Huawei Mate 30 (Pro): Deutscher Verkauf startet in zwei Wochen

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Das Herbst-Flaggschiff von Huawei wurde bereits vor über einem Monat vorgestellt. In die hiesigen Läden kam das Gerät aber noch nicht. Schuld daran ist der Handelsstreit zwischen den USA und China. Doch nun scheint das Huawei Mate 30 (Pro) doch in Europa zu erscheinen – und zwar bereits in rund zwei Wochen.
Huawei Mate 30 Pro vor einer Holzwand
Huawei Mate 30 Pro Frontkamera: eine ganze Armee von SensorenBildquelle:

Mitte September hat Huawei das Mate 30, das Mate 30 Pro und das Mate 30 RS (Porsche Design) vorgestellt. Normalerweise würden die Geräte schon Wochen oder gar nur Tage danach in Deutschland erworben werden können – doch dieses Mal ist alles anders.

Handelsstreit zwischen China und den USA belastet Huawei

Wegen des andauernden Handelsstreits zwischen den USA und China, darf Android-Entwickler Alphabet beziehungsweise Google keine Handelsbeziehungen zu Huawei aufbauen. Als Folge kommen die diesjährigen Mate-30-Geräte zwar mit dem neusten Android-Betriebssystem (Android 10), aber ohne die dazugehörigen Google-Dienste wie Youtube oder Google Maps. Und auch der Play Store ist nicht mit an Bord. Stattdessen erhalten Käufer alternative Huawei-Software – und genau in diesem Zustand soll das Mate 30 (Pro) im kommenden Monat nach Europa kommen.

Europäischer Marktstart des Huawei Mate 30 (Pro)

Laut Informationen des Blogs Techgarage, die das Online-Portal von einer gut informierten Quelle erhalten haben will, wird die 2019er Mate-Riege von Huawei schon Mitte November (möglicherweise am 15. November) in Europa durchstarten. Welche Länder konkret gemeint sind, ist zwar nicht bekannt; laut Quelle sollen allerdings „die üblichen Verdächtigen“ beliefert werden. Und zu den üblichen Verdächtigen gehört auf jeden Fall auch Deutschland.

Mate 30 Pro: Gutes Smartphone, schlechte Software

Nahezu alle Experten, die das Huawei Mate 30 Pro schon testen konnten, bescheinigen dem Gerät ausgezeichnete Flaggschiff-Qualitäten. Im Test von DxOMark wurde das Gerät sogar zum Kamera-König gekrönt.

Doch ohne Google-Apps kommt man heutzutage außerhalb der chinesischen Grenzen nicht weit. Zunächst konnte eine spezielle Anwendung, LZPlay, dazu genutzt werden, um über Umwege an die beliebten Dienste zu kommen. Doch nun wurde auch diese Möglichkeit gesperrt und auch im Google-Sicherheitstest SafetyNet scheint das Huawei Mate 30 Pro nicht mehr akzeptiert zu werden. Ob sich der Kauf ohne Google-Apps trotzdem lohnt, muss jeder Nutzer für sich selbst entscheiden.

Kosten der Mate-30-Familie

Preislich liegt das Mate 30 mit 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Hauptspeicher bei 799 Euro. Deutlich teurer wird es, wenn man das Mate 30 Pro sein Eigen nennen will. Satte 1.099 Euro muss man dafür auf den Tisch legen. Dafür erhält der Käufer ein Smartphone mit 8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Hauptspeicher. Die 5G-Version, das Huawei Mate 30 Pro, kostet mit 1.199 Euro indes nochmal 100 Euro mehr.

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