Überraschend: Droht Honor jetzt das gleiche Schicksal wie Huawei?

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Honor und Huawei sind vor einiger Zeit getrennte Wege gegangen. Während der eine immer weiter aufholt, rutscht der andere immer weiter ab. Doch die Geschichte scheint sich für Honor nun zu wiederholen. Denn die USA treten erneut auf den Plan.
Das Honor 20 in der Hand gehalten.
Kompakt sind die neuen Modelle nicht. - Bei den gezeigten Geräten der HONOR 20-Serie handelt es sich um Demoversionen, die sich in Aussehen und Funktion von den finalen Versionen unterscheiden können.Bildquelle: Rita Deutschbein / inside handy

Unter der Federführung des Ex-US-Präsidenten Donald Trump dämmten die USA mittels Sanktionen den damaligen Erfolg von Huawei deutlich ein. So sehr, dass der Hersteller auf dem Handymarkt mittlerweile so gut wie keine Rolle mehr spielt – und das sowohl international als auch auf dem Heimatmarkt in China.

Um die Entwicklung von der Tochtermarke Honor fernzuhalten, trennte man sich im vergangenen Jahr. Das kam den bisherigen Quartalszahlen nach zu urteilen Honor zugute, denn der Hersteller konnte sich in die Top 5 zurückkämpfen. Doch nun treten die USA erneut auf den Plan und wollen Honor einen Strich durch die Rechnung machen. Die Forderung: Den Hersteller ebenfalls auf die sogenannte Blacklist setzen.

Wiederholt sich das Huawei-Drama?

Denn wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, werden von einigen US-Abgeordneten nun Forderungen nach weiteren Sanktionen laut. Insgesamt 14 republikanische Abgeordnete wollen auch Honor einem Handelsembargo auferlegen. In einem Brief an das US-Handelsministerium werfen sie Huawei wie Honor vor, die Sanktionen durch die Trennung der beiden Unternehmen zu umgehen. Die Abgeordneten stützen ihre Argumentation dabei auf Beobachtungen von Analysten, laut denen Honor seit der Abspaltung von Huawei wieder US-amerikanische Soft- sowie Hardware nutzen dürfe.

Ob man den Antrag genehmigt beziehungsweise die USA Honor ebenfalls mit Sanktionen belegt, ist derzeit noch offen. Der Antrag, den Hersteller auf die Blacklist zu setzen, ist derzeit noch in Bearbeitung. Eine Entscheidung steht aus.

Honor zwischen den Fronten

Trotz des Machtwechsels in den USA Anfang des Jahres hält auch der neue US-Präsident Joe Biden an der Blacklist und der Strategie gegen Huawei fest. Somit ist es US-Herstellern auch weiterhin nicht genehmigt mit Huawei zu handeln oder darin zu investieren.

Sollte Honor ebenfalls Sanktionen auferlegt bekommen, müssten künftige Smartphones des Herstellers beispielsweise ebenfalls ohne Google Apps auskommen. Auch mit dem Einsatz von Prozessoren von Qualcomm würde es dann schwierig werden. Unter anderem trennte man sich laut Huawei vor allem aus diesem Grund von Huawei: Chip-Mangel herrscht bis heute beim ehemaligen Handy-Giganten.

Die Smartphones, die Honor mutmaßlich am 12. August vorstellen wird, sind von der Diskussion rund um das Handelsembargo aber noch nicht betroffen.

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2 KOMMENTARE

  1. Max Jarling

    Das ist Schwachsinn und das sollte man ganz schnell wieder geändert werden das kann auch nach hinten los

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  2. Thorsten

    Ich finde das ganze mehr als albern! Google sollte sich überlegen den Firmensitz zu verlgen, damit die eigenen Kunden sich so einem Blödsinn nicht unterwerfen müssen. Vielleicht machen sich die Amerikaner dann mal Gedanken über ihren Blödsinn.

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