HTC, Gigaset, Meizu, Cat, Blackview und mehr: Viele neue Smartphones

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Es geht weiter mit den neuen Smartphones. Gerade jetzt, wenige Wochen vor Weihnachten, werden noch einmal viele neue Geräte präsentiert, die eines Tages mal mit höherer, mal mit niedrigerer Wahrscheinlichkeit in den deutschen Handel kommen. Wir geben dir einen Überblick zu den Highlights der vergangenen Tage.

Viele neue Smartphones haben wir dir in den vergangenen Tagen schon in Einzelmeldungen in aller Ausführlichkeit präsentiert. Zum Beispiel das in Kürze auch in Deutschland erhältliche Samsung Galaxy M30s, die neuen Motorola-Smartphones G8 Plus und E6 Play oder auch das sonderbare Gigaset Pummelphone; nein, der Name ist kein Witz. Doch auch abseits dieser Geräte hat sich einiges am Smartphone-Markt getan.

Cat S52

Da wäre zum Beispiel das Outdoor-Handy Cat S52. Anders als viele andere Geräte seiner Klasse ist es ziemlich dünn. Unter 10 Millimeter, verspricht der Hersteller. 9,69 Millimeter um genau zu sein. Trotzdem soll es über eine Robustheit verfügen, die einen Einsatz im Gelände oder auf der Baustelle unbedenklich(er) macht. Es bringt aber trotzdem 210 Gramm auf die Wage. Das ist stattlich.

Zur weiteren Ausstattung des Smartphones auf Basis von Android 9 gehören ein 3.100 mAh starker Akku, eine 12-Megapixel-Kamera auf der Rückseite mit f/1.8-Blende und ein 5,65 Zoll großes Display (720 x 1.440 Pixel), das auch mit nassen Fingern und Handschuhen bedienbar sein soll. Selbst an NFC und Bluetooth 5.0 hat der Hersteller nicht gespart.

Herzstück ist der Prozessor MediaTek Helio P35 mit maximal 2,3 GHz Taktrate, dem 4 GB RAM und 64 GB Flash-Speicher zur Seite gestellt werden. Und der Preis? Wenn du dir das schlanke Outdoor-Smartphone kaufen möchtest, musst du aktuell knapp 500 Euro auf den Tisch legen.

HTC Exodus 1s

Ein neues Smartphone von HTC? Aber ja! Auch wenn es den Anschein machen könnte, HTC ist noch längst nicht vom Smartphone-Markt verschwunden. Im Gegenteil: Im Hintergrund arbeitet der Hersteller längst daran, mit einem neuen Flaggschiff durchzustarten. Bis das der Fall ist, versucht man es in der Nische. Mit dem HTC Exodus 1s.

HTC Exodus 1sQuelle: HTC

Nische deswegen, weil das Smartphone eine extrem spitze Zielgruppe anspricht. Nämlich all jene, die mit dem Thema Blockchain etwas anfangen können. Stichwort: Mehr Sicherheit bei der Internetnutzung. Es ist allerdings nicht der Nachfolger des vor einem Jahr vorgestellten HTC Exodus 1, sondern eine kostengünstigere Variante mit vollständigem Bitcoin-Knoten. Es soll möglich sein, Kryptowährungen sicher zu kaufen, verkaufen, senden, empfangen und leihen – für 219 Euro. Angeboten wird es unter anderem in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Ausgestattet ist das HTC Exodus 1s mit einem 5,7 Zoll großen Display, zwei 13-Megapixel-Kameras (je eine vorne und hinten), einem 3.000-mAh-Akku, 4 GB RAM und 64 GB Speicherplatz sowie einem Qualcomm Snapdragon 435 für den Antrieb. All das aber leider nur auf Basis von Android 8.1.

Meizu 16T

Meizu 16TQuelle: Meizu

Ein Mittelklasse-Smartphone, das auf kurz oder lang auch in Deutschland erhältlich sein könnte, ist das nagelneue Meizu 16T. Es verfügt über einen 6,5 Zoll großen AMOLED-Bildschirm (1.080 x 2.232 Pixel) mit integriertem Fingerabdrucksensor und setzt auf den Qualcomm Snapdragon 855 als Prozessor (max. 2,84 GHz). Als Energiespeicher ist ein Akku mit einer Kapazität von 4.500 mAh verbaut. Laut Datenblatt fehlt es aber an NFC.

Auf der Rückseite sind drei Kamera-Objektive zu finden. Die Hauptkamera arbeitet mit einem 12-Megapixel-Sensor aus dem Hause Sony mit f/1.9-Blende. Ergänzend dazu ist eine 8-Megapixel-Kamera mit Ultraweitwinkel-Objektiv nutzbar. Und für Portraits steht eine 5-Megapixel-Kamera mit Tiefensensor bereit. Die Frontkamera löst mit 16 Megapixeln auf (f/2.2-Blende).

