Huawei P40 (Pro): So soll es aussehen – das soll es kosten

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Ende März will der chinesische Smartphone-Hersteller Huawei sein neues P40 und P40 Pro vorstellen. Ein erstes Render-Video zeigt das mögliche Design des Flaggschiffs. Auch der Preis soll bereits bekannt sein und deutlich günstiger ausfallen, als zunächst gedacht. Google-Dienste sollen auch weiterhin nicht an Bord sein.
Bildquelle: Waqar Khan

Voraussichtlich am 26. März wird Huawei in Paris seine neue P-Serie vorstellen, die auf die Namen Huawei P40 und Huawei P40 Pro hören sollen. Mitte Januar veröffentlichte der Leaker Evan Blass bereits erste Renderbilder, die offenbar aus der Marketing-Abteilung stammen. Nun hat Designer Waqar Khan ein Vorschau-Video zum neuen P40 Pro erstellt. Andere Leaker wollen den Preis der P40-Serie erfahren haben.

Huawei P40 Pro – so soll es aussehen

Auf dem YouTube Kanal des Designers Waqar Khan zeigt sich das Huawei P40 Pro unter anderem mit einer Fünffach-Kamera auf der Rückseite. Auch Leaker Evan Blass zeigte erste Renderbilder mit einer solchen Kamera. Vier dieser Kameras sind in einem Quadrat angeordnet. Die fünfte sitzt etwas versetzt links unten und ist wohl für den Super-Zoom zuständig, den Huawei im P40 bieten soll. Ein Schriftzug auf dem Kamera-Buckel deutet auf eine Spanne von 18 bis 240 mm hin. Zum Vergleich: Die Kamera beim P30 Pro weist lediglich eine Spanne von 16 bis 125 mm auf. Demnach könnte das P40 Pro fast doppelt so weit zoomen wie sein Vorgänger. Sehr wahrscheinlich wird es sich hierbei jedoch um einen Hybrid-Zoom handeln.

Aufgrund des Kameramoduls auf der Rückseite erinnert das Huawei P40 Pro ein wenig an das neue Galaxy S20 aus dem Hause Samsung. Die Rückseite soll dabei aus Keramik bestehen und in den Farbvarianten „Black“, „Blush Gold“, „Silver Frost“, „Deep Sea Blue“ und „Ice White“ erhältlich sein. Auf der Vorderseite schmiegt sich das Display um alle vier Kanten. Zur Hardware-Ausstattung gibt es derzeit erste Gerüchte über ein 6,5- bis 6,7 Zoll-OLED-Display mit 2K-Auflösung. Das Display-zu-Gehäuse-Verhältnis soll bei 98 Prozent liegen.

Auch auf die Notch will der chinesische Hersteller verzichten. Stattdessen soll eine Dual-Frontkamera in einem Punch-Hole untergebracht sein. Wenn wir den Renderfotos sowie dem Video Glauben schenken, wird ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss in der neuen P-Generation von Huawei nicht mehr an Bord sein.

Huawei P40 – das soll es kosten

Vor wenigen Tagen veröffentlichte der meist gut informierte Leaker Teme auf Twitter ein Tweet, in dem er mitteilte, dass das P40 günstiger sein soll als erwartet. Das Huawei P40 soll demnach ab einem Preis von 599 Euro (Vergleich: das P30 lite für 369), das P40 Pro für 799 Euro (Vergleich: P30 ab 799 Euro) und das Premium-Modell für 999 Euro (Vergleich: P40 Pro ab 999 Euro) erhältlich sein. Demnach wird das „normale“ Huawei P40 den Platz und Preis des aktuellen P30 lite, das Huawei P40 Pro den des aktuellen P30 und das Huawei P40 Pro Premium den Platz des aktuellen P30 Pro einnehmen.

Huawei P40-Reihe ab Ende März

Wie Huawei-Mobile-Chef Richard Yu dem französischen Android-Portal mitteilte, plant das chinesische Unternehmen die Präsentation der neuen P-Reihe gegen Ende März. Die Google-Dienste sollen ähnlich wie beim Huawei Mate 30 Pro weiterhin nicht an Bord sein. Dafür aber die hauseigene Alternative Huawei Mobile Services (HMS) und eine verbesserte KI-Fähigkeit. Das Betriebssystem soll Android 10 mit dem EMUI 10-Skin von Huawei sein. Wann das neue Huawei P40 und P40 Pro in Deutschland erhältlich sein wird, bleibt abzuwarten. Wie Yu jedoch mitteilte, wird die neue P-Reihe über die klassischen Vertriebskanäle, einschließlich Netzbetreiber und Handelsketten, verkauft werden. Dies deutet zumindest daraufhin, dass Huawei trotz der jüngsten Rückschläge eine groß angelegte Vermarktung plant.

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2 KOMMENTARE

  1. Traurig, dass Sie es nicht für notwendig zu halten scheinen, den Text den Sie verfassen auf inhaltliche Fehler zu überprüfen. Im letzten Abschnitt sind mir ein sitzend Fehler aufgefallen. Hier steht dann schonmal P40 statt P30 oder es wird die Aussage getroffen, dass sowohl das P40 Pro als auch das P40 Pro Premium den Platz des aktuellen P30 Pro einnehmen werden.

  2. @David-Joshua M.
    Proof-Reading war hier noch nie „deren“ Stärke. Bislang gab es noch nicht einen einzigen Artikel ohne Fehler. Als einem Journalisten „alter Schule“, dem sowohl Sprachbeherrschung wie auch der Umgang mit dem journalistischen „Handwerk“ einen gewissen Ehrgeiz abverlangen, springt mir das gleich ins Auge.
    Doch schaint das hoite kaum noch jemant zu stöhren. Weilet ja erlaupt is so zu schraim wie man spechen tut.

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