United Internet: 1&1-Mutter muss Gewinneinbruch verkraften

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Neue Zahlen aus dem Hause United Internet. Das erste Quartal des aktuellen Geschäftsjahres hat die Muttergesellschaft bekannter Marken wie 1&1, GMX, Web.de oder Drillisch mit einem leicht verbesserten Umsatz und einem deutlich verbesserten Umsatz abgeschlossen. Auch die Zahl der Mobilfunk-Kunden legt weiter zu.
1&1 Headquarter
Bildquelle: United Internet

Zwischen Januar und März machte United Internet einen Umsatz in Höhe von knapp 1,29 Milliarden Euro. Das waren 1,2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Allein das Privatkundengeschäft steuerte 905 Millionen Euro bei. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 7,7 Prozent auf 299,7 Millionen Euro zu.

Unter dem Strich stand ein Konzernergebnis in Höhe von 76,30 Millionen Euro. Klingt gut, ist aber ein deutlicher Einbruch gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres. Denn das Auftaktquartal 2018 konnte United Internet noch mit einem Gewinn in Höhe von 115,81 Millionen Euro abschließen. Ursache für den Gewinnrückgang war nach Angaben von United Internet eine Wertminderung auf den 28,5-Prozent-Anteil am Kabelnetzbetreiber Tele Columbus.

Kundenzahl steigt weiter

Mit Blick auf die Kundenzahlen gibt es ähnlich erfreuliche Botschaften. Insgesamt konnte United Internet zum Stichtag auf 24,06 Millionen Kundenbeziehungen blicken, die eine monatliche Grundgebühr bezahlen – 210.000 mehr als noch Ende 2018. Das stärkste Wachstum war in diesem Bereich bei Mobilfunk-Verträgen auszumachen. Deren zahl kletterte um 170.000 auf 9,37 Millionen. An DSL-Anschlüssen hat United Internet inzwischen 4,35 Millionen geschaltet – 10.000 mehr als ein Quartal zuvor.

„Wir sind gut ins Geschäftsjahr 2019 gestartet und liegen auf Kurs, unsere Ziele für das Gesamtjahr 2019 zu erreichen.“ Ralph Dommermuth, Vorstandsvorsitzender der United Internet AG

Deutlich zulegen konnte United Internet auch im Freemail-Segment, in dem vor allem mit Werbung Geld verdient wird. Die Zahl der Kunden-Account legte hier um  340.000 auf 37,34 Millionen zu.

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