IFA 2019 Vorschau: Diese Highlights warten auf dich

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Die IFA 2019 steht vor der Tür. Und auch in diesem Jahr gibt es in Berlin auf dem Messegelände wieder so einige Neuigkeiten zu bestaunen. inside digital zeigt, auf was du dich schon jetzt freuen kannst.

Ab Freitag geht es in Berlin auf dem Messegelände wieder zur Sache. Rund um den Funkturm wird die neueste Unterhaltungselektronik aus dem Hut gezaubert. Schon ab Donnerstag, also einen Tag vor allen anderen, erhalten akkreditierte Medienvertreter Zutritt zu den Messehallen. Doch nicht nur Unterhaltungselektronik ist dort zu sehen. Auch rund um weiße Ware, also alles, was man in einem klassischen Haushalt von Waschmaschine bis Kühlschrank so braucht, gibt es in Berlin viele Neuigkeiten zu sehen. Und natürlich nimmt auch das Themenfeld Smart Home einen immer bedeutendere Rolle ein.

Smartphone-Flaggschiffe bekommen größere Bühnen

Um es vorwegzunehmen: Bahnbrechende Neuigkeiten aus dem Smartphone-Bereich sind auf der IFA nicht zu erwarten. Die großen Hersteller wie Huawei, Samsung oder auch Apple stellen ihre neue Hardware stets in exklusiverem Umfeld vor. So fand die Vorstellung des Samsung Galaxy Note 10 bereits Anfang August in New York statt. Das Huawei Mate 30 erblickt am 19. September in München das Licht der Welt. Und Apple stellt seine neue iPhone-Generation sogar während der noch laufenden IFA vor. Nur eben nicht auf der Messe selbst, sondern am Konzernsitz in Cupertino. Nächste Woche, am 10. September, ist es soweit.

Das heißt aber nicht, dass in Berlin mit Blick auf neue Smartphones gähnende Langeweile vorherrschen würde. Denn natürlich sind unter anderem auch Samsung und Huawei auch in diesem Jahr auf der IFA mit großen Ausstellungsflächen vertreten und zeigen ihre neuesten Produkte. Huaweis Privatkundenchef Richard Yu darf sogar eine Keynote halten und wird dort einen neuen Kirin-Spitzenprozessor vorstellen, der auch im Mate 30 (Pro) zum Einsatz kommen dürfte. Abzuwarten bleibt, ob Yu auch Neuigkeiten zu Huaweis Falt-Smartphone Mate X im Gepäck hat. Denn ähnlich wie beim Samsung Galaxy Fold hat sich der Marktstart dieses Handys zuletzt immer wieder verzögert.

Keine neuen Smartphones auf der IFA? Von wegen!

Wer in Berlin auf der Suche nach komplett neuen Smartphones ist, geht übrigens auch nicht komplett leer aus. HMD Global hat genauso wie LG ein paar Neuigkeiten in der Einsteiger- und Mittelklasse angekündigt. Zudem kündigt sich ein Klapp-Smartphone mit zwei Bildschirmen aus dem Hause LG an.

Von Sony wird darüber hinaus das Xperia 2 erwartet. Damit möchte der japanische Hersteller in der Oberklasse mitmischen. Ob auch Lenovo im Rahmen einer großen Pressekonferenz am Donnerstagabend ein neues Motorola-Smartphone aus dem Hut zaubert, ist noch offen, aber nicht unwahrscheinlich. Im Raum steht die Vorstellung des Moto One Zoom.

Ältere Semester dürfen sich auf neue Seniorenhandys von Emporia und Doro freuen. TCL (Alcatel) will ebenfalls mit neuen Smartphones überraschen. Und auch die Huawei-Tochter Honor hat zu einer Vorstellung neuer Produkte abseits des Messegeländes geladen. Eine Besonderheit ist zudem das F(x)tec Smartphone, das rein äußerlich stark an den Nokia Communicator erinnert.

Und was ist auf der IFA sonst noch neu?

Abseits des Smartphone-Firmaments gibt es in Berlin natürlich noch sehr viel mehr zu entdecken. Laptops von Asus, Acer und Lenovo zum Beispiel. Aber auch Unterhaltungselektronik und das vernetzte Wohnen sind in den zurückliegenden Jahren ein wichtiger Bestandteil der IFA geworden. Wer schon immer wissen wollte, was einen 8K-Fernseher ausmacht, der ist auf der IFA genau richtig. Erstmals waren 8K-Geräte schon im vergangenen Jahr zu sehen, jetzt dürfte es die (hoffentlich preiswerteren) technischen Weiterentwicklungen zu bestaunen geben.

LG hat abseits des Wettrennens um die höchste TV-Auflösung an seinem Stand zum Beispiel noch einen ausrollbaren OLED-Fernseher im Angebot. Und Panasonic präsentiert ein komplett transparentes OLED-Gerät als Prototyp. In ausgeschaltetem Zustand erscheint er wie eine Vitrine mit eingelassenen Glaselementen, eingeschaltet mutiert das Gerät zu einem Bildschirm. So könnte nach Ansicht von Panasonic auch im TV-Segment die Zukunft aussehen.

Panasonic OLED OnQuelle: Panasonic

Immer weiter verbreitet ist zudem das Feld der künstlichen Intelligenz (KI). Nicht nur Fernseher sollen in Zukunft lernen, ihre Nutzer mit fortlaufender Nutzungsdauer besser zu verstehen. Auch für Kochfelder gilt genau das. So hat etwa Bosch im Vorfeld der IFA 2019 angekündigt, Backofen mit KI in den Handel bringen zu wollen. Brat- und Backsensoren erkennen die vom Nutzer bevorzugten Garzeiten ganz von selbst und schalten sich in gewissen Programmen nach der vom Nutzer am häufigsten gewählten Zeit automatisch ab.

Besondere Aufmerksamkeit sollte man am Donnerstagmittag zudem der Deutschen Telekom widmen. Sie nutzt die IFA um voraussichtlich neue Handytarife vorzustellen. Und wenn es die Bonner nicht ungeschickt anstellen, setzen sie in diesem Zusammenhang zum 5G-Konter an. Vodafone hat schließlich schon 5G-Tarife am Start und bei der Telekom sollte es mit der Ankündigung einer eigenen 5G-Offensive nicht mehr allzu lange dauern.

Was kostet der Eintritt auf der IFA?

Die IFA ist übrigens keine Fach-, sondern eine Besuchermesse. Das heißt, auch du kannst durch die Messehallen in Berlin streifen und dir ansehen, was die Aussteller vor Ort zu zeigen haben. Von Freitag, 6. September, bis Mittwoch, 11. September sind die Tore von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eine Tageskarte kostet 17,50 Euro. Im Vorverkauf nur 13 Euro. Schüler, Studenten und Auszubildende erhalten unter Vorlage eines entsprechenden Nachweises ein Ticket für 9 Euro.

Die Highlights der IFA findest du aber auch bei uns auf inside digital – stets auf den Punkt. Wir sind mit einem Großteil der Redaktion für dich in Berlin unterwegs.

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