HTC lässt aufhorchen

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HTC lebt. Die Umsatzzahlen im März sind gegenüber dem Vormonat deutlich gestiegen. Verglichen mit 2018 ist aber noch viel Luft nach oben.
HTC U12+ auf Holzboden
HTC U12+Bildquelle: inside handy

Licht am Ende des Tunnels oder nur ein kurzer Zwischensprint? HTC hat den Monat März mit einem kräftigen Umsatz-Plus abgeschlossen. Gegenüber Februar hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt, teilte das Unternehmen am Montag mit. Selbst wenn man berücksichtigt, dass der März gegenüber dem Februar drei Tage mehr hatte, ist das Wachstum noch beachtlich.

HTC-Umsatz legt wieder zu

Insgesamt setzte HTC im März 1,31 Milliarden Neue Taiwan Dollar (NTD) um. Umgerechnet entspricht das knapp 37,9 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Februar hatte der Umsatz noch bei 625 Millionen NTD gelegen und im Januar hatte HTC 1,01 Milliarden NTD umgesetzt. Zur Wahrheit gehört aber auch: Gegenüber März 2018 ist der HTC-Umsatz um mehr als 52 Prozent zurückgegangen. Damals hatte noch ein Umsatz in Höhe von 2,77 Milliarden NTD in den HTC-Bilanzen gestanden.

Im ersten Quartal des laufenden Jahres setzte HTC 2,94 Milliarden NTD um. Das waren knapp 67 Prozent weniger als im ersten Quartal 2018. Damals lag der Umsatz noch bei 8,79 Milliarden NTD.

HTC: Weniger Smartphones, mehr Vive-Brillen

HTC hat sich in den zurückliegenden Monaten zwar nicht aus dem Smartphone-Geschäft zurückgezogen, die Vorstellung neuer Geräte aber stark reduziert. Stattdessen wurde der Fokus auf das VR-Geschäft mit Endgeräten der Vive-Brille gelegt. Und auf dem Mobile World Congress in Barcelona stand ein kleiner 5G-Router (HTC 5G Hub) im Mittelpunkt des Interesses.

Im Smartphone-Geschäft hatte HTC in den vergangenen Jahren viele Marktanteile verloren. Vor allem die starke Konkurrenz aus China machte dem taiwanischen Konzern zu schaffen.

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