Zu haben ist das Meizu 16T in drei verschiedenen Ausführungen: mit 6 GB RAM und 128 GB Speicherplatz, 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Flash-Speicher sowie 8 GB RAM und einem 256 GB fassenden Datendepot. Die Preise in China bewegen sich zwischen 250 und 320 Euro. Gemessen an der Ausstattung mutiert das Smartphone bei diesen Preisen zu einem kleinen Geheimtipp. Softwareseitig ist Android 9 mit angepasster Benutzeroberfläche Flyme OS installiert.

Oppo Reno Ace

Neuestes Smartphone aus dem Hause Oppo: das Reno Ace. Herzstück dieses Telefons ist sogar der aktuell schnellste Android-Prozessor Qualcomm Snapdragon 855+ mit bis zu 2,96 GHz Taktrate, dem bis zu 12 GB RAM zur Seite gestellt werden. An Speicherplatz sind je nach Modell bis zu 256 GB an Bord. Das AMOLED-Display misst 6,5 Zoll in der Diagonale.

Kameras? Natürlich gibt es auch die. Der Hauptsensor mit 48 Megapixeln Auflösung verfügt über eine f/1.7-Blende. Außerdem nutzbar sind eine Weitwinkelkamera (8 Megapixel), ein Telefoto-Sensor (13 Megapixel) und eine Portraitlinse (2 Megapixel). Die Frontkamera – versteckt in einer kleinen, tropfenförmigen Notch am oberen Display-Rand – löst mit 16 Megapixeln auf.

Angeboten wird das Oppo Reno Ace auf Basis von Android 10 in den folgenden Ausstattungsvarianten – jeweils mit 4.000 mAh-Akku, der sich mit starken 65 Watt schnell aufladen lässt:

  • 8 GB + 128 GB Speicher: 405 Euro
  • 8 GB + 256 GB Speicher: 435 Euro
  • 12 GB + 256 GB Speicher: 485 Euro

Mit dieser Ausstattung tritt das Smartphone übrigens in direkte Konkurrenz zum Realme X2 Pro, das kürzlich ebenfalls für Aufsehen sorgte.

Umidigi Power 3

Suchst du nach einem Smartphone, das vor allem einen großen Akku vorzuweisen hat? Dann solltest du einen Blick auf das neue Umidigi Power 3 werfen. Auf Basis von Android 10 kommt in diesem 218 Gramm schweren Smartphone ein Energiespeicher mit einer Kapazität von 6.150 mAh zum Einsatz. Positiv: Du kannst zwei Nano-SIM-Karten und eine MicroSD-Karte zur Speichererweiterung einsetzen.

Das Display – unterbrochen durch ein Kameraloch für die Frontkamera links oben – ist 6,53 Zoll groß und bietet eine Auflösung von 1.080 x 2.340 Pixeln. Als Prozessor ist der Helio P60 von MediaTek verbaut, flankiert durch 4 GB RAM und 64 GB Speicherplatz. Auf der Rückseite steht eine Quad-Camera bereit: 48 + 13 + 5 + 5 Megapixel stehen im Datenblatt. Die Frontkamera löst mit 16 Megapixeln auf. Ebenfalls auf der Rückseite ist ein Fingerabdrucksensor in das Gehäuse integriert.

Einen Preis hat Umidigi noch nicht verraten. Er sollte aber bei 200 bis 250 Euro liegen.

Ulefone Armor 7

Zwei neue Smartphones sind in Kürze zudem aus dem Hause Ulefone zu haben. Da wäre zum Beispiel das Outdoor-Handy Ulefone Armor 7, das mit MediaTeks Oberklasse-Prozessor Helio P90 (max. 2,2 GHz) ausgestattet ist. Ebenfalls an Bord: 8 GB RAM und 128 GB Speicherplatz. Dass bei einem Outdoor-Smartphone sogar eine Triple-Kamera nutzbar ist (48 + 16 + 8 Megapixel) ist ungewöhnlich. Besonderheit: Ein optischer Pulsmesser ist auf der Rückseite ebenfalls zu finden.

Noch bis zum 10. November verkauft Ulefone das IP68-zertifizierte und auf Android 9 basierende Armor 7 mit 5.500 mAh starkem Akku für 370 US-Dollar (331 Euro), danach sollen 550 Dollar fällig werden. Das Display (6,3 Zoll / 1.080 x 2.340 Pixel) wird von einer kleinen, wassertropfenförmigen Notch unterbrochen.

Ulefone Armor 6s

Ulefone Armor 6sQuelle: Ulefone

Ebenfalls für den Outdoor-Einsatz ist das auf Android 9 basierende Ulefone Armor 6s gedacht. Allerdings schwächer ausgestattet als das Armor 7. Als Prozessor ist der Helio P70 verbaut (max. 2,1 GHz), 6 GB RAM sind nutzbar und auf der Rückseite kommt „nur“ eine Dual-Kamera mit 16 + 8 Megapixeln zum Einsatz.

