Handy-Vertrag gekündigt: Diesem Anbieter laufen die meisten Kunden davon

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Aus, Schluss, vorbei. Wer von seinem Anbieter die Nase voll hat, kündigt und geht zu einem anderen Anbieter. Eine Plattform im Internet, die für dich die Kündigungen übernimmt, hat nun ausgewertet, welcher Anbieter 2020 die meisten Kündigungen kassiert hat.
Symbolbild Handyvertrag: Ein Handy, ein beschriebenes Blatt Papier und ein Stift liegen auf einem Tisch
Bildquelle: Pixabay

Der Vertragsmanager Volders hat ausgewertet, welche Unternehmen bei ihm die meisten Kündigungen im Corona-Jahr 2020 verdauen mussten. Mit circa 31.000 Kündigungen führt die Telekom das Ranking an. Fünf Prozent aller erfassten Kündigungen im Jahr 2020 gingen bei dem Telekommunikationsunternehmen aus Bonn ein

Aber auch Vodafone-Kunden schienen von ihrem Anbieter die Nase voll zu haben: 28.000 Kündigungen schickte die Plattform nach Düsseldorf. Rang drei belegt O2 mit 23.000 Kündigungen. Bemerkenswert: Das war keine Auswertung der Mobilfunk-Anbieter mit den meisten Kündigungen, sondern eine Auswertung aller Kündigungen, die Volders übernimmt.

Überraschung: Fitnessstudio erst auf Platz 4

Dass alle drei Anbieter noch vor der Fitnessstudio-Kette McFit landeten, überrascht im Corona-Jahr 2020. Immerhin durfte McFit weite Teile des Jahres nicht öffnen, was für Kunden ein Anreiz sein könnte, zu kündigen. Im Volders-Ranking erreichte das Fitnessstudio aber nur Platz vier mit 17.600 Kündigungen. Den fünften Rang des Kündigungs-Index belegt mit Mobilcom-Debitel ein weiteres Telekommunikationsunternehmen.

Finanzielle Gründe waren der häufigste Anlass zur Kündigung, den die Kunden angaben, wenn die Telekom, Vodafone oder O2 kündigten. Jeweils um die 22 Prozent der Kündigungen erfolgten aus diesem Grund. Ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis war bei allen drei Anbietern die dritthäufigste Ursache (Telekom: 7,3 Prozent, Vodafone: 6,6 Prozent, O2: 4,9 Prozent).

Der Pay-TV-Anbieter Sky legte im Vergleich zum Jahr 2019 um rund vier Prozent an Kündigungen zu und klettert damit von Platz acht auf Platz sechs.

Volders: Kostenpflichtige Kündigungen bieten nur einen kleinen Ausschnitt

Die Volders-Zahlen bieten nur einen Ausschnitt aus dem wahren Kündigungsgeschehen. Volders bietet den Service der Kündigung kostenpflichtig an. Bei stolzen Preisen von 5,99 bis 14,99 Euro pro Kündigung dürften nur wenige Verbraucher, die wirklich kündigen wollen, diesen Service in Anspruch nehmen. Denn letztlich reicht es in aller Regel, ein vorgefertigtes Schreiben per Post zu verschicken. Viele Anbieter kannst du zudem online per Mausklick kündigen, ohne etwas dafür zu bezahlen.

Für Handy-Verträge bieten wir dir mit dem inside digital Kündigungskonfigurator kostenlos entsprechende Vorlagen. Für viele andere Anbieter haben wir dir Ratgeber erstellt. Hier erfährst du, wie du dort jeweils kündigen kannst:

Deine Technik. Deine Meinung.

6 KOMMENTARE

  1. Dass Mobilfunkanbieter vorne liegen, mag wohl auch daran liegen, dass mehr Mobilfunkverträge als Mitgliedschaften in Fitnessstudios.

  2. Das Leute ständig ihren Provider wechseln hat weniger mit dem schlechten Netz zu tun als vielmehr mit den Unterirdischen Angeboten bei Vertragsverlängerung. Wenn hier die gleichen Angebote gelten würden wie bei Vertragsabschluss würden nicht halb so viele Kunden Kündigen. Wetten?

  3. Was soll uns der Beitrag jetzt sagen? Dass ein Unternehmen mit mehr Kunden auch mehr Kündigungen hat?! Nur absolute Zahlen zu vergleichen ohne diese ins Verhältnis zu setzen ist einfach nur dumm. Clickbait

    • Ich bin bei Congstar und bin dort sehr gut
      Aufgehoben .ich habe einen sehr guten Tarif
      mit 20,00 Euro für 20 GB und als.option
      nochmal 5GB für 5 ,00 Euro extra zuverfügung .
      Schöne Grüße an alle die den Anbieter wechseln wollen .
      Gruß Bernd

  4. Was ein Klickbait „Handy-Vertrag gekündigt: Diesem Anbieter laufen die meisten Kunden davon“

    …und dann wird die Frage mit nicht repräsentativen Daten eines „Kündigungsservice“ beantwortet.

    Desweiteren sollten die Zahlen auch in Relation zu den insgesamt laufenden Verträgen bei dem Vertragsdienstleister betrachtet werden. Sonst ist es noch weniger aussagekräftig und verleitet zu falschen Schlussfolgerungen.

    Inside digital wird leider echt immer mehr zum Klatschblatt.

  5. Volders kostet ja.
    Telekom ist meist am teuersten.

    Demnach leisten sich so ein Service eh Leute die sich eh schon mehr leisten als vergleichsweise bei günstigeren Anbietern.

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