Google Stadia: FAQ Update offenbart Stärken und Schwächen

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Wie funktioniert der Stadia Controller? Welche Smartphones werden zum Start des Streaming-Dienstes für Games unterstützt? Und wie löse ich die Boni meiner Gründer-Edition ein? Diese und weitere Fragen beantwortet Google in seinem kürzlich aktualisierten FAQ zu Stadia.
Das Logo vons Google Stadia
Bildquelle: Google

Google hat den FAQ-Bereich (Frequently Asked Questions) seines Streaming-Diensts für Games, Stadia, erneuert. So wurden einige Fragen rund um die Gründer-Edition (Founder-Edition), den Stadia Controller und grundlegende Informationen beantwortet. Dabei zeigt sich der Service einerseits sehr variabel, wenn es um Software geht. Andererseits offenbart Stadia zum Launch ein großes Problem mit der Hardware.

Für Gründer, also Nutzer, die eine Stadia Founder’s Edtion vorbestellten, gab es Entwarnung: Sie können ihren Account, mit dem sie die Preorder-Vorteile erhalten, frei wählen. Denn Google schickt ihnen ein Freischalt-Code per Mail zu. Er lässt sich über jeden beliebigen Gmail-Account einlösen. Ebenfalls sehr variabel zeigt sich Stadia beim Thema Spiele und Spielstände. So räumt Google dem Nutzer die Möglichkeit ein, ein gekauftes Game zu spielen, „selbst wenn der Publisher die Unterstützung für Stadia einstellt“. Sollte beispielsweise Publisher Activision den Stadia-Starttitel „Destiny 2“ in ferner Zukunft von der Plattform schmeißen, haben Spieler weiterhin die Möglichkeit, es zu spielen. Einzige Ausnahme seien „unvorhersehbare Umstände“.

Google Stadia: Das Problem mit dem Controller

Bei Verbindungsproblemen zwischen Server und Nutzer speichert Stadia den Spielstand zum Zeitpunkt des Abbruchs ab und behält ihn für mehrere Minuten. Wenn sich der Spieler in dieser Zeit wieder mit dem Dienst verbindet, geht es dort nahtlos weiter. Wer ins Ausland fährt, kann Stadia übrigens auch dort nutzen. Einzige Voraussetzung ist, dass der Service ebenfalls im Reiseland angeboten wird. Wer beispielsweise direkt nach dem Start von Google Stadia im November nach Österreich fährt, wird den Dienst dort nicht nutzen können.

Einige Einschränkungen gibt es derweil bei der Hardware. So bestätigte Google noch einmal, dass zum Start nur das Google Pixel 3 (XL) und das Pixel 3a (XL) Stadia unterstützen werden. Auf dem Fernseher läuft der Dienst derweil nur via Chromecast Ultra. Eine weitere Einschränkung betrifft den Stadia Controller. Er ist mit dem Bluetooth-Smart-Standard ausgerüstet, der auch Bluetooth LE genannten wird. Diesen nutzt der Controller aber nur zum Einrichten des Geräts. Danach verbindet er sich direkt mit dem WLAN. Dies sorgt dafür, dass der Controller außerhalb eines WiFi-Netzwerkes nur mit einem USB-Typ-C-Kabel genutzt werden kann. In Zeiten der Nintendo Switch und ihrer Joy-Cons wirkt das altbacken.

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