Huawei: Erste ArkOS-Smartphones in den Startlöchern

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Huawei arbeitet fieberhaft an Smartphones mit seinem neuen und vor allem eigenen Betriebssystem ArkOS. Das erste Handy mit dem Android-iOS-Konkurrenten soll noch 2019 erscheinen. Eine bekannte Serie lässt der Hersteller dabei vermutlich aber erst einmal außer Acht.
Huawei Mate 20 Pro in den Farben Twilight, Grün und Schwarz
Huawei Mate 20 Pro in drei FarbenBildquelle:

Huawei will im Oktober damit beginnen, sein eigenes Betriebssystem an den Mann und die Frau und vor allem auf den Markt zu bringen. Da böte es sich an, das ohnehin für diesen Zeitraum geplante Huawei Mate 30 für das OS-Debüt zu nutzen. Huawei plant aber anders.

Ein Analyst der Firma Tianfeng International sagt laut übereinstimmenden Berichten diverser chinesischen Dienste, dass ArkOS zunächst nicht auf Flaggschiffen, sondern im Einsteiger-Level und Mittelklasse-Bereich zum Einsatz käme. Für die Oberklasse hofft Huawei wohl weiter auf Android.

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Weitere Ernüchterung für alle, die ArkOS so schnell wie möglich selbst nutzen wollen: Zunächst wird das System in China und dort als HongMengOS erscheinen. Wie Huawei den globalen Markt im Falle eines endgültigen Android-Aus mit Neuware beliefern will, bleibt im Verborgenen. Aktuell befinden sich laut Berichten schon eine Million Test-Smartphones mit dem Betriebssystem im Umlauf. Sie sollen dafür sorgen, dass Huawei auf breiter Basis Nutzer-Erfahrungen zu der Software sammeln kann. Bisher wurde ArkOS nämlich nur intern getestet.

So schnell ist Huawei ArkOS

Einem Bericht der Global Times zufolge, kann Huawei mit ArkOS der große Wurf gelingen. In Tests – auch mit Smartphones anderer Hersteller – zeigte sich das Huawei-Betriebssystem als erstaunlich schnell. Rund 60 Prozent schneller als Android soll das System sein. Getestet wurde demnach unter anderem auch auf Smartphones von Vivo oder Oppo.

Wichtig zu erwähnen bleibt, dass es sich eben um Tests handelt, die womöglich unter nicht alltäglichen Bedingungen stattgefunden haben. Dass ein möglichst reines und natives Betriebs- und Ökosystem allerdings für Performance-Schübe sorgt, zeigen insbesondere Apple und Google bei ihren iPhones und Pixel-Smartphones.

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