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Bosch, Hue, Sonos und mehr - Diese App löst ein uraltes Smart-Home-Problem

4 Minuten
Es ist der "Nachteil" bei vielen Smart-Home-Umgebungen: Es gibt kaum eine Möglichkeit, verschiedene Systeme in einer App zu vereinen und zu steuern. Eine für Beleuchtung, eine für den Saugroboter und dann noch eine für die Heizung. Jetzt gibt's eine smarte All-in-one-Lösung.
Die Home Connect App für einheitliche Smart-Home-Steuerung
Bildquelle: Blasius Kawalkowski / inside digital

Die Smart-HomeApp Home Connect Plus (hier für Android und iOS) ermöglicht es, zahlreichende Smart-Home-Ökosysteme in einer App zu steuern. Damit löst sie ein Problem, das so alt ist, wie der Themenkomplex Smart Home selbst.

Wer sich nicht schon ganz früh auf einen Anbieter verständigt, findet schnell eine Menge an Steuer-Apps auf seinem Smartphone wieder. Eine für die Heizung von tado, eine für die Sicherheitskameras und Rollladen-Steuerung von Bosch und dann noch Einzel-Apps für die Philips-Hue-Beleuchtung und den Saugroboter. Vom Mähroboter draußen ganz zu schweigen.

Während es Insel-Lösungen und Einzel-Kompatibilitäten schon länger gibt – etwa zwischen Philips Hue und Bosch Smart Home – fehlt eine deutlich größere, umfassende All-in-One-Lösung per App. Mit der Home Connect Plus App verbindest du aktuell 40 Anbieter von Smart Home. Tendenz steigend und angefangen bei den großen umfassenden Komplettsystemen bis hin zu Einzel-Geräten. Beim Händler tink gibt es sogar eine eigene Seite, die ausschließlich in der App kompatible Pakete und Bundles anzeigt.

Smart Home in einer App steuern

Hinter der App steckt ein Anbieter, der sich „Residential IoT Services“ nennt. Das ist ein Unternehmen der Bosch-Gruppe. Und damit einer der Smart-Home-Teilhaber, der sein Ökosystem bislang sehr beschränkt und nach außen abgegrenzt verstanden hat. Als rein deutsche App setzt sie hohe Maßstäbe an Datenschutz und entspricht den geltenden Regeln. Die Datenübertragung ist verschlüsselt, die Anmeldung erfolgt über einen zertifizierten Login-Dienst (SingleKey ID). Die App-Betreiber legen eigenen Angaben zufolge kein umfassendes Nutzerprofil an und sind auskunftsfreudig, wenn du gespeicherte Daten über dich nachfragst.

Zurück zur App selbst: Damit die Anwendung nicht zum schnöden Verwaltungs-Organ verkommt, gibt es die Möglichkeit, Automationen und Routinen zu programmieren. System-übergreifend erstellst du Szenarien, die dann per Klick eintreten. Auch ein Wenn-Dann-System (IFTT, „if-this-then-that“) lässt sich einrichten.

Kombinieren und loslegen: App-Bundles bei tink entdecken

Home Connect Plus App für Smart Home
Anmeldung bei der Home Connect Plus App mit der SingleKay ID.

Die wichtigsten und damit gängigsten Smart-Home-Systeme werden von der App angezapft. Dazu zählen Bosch Smart Home, Philips Hue, tado, Fritz! (AVM), somfy und zahlreiche weitere, die du auf dieser Seite einsehen kannst. Komplett-Systeme wie von Busch-Jaeger sind ebenso mit von der Partie wie vernetzte Sound-Anlagen von Bose und Sonos. Auch viele nachrüstbare Anlagen werden unterstützt. Beispiele sind etwa Garagentore von Hörmann, Heizungen von Buderus oder Vaillant oder Wassermanagement von hansgrohe, zudem die Hausgeräte-Klaviatur von Siemens, Neff, Liebherr und Co. Auf den ersten Blick fehlen etwa iRobot oder Hue-Alternativen wie tint. Ebenfalls nicht mit aufgeführt ist Eve, ein Anbieter, der sich vorrangig an iPhone-Nutzer richtet.

Warum du die Hersteller-Apps dennoch brauchst

Wichtig zu wissen: Die Anbieter-Apps selbst benötigst du trotzdem. Die App-Wust bleibt auf dem Smartphone also bestehen. Allerdings nur, um die Geräte einmalig einzurichten. Danach kannst du die Apps in den Hintergrund verbannen und dich auf die Steuerung mit der Home Connect Plus App konzentrieren.

Technisch basiert die App auf einer Cloud-to-Cloud-Lösung, die via Schnittstellen über diese Hersteller-Apps das Steuerruder übernimmt. Daher rührt die Notwendigkeit der Beibehaltung der Anbieter-Apps. Auf den ersten Blick klingt das aufwendig, ist bei näherem Hinschauen aber sinnvoll. Insbesondere wegen der hohen Sicherheitsrelevanz des Smart-Home-Umfeldes. Es ist also nicht so, dass eine einfache App direkt und ohne Umwege Zugriff auf dein Smart-Home-System erhält.

