Schnauze voll: Google zeigt das Pixel 4 offiziell

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Kaschiert unter einem ironischen Kommentar, aber augenscheinlich bestimmt, hat Google das Pixel 4 selbst veröffentlicht. Bei Twitter griff Google das auflodernde Thema auf und zeigte ein Bild des kommenden Flaggschiffs.
Google Team Pixel Schriftzug
Teampixel-Schriftzug von Google, fotografiert durch ein SmartphoneBildquelle:

Eigentlich ist Pixel-Zeit immer erst im Herbst. 2018 gab es im Vorfeld der Präsentation unzählige Leaks und unfreiwillige Veröffentlichungen – bis hin zur Kaufmöglichkeit des Google Pixel 3 schon vor der Präsentation.

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Beim Pixel 4 soll alles besser werden. Dachte man. Nun schießen wieder Leaks und Spekulationen aus dem Boden und Google hat sprichwörtlich die Schnauze voll: Bei Twitter veröffentlichte man ein Bild des Google Pixel 4 und kündigte das Smartphone damit bewusst offiziell an.

Alles beim Alten, nur moderner

Das gepostete Foto zeigt, dass sich am grundlegenden Pixel-Design wenig ändert. Google hält am Matt-Glänzend-Übergang auf der Rückseite fest und auch auf der Vorderseite scheint sich wenig zu ändern – wenn man weiteren Gerüchte-Bildern Glauben schenkt.

Aber es gibt sie auch, die Unterschiede zum Pixel 3 (XL): Die Kamera fällt sofort ins Auge. Hat Google beim Pixel 3 noch auf das Einzel-Objektiv gesetzt und als einer der letzten Flaggschiff-Hersteller die Kamera-Software in den Fokus gebracht, stecken beim Pixel 4 zwei Kameras in einem abgerundeten Viereck-Modul, das Erinnerungen an das „Ceranfeld“ im Huawei Mate 20 weckt. Das Dual-Kamera-Setup wird mutmaßlich entweder eine Ultra-Weitwinkel- oder Tele-Zoom-Funktion haben.

Weiteres Merkmal oder Nicht-Merkmal: Der Fingerabdrucksensor ist verschwunden. Hier liegt die Vermutung nahe, dass Google den Scanner auf die Vorderseite verschiebt und dort in das Display integriert. Möglich aber unwahrscheinlich ist der Apple-Weg: Kein Fingerabdrucksensor mehr, dafür eine zertifizierte und fälschungssichere Gesichtserkennung.

Und unter der Haube?

Zu den technischen Daten ist bisher wenig bis nichts bekannt. Beim Pixel 3 XL ging Google noch den Harmonie-Weg und stellte ein Flaggschiff vor, das sich auf dem Papier nicht nach einem anhörte – nur 4 GB Arbeitsspeicher sind beispielsweise ein Witz gegen 12 GB RAM im größten Galaxy S10+. Im Alltag zeigte die Pixel-3-Serie dann aber, dass es mit Fug und recht in die absolute Handy-Oberklasse gehört.

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Möglich, dass Google diesen konservativen Weg weitergeht und die Software das machen was die Hardware vermissen lässt. Fans fordern indes einen größeren Standard-Speicher von mindestens 128 GB in der kleinsten Version und 8 GB Arbeitsspeicher. Auch die Notch – im Pixel 3 XL misst der Steg rund einen Zentimeter – soll im Pixel 4 XL verschwinden.

Alles nur ein Scherz?

Die letzte Möglichkeit ist nicht einmal die unwahrscheinlichste. Es bleibt die Option, dass Google Fans, Leak-Experten und die gesamte Tech-Szene an der Nase herumführt und beim Pixel 4 tatsächlich etwas völlig anderes plant.

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