Google: März-Sicherheitspatch schließt kritische Sicherheitslücken

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Es wieder an der Zeit: Google hat die Android-Bulletins für den laufenden Monat bekannt gegeben. Insgesamt will der Suchmaschinenriese mit dem neuen Sicherheitspatch mehr als vierzig Sicherheitslücken schließen. Das Patch ist schon jetzt für Pixel-Smartphones verfügbar. Auch Samsung zieht nach.
Handy mit Foto einer Android-Figur auf dem Bildschirm steht auf dem Tisch

In einem ausführlichen Bericht vermeldet Google aktuell die neuen Bulletins und die mit dem neuen Sicherheitspatch geschlossenen Sicherheitslücken. Das Unternehmen unterscheidet dabei zwei verschiedene Ebenen: Es wird ein Patch vom 1. März zur Verfügung gestellt, das insgesamt 27 Sicherheitslücken schließt. Wie Google verlauten lässt, seien drei der Lücken als kritisch eingestuft worden. Das bedeutet, dass Kriminelle diese Sicherheitslücken theoretisch hätten ausnutzen und Malware auf Android-Smartphones schleusen können. Betroffen waren alle Geräte mit den Betriebssystem-Versionen Android 7, Android 8 und Android 9.

Auf der zweiten Ebene liegt das Sicherheitspatch vom 5. März, das weitere achtzehn Lücken stopft. Hier galten acht Sicherheitslücken als gefährlich.

Optimierungen für Pixel-Smartphones

Das neue Android-Sicherheitspatch von März 2019 enthält darüber hinaus auch Verbesserungen für Googles Pixel-3-Modelle. Das 68 MB große Update wird bereits an die Smartphones ausgeliefert und soll die Over-the-Air-Updates sowie Storage- und Bluetooth-Leistung optimieren. Vor allem die Storage-Performance litt seit dem Februar-Patch deutlich und wurde versehentlich drastisch reduziert. Das Update soll die Leistung nun erneut auf das ursprüngliche Niveau heben.

Außerdem schraubt Google die Reaktionsfähigkeit der Kamera nach oben. Video-Apps sollen außerdem künftig besser verschlüsselte Medien wiedergeben können.

Samsung zieht nach

Kurz nachdem Google das neue Sicherheitspatch veröffentlicht hat, meldet sich auch Samsung zu Wort. Hersteller wie Samsung veröffentlichen in der Regel zeitnah auf Google aufbauende, an ihre Smartphones angepasste Sicherheitspatches. Wie der koreanische Hersteller berichtet, schließt man in diesem Monat mit dem Patch elf Sicherheitslücken, unter denen eine kritische Lücke verweilte. Genauere Details dazu nennt Samsung jedoch nicht.

Zumeist liefert Samsung das angepasste Sicherheitspatch zwei Wochen nach Google aus. Zu beachten ist, dass diese Patches nur die erste Ebene von Googles Sicherheits-Bulletin beinhaltet. In diesem Fall also die vom 1. März. Die zweite Ebene wird zumeist erst im nächsten Sicherheitspatch verarbeitet.

Sicherheitspatches wichtig für Smartphones

Dass Hersteller ihre Smartphones regelmäßig mit Updates und Sicherheitspatches versorgen, ist essenziell wichtig. Bleiben Geräte aktuell, sind sie weniger anfällig für Sicherheitslücken und damit für Kriminelle, die diese Lücken ausnutzen könnten. Obgleich ein Angriff für Cyberkriminelle auch bei fehlenden Sicherheitspatches nach wie vor schwierig ist, so verbessern regelmäßige Updates das Sicherheitsniveau von Android langfristig deutlich.

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