inside digital intern: Arbeiten in Zeiten von Corona

3 Minuten
Freunde und Geschäftspartner, Bekannte und Leser: Viele uns verbundene Menschen fragen sich, wie wir bei inside digital in Zeiten der Corona-Krise arbeiten. Mit diesem Text möchte ich einen kleinen Einblick geben in unseren momentanen Alltag.
Leeres Büro bei inside digital
Bildquelle: inside digital

Vorweg ist mir eine Feststellung wichtig: In einem digitalen Unternehmen wie unserem haben wir es vergleichsweise einfach, unsere Abläufe Corona-kompatibel zu gestalten. Andere haben es nicht so leicht: Ärzte, Pflegepersonal, die Müllabfuhr, Verkäufer im Supermarkt, Bahnfahrer und viele andere Menschen, die das öffentliche Leben am Laufen halten, können nicht einfach ins Homeoffice wechseln. Wir alle dürfen sehr dankbar für unseren funktionierenden Staat, zupackende Mitmenschen und unser solidarisches Gemeinwesen sein. Dankbar dürfen wir hier bei inside digital auch sein, dass wir bislang keine finanziellen Einbußen spüren. Kurzarbeit, Kündigungen oder Insolvenz sind keine Szenarien, die uns beschäftigen – auch das ist ein Privileg.

inside digital im Corona-Modus

Nun aber zurück zu unserer gegenwärtigen Situation: Unsere Firma hat 20 Mitarbeiter an zwei Standorten in Brühl (bei Köln) und Bernau (bei Berlin). Alle Mitarbeiter arbeiten im Moment zu Hause, um gegenseitige Ansteckungen zu verhindern und Fahrten mit Bus und Bahn zu vermeiden. Die Stallwache im Büro habe ich übernommen, da ich auch ohne den ÖPNV ins Büro kommen kann. Die Telefone sind zwar umgestellt, aber Post und Pakete kommen hier natürlich weiterhin an und es muss zum Beispiel auch jemand die Mülltonnen vor die Tür stellen. Natürlich darf auch die Kaffeemaschine ihre Arbeit nicht verlernen.

Unser Unternehmen arbeitet digital und mobiles Arbeiten spielt in unserer Alltagskultur ohnehin schon eine große Rolle. Die Kommunikation läuft häufig über Slack, Hangouts und Telefonkonferenzen. Das Dokumentenmanagement und die Buchhaltung sind papierlos, es gibt keine Aktenordner mehr. Auch mit unseren Kunden und journalistischen Gesprächspartnern kommunizieren wir häufig per Telefon und Mail. Da fällt auch in Zeiten wie diesen der Verzicht auf unser gemeinsames Büro leichter.

Digitales Arbeiten ist für uns kein Fremdwort – und doch fehlt etwas

Trotzdem fehlt natürlich der persönliche Austausch im Small Talk, das gemeinsame Mittagessen oder ganz allgemein das soziale Miteinander im Betrieb. Wir versuchen, das durch häufigere virtuelle Kommunikation zu kompensieren. Auch Dienstreisen zu Recherchezwecken oder für den Kundenkontakt sind im Moment nicht möglich. Das gute alte Telefon ist aber ein funktionierender Ersatz.

Besonders herausfordernd ist die aktuelle Situation für Mitarbeiter mit Kindern. Wer behauptet, dass Arbeit und Kinderbetreuung zu Hause gleichzeitig perfekt funktioniert, hat entweder noch nie gearbeitet oder noch nie Kinder betreut. Wir haben daher für alle Mitarbeiter mit Kindern maximale Flexibilität bei den Arbeitszeiten möglich gemacht. Es ist auch nicht schlimm, wenn jemand nicht alle Aufgaben erledigen kann – wir fangen das als Team auf. Zum Glück haben alle Mitarbeiter zu Hause eine Lösung gefunden, die Familie und Arbeit unter einen Hut bringt.

Teil unserer Arbeit sind im Moment auch seriöse, unaufgeregte und gut recherchierte Meldungen rund um die Corona-Krise, insbesondere mit den Auswirkungen auf die Tech-Welt. Unsere ständig aktualisierte Corona-Sonderseite sei daher jedem Leser und jeder Leserin ans Herz gelegt.

Deine Technik. Deine Meinung.

2 KOMMENTARE

  1. Hallo Christian, das hast du gut dargestellt.ich hoffe, dass es weiterhin so gut läuft. Du hast natürlich recht und ich denke oft an die vielen die arbeiten/ helfen in vielen Bereichen oder fin. starke Einbußen hinnehmen müssen.
    LG Elisabeth Koch

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