Google Stadia: Diese Änderungen plant Google jetzt

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Google plant Anpassungen an Google Stadia Cloud Gaming Service. Die geplanten Veränderungen wurden während des Google for Games Developer Summit angekündigt. So will das Unternehmen nicht nur Unreal Engine- und Unity-Games einfacher auf seine Plattform bringen, sondern auch Demos einfach anbieten.
Google plant Anpassungen an Google Stadia Cloud Gaming
Google plant Anpassungen an Google Stadia Cloud GamingBildquelle: Photo by RoonZ nl on Unsplash

Google plant mehrere Anpassungen an seinem Google Stadia Cloud Gaming Service. Welche Veränderungen der Plattform man erwarten darf, wurde während des Google for Games Developer Summit verkündet. So will Google Gamern ermöglichen, einfacher auf Videospieldemos von Entwicklern zuzugreifen. Auch Videospiele, die mit Unreal Engine oder Unity erstellt worden, sollen für Stadia optimierbar werden.

Google Stadia Cloud Gaming – das soll sich ändern

Dass Googles Stadia Cloud Gaming Service freie Testversionen von Spielen bereits seit Monaten anbietet, ist keine Überraschung. Bisher war jedoch ein Stadia Account notwendig, in den du dich einloggen musstest, um ein Spiel austesten zu können. Ebendiese Hürde will Google nun künftig abschaffen. Entwickler können ihre Videospiele damit per Demo in Stadia anbieten, ohne, dass ein Nutzer einen Account zum Zugriff auf diese benötigt. Das hat für Entwickler, Google sowie Spieler einige Vorteile. So kannst du unkompliziert Spiele austesten, egal an welchem Gerät du dich gerade befindest oder ob du einen Account besitzt. Google und Spielentwickler hingegen haben es leichter, dich für ein mögliches Abonnement für den Service zu gewinnen. Mit Risk of Rain 2 ist das erste Spiel auf diesem Weg verfügbar.

Neben dem einfacheren Zugriff auf Videospieldemos möchte Google dank Automation auch Unreal Engine- und Unity-Games einfacher auf Stadia bringen. Mit Anpassungen sollen die Spiele so unkompliziert ‚Stadia-ready‘ werden. Für Gamer bedeutet das, dass die Auswahl an Spieltiteln, die über Googles Cloud Gaming Service verfügbar sind, weiter anwachsen dürfte. Spiele auf Googles Stadia-Plattform kannst du direkt dort erwerben. Vom Moment deines Kaufes an kannst du die Games in HD zum Zocken streamen. Wer Games in UHD spielen möchte, kann ein Stadia Pro Abonnement abschließen, für das eine Gebühr von 10 Euro monatlich anfallen. Auf Wunsch kannst du das Abonnement jeden Monat kündigen.

Mithilfe dieses Aboservice kannst du Spiele nicht nur in UHD-Qualität streamen, sondern ebenso mit Dolby Digital-Ton. Stadia Pro stellt seinen Nutzern auch rund 30 Videospiele zur Verfügung, die im Rahmen des Abonnements umsonst spielbar sind. Dass darunter künftig auch Spiele fallen könnten, die sich bisher nicht in Googles Stadia-Plattform integrieren ließen, könnte dem Cloud Gaming Service einigen Zuwachs bringen. Allein schon, da sich mit einem abgeschlossenen Abonnement auch einzelne Spieltitel günstiger kaufen lassen als ohne Abo. Gerade bei Angeboten von Videospielneuheiten, kann sich das lohnen.

Google Stadia-Plattform – an der benötigten Bandbreite ändert sich nichts

Auch wenn Google Anpassungen an Google Stadia plant, gibt es Punkte, die das Unternehmen nicht verändern kann. Dazu gehört vorwiegend die benötigte Internetbandbreite, um das Angebot tatsächlich zu genießen. Da es sich um eine Online-Konsole handelt, benötigst du eine vernünftige Verbindung. Das setzt nicht nur genügend Übertragungsraten voraus, sondern auch möglichst niedrige Ping-Zeiten zum Server. Mit vielen Satelliten-Internet-Angeboten lässt sich Cloud Gaming darum kaum genießen. Je besser die Spielqualität, die du genießen willst, desto besser sollte deine Internetverbindung ausfallen. Möchtest du UHD-Spiele streamen, solltest du einen Anschluss von wenigstens 50 Mbit/s nutzen. Genügt dir eine geringere Qualität, kannst du Stadia auch mit wenigstens 16 Mbit/s nutzen.  

Neben der benötigten Internetverbindung kann Google auch Exklusivtitel anderer Hersteller wie Sony, Nintendo oder Microsoft nicht auf Stadia bringen. Selbst mit einem Unternehmen wie Google im Hintergrund wird es Stadia also nicht schaffen, sämtliche existenten Videospiele an eine Plattform zu binden. Die Masse der insgesamt verfügbaren Spieltitel dürfte mit diesen geplanten Anpassungen jedoch ordentlich ansteigen.

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