Indiana Jones, Doctor Strange und Co.: Disney lässt Fans warten – noch länger

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Mittlerweile ist es schon fast ein alter Hut: Die Corona-Pandemie hat für zahlreiche Ausfälle von Filmproduktionen gesorgt und einen Stau bei Kinostarts gesorgt. Die Folge: Filme werden verschoben. Disney hat nun die Verzögerung von gleich mehreren Streifen angekündigt.
Viele Menschen in einem Kinosaal in roten Sesseln.
Kinofans in einem Kinosaal.Bildquelle: Unsplash

Eines der bekanntesten Dramen aus dem Kinokosmos dürfte wohl der brandneue Streifen „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ sein. Der Blockbuster ist zwar seit Ende September in den Kinos zu sehen, verschob sich aber zuvor um rund zwei Jahre. Andere Filme starteten direkt im Netz – oder verschieben sich nun bis ins Jahr 2023. So gleich ein Dutzend Filme von Disney.

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Disney verschiebt kommende Kinofilme

Schon Anfang 2020 und mit Beginn der Pandemie zog Disney die Reißleine. Sämtliche Marvel-Filme verschob man auf Ende 2020 oder noch später. In diesem Jahr wiederholt sich die Schmach und der Micky-Maus-Konzern kündigte weitere Verzögerungen an, wie das US-Magazin Variety berichtet. Die schlechte Nachricht: Produktionen, die zeitnah für 2022 geplant waren, kommen nun erst später im Jahr. Erneut trifft es auch Marvel-Filme:

  • Doctor Strange in the Multiverse of Madness: 6. Mai 2022 (bisher 25. März 2022)
  • Thor: Love and Thunder: 8. Juli 2022 (ursprünglich 6. Mai 2022)
  • Black Panther: Wakanda Forever: 11. November 2022 (bislang 8. Juli 2022)
  • The Marvels: 17. Februar 2023 (bis jetzt 11. November 2022)
  • Ant-Man and the Wasp: Quantumania: 28. Juli 2023 (ursprünglich 17. Februar 2023)

Die gute Nachricht: Was die Kinostarts für Ende 2021 angeht, wird sich wohl nichts mehr ändern. Das bedeutet, dass du nach jetzigem Kenntnisstand „Eternals“ ab dem 3. November und „Spider-Man 3: No Way Home“ ab dem 16. Dezember im Kino anschauen kannst. Auch „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ blieb bislang von einem Verzug verschont und wird so aller Voraussicht nach am 5. Mai 2023 auf dem Markt starten.

„Indiana Jones 5“ ebenfalls betroffen

Neben dem Marvel-Universum sind auch weitere Produktionen von Disney betroffen. Darunter die Fortsetzung von „Indiana Jones“, die bislang noch keinen offiziellen Titel trägt. Die Reihe rund um den Archäologie-Professor Henry Walton „Indiana“ Jones geht damit in die fünfte Runde – rund 40 Jahre nach dem ersten Film „Jäger des verlorenen Schatzes“. Harrison Ford verkörpert die Hauptrolle auch in der kommenden Verfilmung und wäre beim Kinostart dann stolze 80 Jahre alt.

Denn Disney plant die Premiere – nicht zuletzt aufgrund einer Verletzung von Harrison Ford selbst – nun am 30. Juni 2023 anstatt 29. Juni 2022.

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