3 mesh aps. Und ich bin super happy mit dem neuen 1000gbit Anschluß. Da wird kein download und stream mehr gebremst vom anderen. Und der upload sollte auch nicht vergessen werden. Gerade heute beibden Cloud Möglichkeiten.

    Und jeder sollte wissen, dass die festplatten auch erstmal dad alles lesen und schreiben können sollten, was sie per netzwerk zur Verfügung gestellt bekommen..

    Antwort
  18. Avatar Oli

    „Leide“ auch unter meiner eigenen mäßigen Infrastruktur und dachte mit nem gescheiten Router könnte ich Abhilfe schaffen. Aber die Fritzbox 6660 sticht die vodafonestation hinsichtlich der WiFi-Performance auch nicht aus und hat eine bescheidene Reichweite. Hast du auch die Erfahrung gemacht?

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  19. Avatar Daz Khan

    Mit der richtigen Hardware wäre das Geschreibe da oben ganz schnell obsolet. Ein vernünftiges Hausnetz kostet aber und ist mit dem Mist, den man gewöhnlich von den meisten Internetanbietern bekommt kaum zu realisieren. Ich habe mein Hausnetz sorgfältig mit Komponenten eines Herstellers realisiert, um maximale Kompatibilität zu bekommen. Und was soll ich sagen? Mein LAN und mein WLAN schaffen *intern* die GBit-Geschwindigkeiten zwischen Server und Clients, sogar parallel.

    Allerdings habe ich kein GBit-Internet und sehe dafür in naher Zukunft für mich auch noch keine Gründe. Hier sind „nur“ 400 MBit realisierbar und nicht einmal die brauche ich, denn nicht einmal die UHD-Streams beim VoD benötigen so hohe Datenraten, weil das heutzutage ohnehin noch alles stark komprimiert ist und mit niedrigen Bitraten läuft.

    Gebucht habe ich 150 MBit, ankommen tun an guten Tagen sogar deutlich mehr (Ich weiß, da habe ich großes Glück!) und selbst wenn IoT, zwei Online-Arbeitsplätze und zwei UHD-Streams im Wohnbereich gleichzeitig laufen geht da nichts merklich in die Knie. Erst wenn das eines Tages nicht mehr klappen sollte, denke ich über einen Gigabit-Anschluss nach, vorher ist das für mich ein überflüssiger Schwanzlängenvergleich.

    Antwort
  20. Avatar Hrothgaar

    Wlan ist total grütze! Heimnetzwerk sollte über Kabel laufen. Wir haben 6 TVs mit 6 Fire TV Sticks, 2 Büros, VPN, ein haufen IoTs am start, da werden meine kümmerlichen 100mbits aber ganz schnell aufgebraucht. Ne 1000er Glasfaser wär echt ein Träumchen und hat mit „nur haben wollen“ nichts zu tun. Was hier, besonders am WE, an Traffic durchgeht ist schon der Wahnsinn!

    Antwort
  21. Avatar Premiumbernd

    Mein heimisches Netzwerk kann die Geschwindigkeit auch nicht. Völlig egal erst mal. Denn ich bezahle nun genau so viel wie vorher. Da nehme ich die 1Gb doch mit.

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  22. Avatar Jürgen

    Hab mir auch einen neuen Porsche gekauft. Bin in meiner Garage nie auf die 250km/h gekommen.

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  23. Avatar 1976ECO

    Wenn man technische Details weg lässt und kaum was erklärt, ist es normal das man keine objektiven Antworten erhält. Ich habe selbst die Vodafone Station bestellt. Meine Messungen ergaben 1016mbits Vodafone (alias Kabel-BW, alias Unity Media). Bei Computer Bild 5. Platz. Vorher hatte ich die Fritz!Box 6590. Als reapeter die x2 Fritz 310. Später eines mit der Vodafone Station verbunden. Nach nicht mal einem Tag hat es die 2,4 Ghz Frequenz nicht mehr weiter geleitet. Hab danach den Connect booster nachbestellt. Also € 10.- flöten. Störungen gibt es immer wieder mit den Desktop Spielen. Bin verbunden über LAN die restliche Peripherie über Funk. Am meisten merkt man die Verbindungsprobleme bei Origin EA Bioware Mass Effect 3 multiplayer / Andromeda multiplayer, arcgames.com Cryptic Studios Star Trek online. Seltsam ist das Neverwinter normal funktioniert. Ebenfalls funktioniert Blizzard battle.net World of Warcraft absolut normal. Destiny 2 über steam / Valve bzw. bungie.net/de läuft auch alles normal. Die hatten ne Zeitlang bei der Anmeldung Probleme. Auch ich war davon betroffen. Zu oft hatte die Anmeldung bis zu 15 Minuten gedauert. Ach ja, bei der Vodafone Station habe ich vorsichtshalber den 5 GHz deaktiviert, damit die 2,4 Bandbreite Reibungslos senden kann. Beschreibt eure Sachlage gut und bleibt selbst objektiv. Pöpeln und der gleichen Art bringen einen nicht wirklich weiter. Das erzeugt nur böses Blut bzw. Trollverhalten.

