"Keine Zeit zu sterben": Diese Entscheidung wird James Bond für immer verändern

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Keine Zeit – für James Bond. Für den neuen Kinofilm scheint die Zeit für den passenden Kinostart noch nicht reif, weswegen der Agentenfilm erneut verschoben wurde. Nun macht 007 wieder mit einer Änderung von sich reden, die die Filmreihe nachhaltig prägen wird.
James Bond Keine Zeit zu sterbenBildquelle: MGM/Universal

James-Bond-Fans werden auf eine harte Geduldsprobe gestellt: Sollte der neue Film „Keine Zeit zu sterben“ eigentlich in diesem Monat endlich in die Kinos kommen, verschoben die Macher den Agentenstreifen kurzerhand ins nächste Jahr – erneut. Im Zuge dessen spekuliert die Branche nicht nur, ob Netflix sich die Exklusivrechte am letzten James-Bond-Film mit Daniel Craig in der Hauptbesetzung sichert.

Doch das ist nicht die einzige Veränderung, die bevorstehen könnte. Schon seit geraumer Zeit munkelt man, dass in Zukunft eine Frau James Bond verkörpern könnte. Seit jeher interpretierten die Agentenrolle ausschließlich männliche Schauspieler – unter anderem von dem jüngst verstorbenen Sir Sean Connery oder auch Pierce Brosnan.

Keine Zeit zu sterben: 007 wird weiblich

Die neue Besetzung ist keine Unbekannte, sondern gehört schon zum Ensemble von „Keine Zeit zu sterben“. Lashana Lynch spielt Nomi im neuen Bond-Film und deutete nun an, dass sie in „Keine Zeit zu sterben“ die 007-Marke trägt. Damit gelingt den Machern von James Bond nicht nur mit der erstmaligen Besetzung einer Frau als 007-Agentin eine Sensation, sondern auch mit der Wahl einer Schwarzen Frau.

Lashana Lynch als Nomi und neue James-Bond-Hauptdarstellerin

„Ich wollte keine Gelegenheit verpassen, als es darum ging, was Nomi möglicherweise darstellen könnte. Ich habe nach mindestens einem Moment im Drehbuch gesucht, in dem Schwarze Zuschauer zustimmend mit dem Kopf nicken und froh sind, dass ihr reales Leben repräsentiert wird, wenn auch nicht ganz realitätsnah“, sagt die Schauspielerin gegenüber dem Magazin Harpers Bazaar.

Noch kein Abschied von Daniel Craig

Wer sich an das Ende von „Spectre“ erinnert, dem kommt der Ruhestand von James Bond in den Sinn. Daran soll sich auch im neuen Teil nichts ändern. Trotz dessen und auch durch den Einsatz von Lynch bleibt Daniel Craig den Fans als James Bond erhalten. Abgedankt hat er in „Keine Zeit zu sterben“ nicht – zumindest vorerst. Ob Lashana Lynch auch in Zukunft die Rolle als 007-Agentin übernehmen wird, bleibt ein Geheimnis. Die James-Bond-Produzentin Barbara Broccoli hat eine weibliche Besetzung bislang immer wieder bestritten.

„James Bond: Keine Zeit zu sterben“ kommt nach heutigem Kenntnisstand Ende März respektive Anfang April 2021 in die Kinos.

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7 KOMMENTARE

  1. James Bond ist ein Mann. Wenn sie eine Agentin wünschen, sollen sie eine schaffen. Aber sowas blödes wie das, tue ich mir nicht an. Das ist doch nur, um es in Hollywood Allen recht zu machen. Dieser Gender gleichmachmist geht mir mittlerweile ziemlich auf den Zeiger.

  2. Und so mit stirbt 007. 007 war immer ein Mann auch in den Büchern immer weiß. Eine farbige Frau den Code Namen 007 zu geben ist ein Schlag ins Gesicht für den Autor des originals

  3. Ich verstehe es auch nicht. Muss den alles durchmischt werden. Die könnten doch ein Sequel mit einer 00 Agentin machen. Ich bin schon sehr für Gleichberechtigung, aber es ist nun mal ein Mann und keine Frau mit dem Namen James Bond. Wer kennt noch die alten Komiks von Nick Knatterton, daraus wird auch keine Nicki Knatterton gemacht. Ich finde auch die Filme mit der neuen WonderWomen Cool. Mir würde aber im Traum nicht einfallen einen Mann daraus zu machen. Die Charaktäre ist wie sie ist.

  4. Ich kann es nicht verstehen das man James Bond durch einer Frau ersetzt. Diese Filmserie hat nichts mit Gleichberechtigung von Mann und Frau oder Rassenkonflikten zu tun. Sondern ist eine Kultserie die in meiner frühsten Kindheit schon existierte. Ich persönlich fand es schon schade das es vorher schon am Englischen Flair verloren hatte seit dem Amerika kräftiger mitgemischt hatte.

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