Garmin MARQ Commander: Smartwatch für 2.000 Euro gefällig?

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Es gibt so Momente im Leben, da schnalzt man mit der Zunge, lehnt sich erst einmal für ein paar Sekunden zurück und versucht, zu realisieren, ob das, was man gerade gelesen hat, der Wirklichkeit entspricht. So geht es dir möglicherweise, wenn du siehst, was die neue Garmin-Smartwatch MARQ Commander kostet. Geschmeidige 1.950 Euro ruft Garmin für die Uhr ab. Aber mit welcher Begründung? Eine Spurensuche.

Bei dem Preis dürfte klar sein, dass die Ausstattung des digitalen Alltagsbegleiters üppig ausfällt. Umfangreicher als bei so manch anderer Smartwatch. So lassen sich zum Beispiel ein integrierter 3-Achsen-Kompass, ein Gyroskop und ein barometrischer Höhenmesser nutzen. Ebenfalls an Bord: Herzfrequenz-Messung und PulseOX-Sensor sowie ein duales Koordinatensystem (MGRS und Breiten-/Längengrad).

Garmin MARQ Commander – Alles drin!

Das Always-On-Display (240 x 240 Pixel) der Garmin MARQ Commander ist mit einem integrierten Nachtmodus ausgestattet. Im sogenannten Stealth-Modus zeichnet die Uhr alle Aktivitäten ohne Standortinformationen auf. Und eine Kill-Switch-Funktion erlaubt es, alle Benutzerdaten auf einen Schlag zu löschen. Ein Tastendruck reicht dafür aus. Vor allem Geheimdienst-Mitarbeiter wird das in heikler Mission freuen. Und Fallschirmspringer dürfen sich über ein Jumpmaster-Profil freuen, das bei der Navigation zum geplanden Landepunkt unterstützt.

Multisport- und Premium-Smartwatch-Funktionen inklusive verschiedener Sportprofile, topographische Kartendarstellung, Garmin Pay und eine Anbindung an verschiedene Streaming-Dienste sowie ein integrierter Musikspeicher für bis zu 2.000 Titel runden das Angebot der Highend-Smartwatch ab.

Besonders leichtes Gehäuse

Aber rechtfertigt das den hohen Preis? Nicht wirklich. Wenn man sich aber ansieht, aus welchen Materialien die Garmin MARQ Commander gefertigt ist, kommt man des Rätsels Lösung schon ein bisschen näher. Dort trifft gewölbtes Saphirglas zum Schutz des Farbdisplays auf ein extra leichtes, mattes Titangehäuse. Das darf man durchaus als besonders bezeichnen.

Mit Blick auf die Akkulaufzeit verspricht Garmin bis zu zwölf Tage Nutzung im Smartwatch-Modus. Wird das GPS-Tracking zugeschaltet, zum Beispiel im Sport-Modus, sind bis zu 28 Stunden Nutzungszeit möglich. Und im Ultra-Trac-Modus sind immerhin bis zu 48 Stunden Laufzeit drin. Hier werden Weg-Punkte und Sensor-Daten seltener genutzt: einmal pro Minute. Im GPS-Modus mit Musikwiedergabe sinkt die Akkulaufzeit auf neun Stunden.

Zu haben ist die 94 Gramm leichte Garmin MARQ Commander ab sofort. Der Preis liegt wie eingangs erwähnt bei 1.950 Euro. Unter dem Strich ist sie weniger für Privatpersonen gedacht, sondern eher für Elitekämpfer oder Menschen, die in anderen Geheimdienst-Missionen unterwegs sind. James Bond lässt grüßen.

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