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  24. Avatar Jörn Neuhaus

    Hallo Zusammen,

    Im Prinzip finde ich den Artikel gut, über Überschriften kann man sich immer streiten….
    Eins ist auf jeden Fall klar viele Kunden werden Probleme haben einen 1G Anschluss aufzulasten und das größte Problem ist wirklich die Netzebene 5.

    Hatte letztens eine Bekannte, 4 Personenhaushalt, die 4 beschwerten sich das Ihr 50 Mbit/s Magenta Zuhause M Anschluss zu lahm sei weil Ihre Streams (Netfilx/Amazon Prime) nur ruckelten…
    Das Problem war Fritz!Box 7590 im Keller und im Haus 2 Fritz Repeater 310 im EG und 1. OG alle Endgeräte im WALAN, keine Kabel
    Kein Wunder das es ruckelte.
    Jetzt Fritz Repeater 3000 im EG und Fritz Repeater 1750E im Dachgeschoß, und sie sind glücklich kein Ruckeln mehr.

    Bei mir ist es auch ein 4 Personenhaushalt und haben abend im Peak meistens um die 30 Mbit/s wenn alle aktiv sind, ich habe einen 100 Mbit/s meine Kinder meinen ein 250er wäre auch nicht schlecht, ich bin aber nicht bereit den Mehrpreis zu bezahlen nur weil einer einmal im Quartal einen Server leersaugen will….

    Antwort
  25. Avatar wiwo

    War der pc build guide von the verge Vorbild für diesen Beitrag?
    Hier wird ein Haufen Unsinn geschrieben. Der Fehler liegt mal wieder beim Anwender.
    Ging schon damit los 1gbit/s als „schnelles Heimnetzwerk“ zu bezeichnen. 1gibt/s ist seit vielen Jahren der Standart.
    Etwas eigenartig ein schlechtes Heim-Netzwerk zu erstellen, sich dafür zu loben und vodafone etc. die Schuld in die Schuhe zu schieben.

    Antwort
    • Etwas eigenartig, einen Artikel zu kommentieren, ohne ihn gelesen zu haben. Im Artikel steht eindeutig „Die Enttäuschung war auch nicht der Anschluss an sich.“ Und es ging nicht um ein Gigabit-Heimnetzwerk, sondern darum, das Gigabit aus dem Internet im Heimnetzwerk zu transportieren.

      Antwort
  26. Avatar Matze

    Ich lasse mich lieber vom Heimnetz ausbremsen als von meinem Anschluß. Das war mir aber vorher schon klar. Ich habe so einen Anschluß jetzt seit 3 Wochen und bin begeistert. Der Upload ist deutlich schneller als angegeben.

    Antwort
  27. Avatar MD

    Interessant, wie hier eine behaupten sie würden mit ihren .ac Geräten die 1Gbit im Netto erreichen.

    Ein AVM 1750E im Beispiel bietet 1.333 Mbit im 5GHz-Band…im Brutto….unter Idealbedingungen. Die Nutzdatenrate im Netto liegt bei WLAN bei etwas über 50%.

    Es ist technisch hier schon nicht möglich,1GBit im Netto mit diesem Gerät zu erreichen.

    Setze ich genannten Repeater als Repeater ein, so funkt dieser auf dem selben Band wie Sender und Empfänger, er ist ein „Man-in-the-Middle“ zwischen Fritzbox und Endgerät….was nochmals 50% Verlust bedeutet.

    Um so etwas zu umgehen, benötigt es Tri-Band-Systeme, die ein dedizierte (und für Endgeräte nicht nutzbare) Verbindung auf einem eigenen 5GHz realisieren.
    Wie bspw. der AVM 3000…der ist nur mit der dedizierten Anbindung von 1733Mbit zum Router,sowie 866Mbit für Clients auf 5GHz und 400 Mbit auf 2.4GHz ebenfalls zu langsam (Brutto-Netto berücksichtigen).

    Entspannung bringt hier WiFi 6 (AX) mit entsprechenden Bruttodatenraten von bspw. 4.8Gbit und setzt auf richtige Mesh Systeme.

