Apple gibt Tipps fürs iPhone 12: Diesen solltest du dringend befolgen

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Die neue iPhone-12-Reihe wurde im Oktober 2020 vorgestellt. Mittlerweile ist es überall erhältlich. Jedoch bringt das neue Apple Smartphone ein medizinisches Problem mit sich, welches eine Gefahr für einige Menschen darstellt.
iPhone 12 Pro in Blau neben einem MacBook
iPhone 12 Pro in Blau neben einem MacBookBildquelle: @hckmstrrahul / Unsplash

Apples neues iPhone 12 kommt mit einem magnetischen Feature. Doch Magsafe, so der offizielle Name, macht nun Schwierigkeiten. Durch die verwendeten Magneten kann es zu Störungen bei Patienten mit Herzschrittmachern oder implantierbaren Defibrillatoren kommen. Herausgefunden haben das Mediziner vom Henry Ford Heart and Vascualar Institute. Diese haben Tests mit dem iPhone 12 und implantierbaren Defibrillatoren durchgeführt, die gezeigt haben, dass es zu unerwünschten Störungen kommt.

iPhone 12: Gefahr für das Herz?

Bei dem iPhone 12 hat Apple Magnete integriert, die es möglich machen dein iPhone kabellos aufzuladen. Dafür musst du nur das Ladegerät magnetisch mit der Rückseite des Smartphones in Verbindung bringen und schon wird das Gerät aufgeladen. Auch gibt es eine ganze Reihe von Zubehörs wie Handyhüllen, die sich ebenfalls magnetisch mit deinem Handy verbinden lassen. Dabei ist es möglich auch durch die Hülle das Gerät aufzuladen.

Doch Apple hat jetzt auf seiner Supportseite zugegeben, dass es zu Schwierigkeiten kommen kann, wenn das Smartphone zu nah an ein medizinisches Gerät kommt. Deswegen empfiehlt Apple, dass Smartphone immer mindestens mit 15 cm Abstand zum Herzschrittmacher oder implantierbaren Defibrillator aufzubewahren. Bei kabelloser Ladung sollte der Abstand sogar 30 cm groß sein. Nicht nur der Abstand zum Smartphone ist wichtig, auch der Abstand zu jedem Magsafe Accessoires ist notwendig. Zusätzlich empfiehlt Apple, dass bei aufkommenden Störungen das iPhone 12 sowie die Magsafe Accessoires nicht weiter genutzt werden sollten.

Magnete sind ein Problem

Das iPhone 12 ist nicht das einzige Produkt, das Patienten mit Herzschrittmachern und implantierten Defibrillatoren Probleme bereitet. Auch bestimmte Fitnesstracker und andere Gegenstände in denen starke Magnete verbaut sind können das Phänomen auslösen. Sowohl das medizinische Gerät als auch der Fitnesstracker besitzen ein eigenes Magnetfeld. Treffen die Magnetfelder vom medizinischen Gerät und dem Fitnesstracker oder Smartphone aufeinander, setzt das medizinische Gerät kurzzeitig aus und kann seine Arbeit nicht korrekt ausführen. Was für den Patienten, der auf das Gerät angewiesen ist, problematisch werden kann.

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2 KOMMENTARE

  1. Starke magnetische Felder haben übrigens auch in-ear-Kopfhörer. Deshalb sollte man diese tunlichst nicht in der linken Hemdentasche tragen, wenn man Herzschrittmacherträger ist. Entsprechende Untersuchungen gab es schon vor gut 12 Jahren.

  2. Heeftig das sowas einfach mal Nebensächlich zu erfahren ist für Leute mit solchen Herzschrittmachern doch unter Umständen eine Lebenswichtige Information …

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