Schwierigkeiten bringt das Prinzip dennoch mit sich: Jede Aktion und Reaktion erfolgt über das Internet. Ist dein Internetanschluss gestört, gibt es keine automatische Steuerung mehr und auch die manuelle Fernbedienung geht nicht mehr. Ein Hue- oder Sonos-System kannst du hingegen auch noch ohne Internet lokal steuern und so wenigstens das Licht oder die Musik ausmachen.

Weitere Informationen und die Antworten auf wichtige Fragen bezüglich der kostenlosen Smart-Home-App findest du zum Beispiel bei tink.

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Bildquellen

  • Home Connect Plus App für Smart Home: Blasius Kawalkowski / inside digital
  • Smart Home Symbolbild: Unsplash
  • Die Home Connect App für einheitliche Smart-Home-Steuerung: Blasius Kawalkowski / inside digital
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10 KOMMENTARE

  1. Avatar Manfred Schuermann

    HURRA!
    Wieder was zum Fummeln…

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  2. Avatar Jan

    Was machen der Google Assistant und Alexa denn anders? Wer auf smart home setzt, hat in der Regel doch auch so nen Lautsprecher…

    Antwort
  3. Avatar Felix

    Und was habt ihr für den Artikel bekommen?
    Aber mal ernsthaft, was kann denn die App, was Alexa nicht kann?
    Ja, ich kann Alexa auch nur auf dem Handy nutzen, ohne extra Hardware…
    Also eine einzigartige App ist es bei weitem nicht.

    Antwort
  4. Avatar Marc

    Der Artikel ist zwar als reine Werbung gekennzeichnet (steht ANZEIGE drüber!), aber die Aufmachung als redaktionell ist seit Jahrzehnten bei seriösen Publikationen verpönt.

    Ganz miese Nummer, Bosch!

    Antwort
  5. Avatar Buschi

    Besser: Loxone mit Raspberry Pi in Kombination mit iobroker und 1home. Als Komplettpaket kann man Loxberry installieren. Damit kannste ALLES steuern, automatisieren und regeln. Ist alles programmiert funktioniert es zuverlässig und SMART. Keine Apps, eine Plattform, Automatisch…
    REAL SMART, da brauchst du keine weitere App mehr.

    Antwort
  6. Avatar Anrufbeantworter

    @Buschi: Yes! Alle Apps sind Kinderkram und Datenkraken. Tiefer in die Materie einsteigen lohnt sich in jeder Hinsicht.

    Antwort
  7. Avatar Richard

    Residential IoT Services GmbHStuttgartBekanntmachung gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 5 HGB1. Gesellschafterbeschluss gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 1 HGB Die Robert Bosch GmbH, Stuttgart, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Stuttgart unter HRB 14000, ist alleinige Gesellschafterin der Residential IoT Services GmbH, Stuttgart, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 774303, und beschließt unter Verzicht auf alle gesetzlichen und gesellschaftsvertraglichen Formen und Fristen der Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung im schriftlichem Wege:Für das Geschäftsjahr 2020 werden folgenden Erleichterungen gem. § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen:― Verzicht auf die Beachtung der ergänzenden Ansatz-, Bewertungs-, Gliederungs-, und Ausweisvorschriften für Kapitalgesellschaften, sofern die Geschäftsführung im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses entscheidet, die Befreiung in Anspruch zu nehmen,― Verzicht auf die Aufstellung eines Lageberichts,― Verzicht auf die Aufstellung eines Anhangs,― Verzicht auf die Offenlegung des Jahresabschlusses (Einreichung zum Bundesanzeiger, Bekanntmachung im Bundesanzeiger). Gerlingen, den 25.11.2020Robert Bosch GmbH 2. Erklärung gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGBAufgrund eines bestehenden ungekündigten Ergebnisabführungsvertrags ist die Robert Bosch GmbH unmittelbar zur Verlustübernahme verpflichtet.

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  8. Avatar Goethe14

    Die Open Source Home Assistant home-assistant.io integriert ebenfalls alle System und ist über App und Browser konfigurier und bedienbar. Vor allem ist eine hochflexible Heizungsteuerung dabei.

    Antwort
  9. Avatar Mirko Schäfer

    Bei dem Beitrag handelt es sich um reine Werbung (siehe Kennzeichnung als „Anzeige“), die als redaktionelle Berichtserstattung verschleiert ist.
    Von Bosch hätte ich etwas anderes erwartet. Seriös wirkt das auf mich nicht, also muss ich auch davon ausgehen, dass die App ebenso unseriös wie die Werbungsaufmachung ist.
    Transparenz und Glaubwürdigkeit gehen anders. Schade eigentlich…

    Antwort
  10. Avatar Kai Steuernagel

    ja, das hier eine Werbung als redaktioneller Artikel getarnt ist, ist schade. man muss halt genau hinschauen. Hier sieht es so aus, als ob es eine tolle Innovation wäre, allerdings gibt es schon eine ganze Reihe von Anbietern

    Antwort

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