Zur weiteren Ausstattung des 270 Gramm schweren Telefons zählen 128 GB Speicherplatz und ein 5.000-mAh-Akku. Das Display (1.080 x 2.246 Pixel) ist 6,2 Zoll groß und wird von einer recht wuchtigen Notch unterbrochen, wie man sie auch von der aktuellen iPhone-Generation kennt. Darin ist unter anderem die Frontkamera mit einer Auflösung von 8 Megapixeln verbaut. Statt Bluetooth 5.0 wie beim Armor 7 kommt beim Armor 6s nur Bluetooth 4.2 zum Einsatz. Ein NFC-Chip steht aber aber auch hier zur Verfügung.

Noch bis zum 4. November kostet das Smartphone knapp 280 Dollar (250 Euro). Anschließend werden 100 Dollar mehr fällig.

Doogee S68 Pro

Ganz ähnlich ausgestattet wie das Ulefone Armor 6s ist das Doogee S68 Pro, das ebenfalls als Outdoor-Handy auf den Markt kommt. Für den Antrieb sorgt auch bei diesem Smartphone der MediaTek-Prozessor Helio P70. Allerdings sind auf der Rückseite sogar drei Kamera-Objektive verbaut (21 + 8 + 8 Megapixel). Die Front wurde mit einer 16-Megapixel-Kamera bedacht.

Das Display des Android-9-Smartphones liefert eine Auflösung von 1.080 x 2.280 Pixeln. Die diagonale Abmessung: 5,9 Zoll. Die Display-Notch fällt vergleichsweise groß aus. Eine weitere Besonderheit ist der 6.300 mAh große Akku, der selbst die Akku-Kapazität des Ulefone Armor 7 in den Schatten stellt. Und auch NFC wird unterstützt. Zur Einführung kostet das Doogee S68 Pro 260 Dollar (230 Euro), später soll es 300 Dollar kosten.

Doogee S95 Pro

Soll es eine etwas bessere Ausstattung sein? Dann hat Doogee mit dem S95 Pro ein knapp 400 Dollar teures Outdoor-Smartphone neu im Angebot. Angetrieben vom Helio P90, flankiert durch 8 GB RAM und 128 GB Speicherplatz. Der Akku kann eine Kapazität von 5.150 mAh vorweisen.

Das Kamera-Setup setzt sich aus drei Objektiven auf der Rückseite (48 + 8 + 8 Megapixel) und einer 16-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite zusammen. Sie ist in einer kleinen, Wassertropfen-Notch oberhalb des Displays integriert. Der Bildschirm selbst misst 6,3 Zoll und hat eine Auflösung von 1.080 x 2.160 Pixeln.

Blackview BV9800 (Pro)

Neue Details gibt es auch von Blackview. Und auch hier aus dem Segment der Outdoor-Handys. Schon Mitte September hatte der Hersteller die beiden Modelle BV9800 und BV9800 Pro angeteasert, jetzt sind neue Details bekannt.

Beide Smartphones verfügen über ein 6,3 Zoll großes Display (1.080 x 2.340 Pixel), basieren auf Android 9 und werden vom MediaTek Helio P70 angetrieben. Neben 6 GB RAM sind auch 128 GB Speicherplatz verbaut. Der Akku hat eine Kapazität von satten 6.580 mAh, sorgt aber auch dafür, dass das Smartphone stattliche 322 Gramm wiegt.

Unterschiede sind bei der Kamera auszumachen. Während das „normale“ BV9800 auf der Rückseite auf eine klassische Dreifach-Kamera (48 + 16 + 5 Megapixel) zurückgreifen kann, steht Nutzern des BV9800 Pro sogar eine Wärmebildkamera zur Verfügung. Die beiden anderen Objektive lösen mit 48 + 5 Megapixeln auf.

Angeboten wird das BV9800 für 329 Dollar (295 Euro) für Schnellentschlossene und für 399 Dollar Normalpreis. Das Pro-Modell wird für 429 Dollar (385 Euro) beziehungsweise 499 Dollar angeboten.

Gigaset GL590

Gigaset GL590Quelle: Gigaset

Bist Du auf der Suche nach einem Seniorenhandy? Dann solltest du dir ansehen, was Gigaset neu im Angebot hat: das Gigaset GL590 nämlich. Das Klapphandy ist für all jene gedacht, die mit ihrem Handy primär telefonieren und SMS verschicken möchten. Zu praktischen Extras dieses Telefons gehören eine sprechende Tastatur, eine SOS-Taste zum Absetzen eines Notrufs und eine besonders hohe Bereitschaftszeit.

Da das neue Seniorenhandy gerade einmal 69 Euro kostet, hält sich die technische Ausstattung natürlich auf einem sehr überschaubarem Niveau. So ist das Telefon nur in GSM-Netzen nutzbar, verfügt über ein nur 2,8 Zoll großes Display (176 x 220 Pixel) und die Kamera auf der Rückseite ist allenfalls für Schnappschüsse zur Erinnerung zu gebrauchen. Der interne Speicher (32 MB) ist per Speicherkarte um bis zu 32 GB erweiterbar.

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