Galaxy Note 10 ohne Klinkenanschluss: Diese Gründe nennt Samsung

3 Minuten
Das Galaxy Note 10 und das Galaxy Note 10+ wurden in dieser Woche frisch vorgestellt und werden noch im August auf dem Markt erwartet. Bei den beiden Modellen hat Samsung mit einigen Dogmen gebrochen. Neben dem Wegfall des Bixby-Buttons und dem Anspruch, dass ein Note alles Mögliche beinhalten sollte, wurde auch der Klinkenanschluss geschasst. Die Erklärung von Samsung folgt jedoch auch dem Fuße.

Samsung hat seine neuen Note-Modelle auf einem Event in Berlin und parallel auf dem globalen Event in Übersee vorgestellt. Dabei wurde einiges erneuert. Auch die Ausstattung des Galaxy Note 10 und des großen Bruders Galaxy Note 10+. Die technischen Daten der beiden neuen Smartphones sind im Vorstellungsartikel zu den Note-Geräten eingeordnet. Die detaillierten technischen Daten finden sich im Datenblatt des Samsung Galaxy Note 10 und Galaxy Note 10+. Darunter: Kein 3,5-Millimeter-Audio-Ausgang mehr.

Galaxy Note 10(+): Hier gibt’s erste Angebote

Keine Klinke für das Galaxy Note 10: So begründet es Samsung

Samsung gesellt sich mit der fehlenden Klinkenbuchse beim Galaxy Note 10 und dem Galaxy Note 10+ zu einigen anderen Herstellern, die sie ebenfalls schon abgeschafft haben. Apple brachte den Stein ins Rollen und Google sowie OnePlus zogen schnell nach. Samsung begründet die Entscheidung auf zwei Ebenen. Einmal, so Samsung auf dem Deutschland-Event, würde man in einer Zeit leben, in der viele Nutzer nicht mehr über Kabel kommunizieren wollen. Zum Zweiten hätte man auf etwas anderes verzichten müssen, wenn man die Klinkenbuchse eingebaut hätte. Dann wäre laut Samsung das Galaxy Note 10 nicht mehr so dünn gewesen.

Die amerikanischen Kollegen gingen noch etwas mehr ins Detail. Der Akku hätte mit Klinkenbuchse rund 100 mAh weniger Kapazität gehabt. Der Vorteil liegt also bei lediglich 2 bis 3 Prozent. Dazu soll das haptische Feedback besser sein, da kein Hohlraum für den Klinkenstecker verbaut ist. Wie The Verge richtig anmerkt, klingen die Aussagen allesamt eher verlegen, als überzeugend. Allein der Hohlraum für den S-Pen übersteigt den des Klinkenanschlusses massiv. Dazu steigt die Akkukapazität nur minimal.

Mehr Akku und ein dünneres Gehäuse – Der Check

Die Begründungen Samsungs sind mit technischen Daten kaum zu untermauern. Ein anderer Grund klingt viel logischer. Der Blick in den Zubehörkatalog gibt zumindest einen Hinweis. Von den von Samsung vorgeschlagenen Zubehör-Highlights sind ganze vier von acht empfohlenen Produkten Blootooth-Kopfhörer. Mit den Galaxy Buds für 149 Euro hat man selbst hochpreisige In-Ear-Kopfhörer im Portfolio und ergänzt sie noch um die eigene Audiomarke AKG, die mit drei unterschiedlichen Kopfhörern zwischen knapp 150 und 350 Euro Aufwartungen macht. Mit dem Wegfall der Klinkenbuchse könnte Samsung also eher die eigene Zubehör-Vermarktung anstoßen wollen, als wirklich 100 mAh an Akkukapazität für den Kunden herausschlagen.

Affiliate-Link: inside digital erhält eine kleine Provision, wenn du über den markierten Link einkaufst. Den Preis für das Produkt beeinflusst dies nicht. Die Einnahmen tragen dazu bei, dir unseren hochwertigen Journalismus kostenfrei anbieten zu können.

Samsung-Schock: So soll das Galaxy S11 aussehen
In rund drei Monaten, Ende Februar, dürfte Samsung das Galaxy S11 auf dem Mobile World Congress vorstellen. Einige Details sind bereits durchgesickert. So soll das kommende Spitzenmodell ein riesiges Display und bis zu sechs Kameras haben. Zum Design des Galaxy S11 war bislang nichts bekannt. Das ändert sich aber nun.

Deine Technik. Deine Meinung.

2 KOMMENTARE

  1. Völlig unnötige Diskussion, ich verwende B&O Kopfhörer mit einem iPad Pro und einem iPhone XS max. Obwohl der Kopfhörer Bluetooth kann, verwende ich lieber das Kabel. Ein kleiner Adapter reicht und das Problem ist gelöst.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

geschützt durch reCAPTCHA Datenschutzerklärung - Nutzungsbedingungen

VERWANDTE ARTIKEL