    Nur das wird preislich für ein mehrstöckiges Gebäude für viele sehr schnell finanziell unattraktiv…wenn man in der Ausplanung diesen Durchsatz überall verfügbar haben möchte.

    Antwort
  28. Avatar Mothman

    Alles B….shit, was hier diskutiert wird.
    Ich habe bei dieser ganzen Vodafone-Unityübernahme nur Miese gemacht und zwar bei den Downloadraten. Vorher, ohne Vodafone hatte ich immer meine 400′ bei KabelBw sicher und nun krebse ich teilweise bei weniger als 100 bei Vodafone, obwohl mir die 1000 versprochen wurde. Habe ich ja auch von diesem Verein nicht anders erwartet, aber weniger als 100 geht garnicht und diese depperten Aussagen, wie Router bla bla bla und Techniker usw. grenzt eh an die versteckte Kamera.
    Aber ein Trost bleibt…5 Euronen weniger auf der Rechnung.
    Einen Tipp habe ich noch für Vodafone… man sollte doch eher mal anfangen neue Kabel vom Arris zum Hausanschluss verlegen

    Antwort
  29. Avatar Steven

    Wenn man als Anwender einfach nicht die richtigen Entscheidungen trifft kann man natürlich schnell enttäuscht sein, sicherlich ist es so das man nur selten die Max Leistung abrufen kann da viele die Power nicht unterstützen und man dann doch nur 25mb/s statt 100mb/s aufwärts hat aber das Heimnetz selbst in den Sand zu fahren und sich dann zu beschweren ist halt absolut doof xD da kann keiner was für außer man selbst, bei mir liegt im gesamten haus Lan!

    Antwort
  30. Avatar Sven

    Der Artikel beleuchtet zwar schön, dass die Haustechnik im Moment oft eine Begrenzung darstellt, ich habe aber ehr das Gefühl, dass Vodafon genau diese Karte spielt, denn die meisten habe nicht die Voraussetzungen eine solche Leitung tatsächlich zu nutzen. Hier mal ein kurzer Bericht aus dem Business Sektor!
    Enttäuschung? Das wäre untertrieben. Ich werfe Vodafon im Moment sogar systematische Drosselung vor. Ich selbst und 2 Kunden von mir haben Business Gigabitanschlüsse mit fester IP gebucht. Was lange nirgendwo stand, in Baden-Württemberg jedenfalls gibt es das auch nicht als Dual Stack eigentlich auch untragbar.
    Bei allen habe ich jetzt über Ostern Tests laufen lassen.
    Vorher getestete 2 Meter CAT7 Kabel mit CAT 6A RJ45 Steckern, die bei mir an 2 Dell Servern mit 10 Gigabit mezzanine Karten volle Leitungskapazität erreicht haben. Drei PCs wurden jeweils im Netzwerk getestet und haben mehrmals Datenblöcke von 10GByte mit ca. 900-950 Mbit/s dauerhaft übertragen. Keine weiteren Geräte keine Störmöglichkeiten. Die Rechner sind frisch aufgesetzt. Alle haben eine Fritzbox 6591 bei allen wurde ein Werksreset durchgeführt und je einen Rechner direkt mit dem LAN-Port 2 verbunden CNLAB installiert und zwischendurch immer wieder Tests selbst auf dem Vodafon eigenen Speedtestportal durchgeführt, auch hier waren nie mehr als 300 Mbit/s erzielbar. (Selbst dort kommt ich solle die Tipps zur Optimierung nutzen und mein Netzwerk überprüfen LOL).
    CNLAB Ergebnis alle 6 Minuten werden Daten für 600 Sekunden im Download und 30s im Upload sowie der Ping getestet: Download
    Tagsüber (08:00 – 17:00 Uhr) egal an welchem Anschluss sind ca. 60-130 Mbit/s nach 17:00 Uhr weniger als 70 Mbit/s ab 23:00 Uhr geht es wieder aufwärts bis maximal 300 Mbit/s, um dann morgens wieder völlig einzubrechen. ( Zur Erinnerung 1 Gigabit/s ist gebucht.)
    Im Upload haben wir immer die 50 MBit/s da gibts nix zu meckern und der Ping ist zwischen 19 und 24 ms auch vollkommen ok.
    Das Ganze nahezu 99% identisch an allen 3 geprüften Anschlüssen. Im Laufe der Woche werde ich mit meinen Kunden Vodafon schriftlich Fristen setzten, um Nachzubessern. Wir sind gespannt, was passiert.

    Antwort

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