Huawei P40 Pro: So schlägt die Akku-Bestie das Galaxy S11

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In etwas mehr als zwei Monaten dürfte Huawei das Huawei P40 Pro vorstellen. Bereits heute sind die technischen Daten des kommenden Spitzen-Smartphones durchgesickert. Und sie versprechen ein neues Kamerawunder.
Huawei P40 Pro: So könnte es aussehenBildquelle: Blasius Kawalkowski

Huawei dürfte, ähnlich wie Samsung, sein neuestes Smartphone der Spitzenklasse zum MWC Ende Februar 2020 vorstellen. Wie das Huawei P40 Pro aussehen wird, lässt sich heute zwar noch nicht sagen. Es gibt aber erste Hinweise zur technischen Ausstattung. Die Informationen stammen aus Indien und wurden via Twitter verbreitet. Vertraut man dem Informanten, dürfte das P40 Pro die Messlatte in gleich mehreren Kategorien deutlich höher legen.

Der Akku des Huawei P40 Pro setzt neue Maßstäbe

Zu den imposantesten Daten zählt unter anderem die Akkukapazität. So soll Huawei es geschafft haben, einen riesigen 5.500-mAh-Akku einzubauen. Doch das ist bei Weitem nicht alles. Denn das chinesische Unternehmen soll auf einen handelsüblichen Lithium-Ionen-Akku verzichten und stattdessen auf Graphen setzen. Das Material gilt als eines der zukunftsträchtigsten – und das in vielen Bereichen.

So könnte Graphen in Zukunft die Halbleitertechnik revolutionieren, das Smartphone und all seine Einzelteile transparent machen, die gesamte Kamera-Industrie umkrempeln und eben auch die Akkuleistung und enorm steigern. Ein 5.500-mAh-Graphen-Akku könnte einst in nur 15 Minuten vollständig aufgeladen sein. Das soll das Huawei P40 Pro zwar noch nicht schaffen. Doch verspricht eine 50-Watt-Schnelladefunktion dennoch eine schnelle Auffüllung. In 45 Minuten soll der Akku komplett aufgeladen sein. Zudem soll der Graphen-Akku im Vergleich zu einem Lithium-Ionen-Pendant 30 Prozent kleiner ausfallen.

5 Kameras und noch mehr Zoom

Im kommenden Jahr dürfte es vor allem um eines gehen: Teleskop-Kameras im Smartphone. So ist vor Kurzem bereits durchgesickert, dass Samsung für das Galaxy S11 an einer Kamera arbeitet, mit der man die Galaxie fotografieren kann. Auch Huawei will offenbar das Fernrohr im Handy haben. Neben einem Superzoom soll ein speziell für Huawei von Sony gefertigter 1/1,7 Zoll großer 64-Megapixel-Sensor in der Hauptkamera zum Einsatz kommen.

Ein Makro- und ein Ultraweitwinkelobjektiv sollen die Ausstattung des Huawei P40 Pro komplettieren. Auf der Vorderseite sollen indes zwei Kameras vorhanden sein, die durch ein im Display ausgestanztes Loch das Gesicht ihres Nutzers anstarren.

Die weitere Ausstattung: es bleibt eindrucksvoll

Bei solch imposanten Zahlen zu Akku und Kamera gehen die einst hochgejazzten Daten zum Display nahezu unter. Doch auch hier soll das Huawei P40 Pro seine Nutzer begeistern. Mit einem 6,5 Zoll großem OLED-Bildschirm, das 98 Prozent der Vorderseite einnimmt. Zudem soll das sogenannte Wasserfall-Display eine Bildwiederholrate von 120 Hz besitzen.

Des Weiteren ist die Rede vom Kirin 990 als Prozessor und 5G als Mobilfunkstandard. Hinsichtlich der Software war in den vergangenen Wochen immer wieder die Rede von Harmony OS, dem eigenen Betriebssystem von Huawei. Doch allem Anschein ist es für das Huawei P40 Pro noch zu früh. Stattdessen wollen die Chinesen – trotz US-Sanktionen – das Smartphone mit Android auf den Markt bringen. Doch das wurde vor Kurzem schon deutlich. Damit riskiert Huawei allerdings alles.

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