iPhone 12: Setzt Apple zukünftig auf Samsung-Design?

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Ein neues Video zeigt das kommende iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max mit überraschendem Design eines Samsung-Galaxy-Smartphones. Wird Apple tatsächlich eine doppelte Punch-Hole auf der Vorderseite verbauen und auf Face-ID verzichten?
Bildquelle: Screenshot YouTube-Video

Der YouTube-Kanal „ConceptsiPhone“ hat kürzlich ein Video veröffentlicht, was für viel Aufregung sorgt. Unbekannt ist der Kanal nicht. Immer mal wieder genießt er mit Gerüchten rund um neue Apple-Smartphones in bewegten Bildern Aufmerksamkeit. Mit dem aktuellen knapp zweiminütigen Video, spiegelt der Kanal bisherige Gerüchte zum Nachfolger des iPhone 11 (Pro) recht gut wider, weicht aber auch an einigen Stellen davon ab. So zeigt es das iPhone 12 im Samsung-Design, was bisher zumindest in solcher Form noch nicht Teil der Gerüchte war.

Auch wenn es als Apple-Material getarnt ist, ist es natürlich nicht das offizielle Video-Material des Smartphone-Riesen. Um das Video so glaubwürdig wie möglich zu gestalten, wurde als Ortsmarke etwa das Steve Jobs Theater in Cupertino angegeben und zum Ende sogar prominent das Apple-Logo gezeigt – als ob es eine offizielle Werbung wäre.

Apple iPhone 12 im Samsung-Design: Display mit doppeltem Punch-Hole

Ähnlich wie bei einigen Android-Herstellern wie Samsung beim Galaxy S10+, könnte auch beim nächsten iPhone eine TrueDepth-Kamera im pillenförmigen Punch-Hole-Design das Display zieren. Das geht beispielsweise aus dem Video von ConceptsiPhone hervor. Anders als beim Samsung Galaxy S10+ werden im Video zum iPhone 12 Pro jedoch zwei statt nur eine Punch-Hole angezeigt. Die Nutzer hätten demnach ganze vier Kameras auf der Vorderseite zur Verfügung. In einigen Gerüchten ist sogar die Rede davon, dass Apple die Gesichtserkennung Face ID grundlegend überarbeitet oder sogar ganz darauf verzichtet und wieder zur Touch-ID zurückkehrt. Hintergrund ist das Gerücht, dass Apple bereits mit ersten Lieferanten über die Einführung eines Ultraschall-Fingerabdruck-Sensors unter dem Display spricht. Auch auf die Aussage des ehemaligen Apple-Chef-Designers Johny Ive beziehen sich einige. Dieser hatte einmal von der Vision einer unterbrechungsfreien iPhone-Front, also einem durchgehenden Stück Glas, gesprochen. Um dies umzusetzen, müsste Apple vermutlich jedoch komplett auf die Face-ID verzichten.

Vier Kameras auf der Rückseite

Neben der doppelten Kameralöcher auf der Vorderseite zeigt das Video auch vier Kameras auf der Rückseite. Um welche Objektive es sich handelt, ist nicht bekannt. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass Apple auch weiterhin auf ein Weitwinkel-, Ultraweitwinkel- und Teleobjektiv setzt und diese drei Kameras um beispielsweise ein zusätzliches Makro-Modul erweitert.

Ob Apple letztlich wirklich bei der Nachfolgegeneration des iPhone 11 (Pro) auf ein doppeltes Punch-Hole im Display und vier Kameras auf der Rückseite setzt, bleibt abzuwarten. Das Punch-Hole-Design wäre aber ein großer Schritt für Apple und widerspräche der bisherigen Produktpolitik sehr lange an einem Design festzuhalten. Deshalb ist es eher unwahrscheinlich, dass Apple tatsächlich auf ein solches Design setzen wird.

Der US-Konzern wird seine neue iPhone-Generation vermutlich im gewohnten Zeitraum im September vorstellen. Vorher wird jedoch bereits im Frühjahr der Nachfolger des iPhone SE auf uns warten.

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