Sport- und Fitness-Händler zocken ab: So stark sind die Preise gestiegen

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Die Sport- und Fitnessangebot ist durch die Pandemie schon seit vielen Monaten deutlich eingeschränkt. Vor Ort geht nichts. Deswegen greifen immer mehr Menschen zu Alternativen und schaffen sich eigene Sportgeräte für Zuhause an. Doch das hat Konsequenzen: die Preise steigen.
Mann mit Hanteln
Bildquelle: Unsplash

Für das eigene Fitnessprogramm in den heimischen vier Wänden schaffen sich viele Deutsche neue Geräte an. Sei es nun Zubehör wie etwa Gewichte, Sportmatten oder Faszienrollen oder ganze Sport-Stationen wie Crosstrainer, Spinning-Rad, Rudermaschine oder Klimmzug-Rack. Die höhere Nachfrage in den Monaten, die man durch die Corona-Pandemie zuhause verbringt, hat jedoch Konsequenzen.

Wie das Statistische Bundesamt ermittelte, haben die Händler die Preise für Sportgeräte und Zubehör merklich angehoben. Im Schnitt mussten Sportler im Dezember 2020 knackige 13,1 Prozent mehr Geld für Fitnesszubehör bezahlen als noch im Vorjahreszeitraum. Man bedenke: Die Preise stiegen trotz der geringeren Mehrwertsteuer, die zwischen Juli und Dezember des vergangenen Jahres galt.

Wie die Tagesschau berichtet, lag die Inflationsrate für Sportgeräte im vergangenen Jahr im Schnitt bei 0,5 Prozent. Dabei stiegen die Preise nicht nur Ende 2020, sondern verteuerten sich über das gesamte Jahr – auch schon im ersten Lockdown Anfang 2020 – um fast 8 Prozent. Nur im Sommer waren Fitnessgeräte wie Heimtrainer, Laufbänder und Co. weniger gefragt.

Fitnessbranche boomt dank Corona

Die Fitnessbranche boomt dank der Corona-Pandemie. Der Weg zur Arbeit, das Training im Sportstudio und generell alltägliche Bewegungen fallen für viele Menschen weg. Man sitzt somit im Homeoffice am Schreibtisch und bewegt sich maximal bis in die Küche. Und das macht sich körperlich bemerkbar.

Deswegen rüsten immer mehr Menschen nach und richten ihre eigenen Sporträume ein. Eine mögliche Konkurrenz, vor allem für lokale Fitnessstudios. Auch Online-Sportstudios werden immer mehr in Anspruch genommen, weil keine Präsenzkurse stattfinden können. Laut dem Statistischen Bundesamt haben aufgrund dessen schon Anfang 2020 26 Prozent aller deutschen Haushalte ein Sportgerät angeschafft. Begehrt waren die Geräte vor allem bei Eigentümern und kinderlosen Paaren.

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